2. Schüler-Schach-Stadtmeisterschaft

Schachbrett mit Schach Symbole Standard-Bild - 40809412

Thalheim-Bruder übernimmt Meistertitel

Jona Thalheim rang heute seinem Bruder Tony den Schachmeistertitel ab. Damit geht der Titel in die Hände eines Ludwig-Uhland-Gymnasium-Schülers. Zum zweiten Mal richteten die Schachvereine SC Kirchheim und Schachfreunde Nabern die Schüler-Schach-Stadtmeisterschaft unter Federführung von Hans Haller (SCK) und Martin Vogel (SFN) aus – diesmal in Nabern. Jona (SCK) gewann mit 7 Punkten vor dem bisherigen Schüler-Stadtmeister und Bruder Tony (SCK) mit 6. Sie werden gefolgt von Lena-Sophie Locher vom Ludwig-Uhland-Gymnasium mit 5 Punkten, Abelardo Schott (SFN) und Rafael Raichle je mit 4. Pascal Reinert holte sich 3 Punkte. Die Geschwister Kara und Sven Gürr (SFN) sowie Stefano Schott (SFN) errangen je 2 Punkte.

14.07.18, ck

5. Kirchheimer Stadtmeisterschaft

Bildergebnis für wappen kirchheim teck

Mit der gestrigen Abschlussrunde des Schnellschachturniers endete die Kirchheimer Stadtmeisterschaft, welche von den Vereinen SC Kirchheim und Schachfreunde Nabern ausgerichtet worden war.  Bereits am 4.7. schloss das Blitzschachturnier. Beide Turnierfolgen wurden gemeinsam ausgewertet, so dass aus der Kombinationswertung der Stadtmeister ermittelt wurde:

Spieler Blitzschach-Punkte Schnellschach-Punkte Gesamt-Punkte Rg.
Hassan 38 45 83 1
Stiefelmeyer 52,5 18 80,5 2
Traier 30,5  45,5 76 3
Kandler 39 25 64 4
Ilzhöfer 39 8 47 5
Flogaus 9 35,5 44,5 6
Ganter 0 37 37 7
Vogel 20 10 30 8
Koch, B. 23,5 6 29,5 9
Bastian, L. 4 21 25 10
Bigalke 8 13 21 11
Kälberer 0 19 19 12
Köhler 5 13 18 13
Kneile 17 0 17 14
Wirth 16 0 16 15
Cernomorcenco 7 8 15 16
Jungfer 0 15 15 16
Lube 10 0 10 18
Falow 8,5 0 8,5 19
Schneider 0 7 7 20
Schutte 6 0 6 21
Rückauer, N. 0 6 6 21
Bastian, H.-P. 5 0 5 22
Scheffel 0 5 5 22
Rückauer, J. 0 5 5 22
Motzer 4 0 4 23
Morlock 0 3 3 24
Rückauer, L. 0 1 1 25

Wir gratulieren Fares, Michael und Tobias sowie den anderen sechs Platzierten!

Die Siegerehrung für die drei Erstplatzierten je aus Blitz- und Schnellschach sowie aus der Kombinationswertung für den Stadtmeistertitel konnte auf der Naberner Freischachanlage und bei schönstem Freischach-Wetter mit Grill und Bier abgehalten werden.

14.07.2018, ck

Einladung zur Spielerversammlung

Zu der am 25.07.2018 im Bürgersaal stattfindenden Spielerversammlung sind alle Vereinsmitglieder herzlich eingeladen. Beginn ist um 20.00 Uhr. Tagesordnung:

– Abschluss Vereinsmeisterschaft 2017/18

– Modus zur Vereinsmeisterschaft 2018/19

– Abschluss Stadtmeisterschaft 2017/18

– Interesse an Stadtmeisterschaft 2018/19

– Sonstige Turnierteilnahmen 2017/18

– Turnierförderung durch Startgeldübernahme

– Abschluss SVW-Mannschaftsspiele 2017/18

– Mannschaftsaufstellungen für die nächste SVW-Saison

 

Euer Christoph Kandler

Wechsel im Ausschuss

Am 22.06. besprach sich der am 25.04.2018 neu gewählte Ausschuss der Schachfreunde Nabern über die Lage des Vereins und die anstehenden Aufgaben. Da die Mitgliederversammlung vom 11.04.2018 nicht beschlussfähig war, konnten erst auf der Mitgliederversammlung vom 25.04.2018 die Ausschusswahlen abgehalten werden mit folgendem Ergebnis (Reihenfolge entspricht der auf dem Bild von links nach rechts):

Foto - Ausschuss 2018

  • 1. Vorsitzender: Christoph Kandler
  • Kassier: Bernd Koch
  • Sportwart: Steffen Koch
  • Schriftführer: Thomas Köhler
  • 2. Vorsitzender: Karl-Heinz Ilzhöfer
  • Jugendleiter: Michael Stiefelmeyer
  • Beisitzer: Hans-Peter Bastian (nicht auf dem Bild)

 

Nach hoffnungsvollen Jahren der Nachwuchsgewinnung muss konstatiert werden, dass Kinder und Jugendliche sich nach und nach aus dem Jugendschach verabschiedet haben. Unter Federführung der Schachfreunde Martin Vogel, Jochem Benk, Cuong Tran und Nico Mühleck startete vor vier Jahren ein vielversprechendes Jugendschachprogramm an der Oberlenninger Grundschule mit über 20 Kindern. Heute sind es nur noch etwa 4 Kinder. Mittlerweile sind Quereinsteiger zahlreicher als die Anfänger im Jugendschach. Es ist geplant Werbeplakate in manch einer Schule aufzuhängen.

Nach zwei Aufstiegen in die Landesliga 1986 und 2003 steigt die 1. Mannschaft nun in die Kreisklasse ab. Dies geht einher mit dem Verzicht manch eines Schachfreundes in der nächsten Saison Schach zu spielen. Berufsbedingte Mobilität und der Verlust langjähriger Schachfreunde reißen weitere Lücken in den Spielerkader. Dagegen steht die 2. Mannschaft seit dem Abstieg aus der Kreisklasse nach jeder Saison vor der Möglichkeit darin zurückzukehren.

Ziel für das nächste Jahr kann erst einmal nur die Stabilisierung des Vereins sein.

Nabern, 22.06.2018

Stuttgarter Stadtmeisterschaft 2018

Fünf Schachfreunde aus Nabern haben bei der diesjährigen Stuttgarter Stadtmeisterschaft teilgenommen: Michael Stiefelmeyer (B-Klasse), Eric Motzer, Steffen Koch, Stefano Schott und Christoph Kandler (C-Klasse).

Trotz manch einer herben Niederlage hatte jeder der fünf auch eine schön herausgespielte Partie den anderen Vereinsfreunden in der Pause präsentieren können.

Einzelheiten dieses gut organisierten Turniers können direkt der Homepage entnommen werden: http://www.stuttgarter-stadtmeisterschaft.de/

13.05.2018, ck

Karl-Heinz Ilzhöfer ist wieder Freischachmeister

Unser neu gewählter Sportwart Steffen Koch konnte beim diesjährigen Freischachturnier insgesamt 16 junge wie alte Schachfreunde zu acht Paarungen auslosen. Das über den Abend beständig milde Wetter ergab einen idealen Einstand in die Freischachsaison.

In diesen Achtelfinalspielen bezwang Michael Stiefelmeyer mit weißen Figuren und etwas Mühe Lukas Bastian, welcher sich als nahezu ebenbürtiger Gegner entpuppte. Stefano Schott ließ sich anfangs nicht durch ein lettisches Gambit aus dem Konzept bringen. Erst mit der späteren Annahme setzte er sich einem Königsangriff aus und unterlag Christoph Kandler. In einer italienischen Partie obsiegte Cuong Tran gegen Abelardo Schott. Sven Dürr verlor mit seinen weißen Figuren einen Läufer mehr als Hans-Peter-Bastian und konnte der geballten Turmmacht nichts entgegensetzen.

Josef Fink konnte Eric Motzers Turmangriff im Mittelfeld standhalten: Es führte zu Remis. In der Spielwiederholung musste er sich den schwarzen Figuren geschlagen geben. Karl-Heinz Ilzhöfer fand nach geduldigem Spiel gegen die schwarzen Figuren von Bernd Koch letztlich den Gewinnweg. Karl Schott siegt mit Weiß wie von ihm vorhergesagt durch Zeitnot seines Gegners Steffen Koch. Das letzte Achtelfinale mit Erich Kneile gegen Thomas Köhler ergab im Mittelspiel einen beidseitig scharfen Damensturm auf die Königsstellung. Dabei übersah Erich einen rettenden Mattangriff gegen den schwarzen König.

Die Viertelfinalspiele begannen mit Karl Schotts Niederlage gegen Christoph Kandler in einer italienischen Partie. Bei Karls beherztem Angriff mit Dame und Springer übersah er ein gedecktes Feld. Hans-Peter konnte sich aus dem Mittelspiel mit einem Turm gegen zwei schwarze Läufer von Cuong Tran in ein Remis retten. Die Spielwiederholung ließ dann Cuong obsiegen. Thomas Köhler unterlag Michael Stiefelmeyers und Eric Motzer Karl-Heinz Ilzhöfers schwarzen Figuren. Bei letzterer Partie geriet Erics Springer in eine Läuferfesselung. Karl-Heinz‘ folgender Damensturm hatte verheerende Folgen.

Zum Halbfinale versuchte sich Christoph Kandler gegen Karl-Heinz Ilzhöfer russisch zu verteidigen. Geschickt entwickelte sich Weiß schneller und brachte die schwarze Stellung in arge Bedrängnis mit letztlichem Figurengewinn. Zwischenzeitlich manövrierte Michael Stiefelmeyer Cuong Trans Caro-Kann-Verteidigung aus.

Im Spiel um Platz drei zwischen Cuong Tran und Christoph Kandler ergab sich ein früher Damentausch. In Folge zeigte der unrochierte und aktivere schwarze König Cuongs wie effektiv und sicher im Mittelfeld postiert er das Spiel lenken kann. Routiniert gewann Cuong.

Im Finale trafen Titelverteidiger Michael Stiefelmeyer gegen vormaligen Freischachmeister Karl-Heinz Ilzhöfer aufeinander. Diesmal schien Karl-Heinz mit den schwarzen Steinen spritziger und holte sich damit den Meistertitel zurück.

Achtelfinale                                        Viertelfinale                                  Halbfinale                                  

Josef – Eric

Karl-Heinz – Bernd                           Eric – Karl-Heinz

Karl – Steffen                                                                                                      Karl-Heinz – Christoph

Stefano – Christoph                         Christoph – Karl

Michael – Lukas

Erich – Thomas                                   Thomas – Michael

Cuong – Abelardo                                                                                             Michael – Cuong

Sven – Hans-Peter                             Hans-Peter – Cuong

 

Spiel um Platz 3                   Finale

Christoph – Cuong                Michael – Karl-Heinz 

 

Platzierung

  1. Karl-Heinz Ilzhöfer
  2. Michael Stiefelmeyer
  3. Cuong Tran

Wir gratulieren Karl-Heinz zum Sieg sowie Michael und Cuong für die Platzierung und danken unserem Sportwart, Steffen Koch, für das gelungene Turnier sowie die Versorgung mit Speis und Trank. Wir hoffen auch im nächsten Jahr auf eine wieder spannende Fortsetzung.

9.5.2018, ck

GRENKE Chess Open 2018

Schachturnier Karlsruhe 1Schachturnier Karlsruhe 2 Vier Schachfreunde aus Nabern haben beim diesjährigen GRENKE Chess Open teilgenommen: Karl-Heinz Ilzhöfer, Michael Stiefelmeyer, Christoph Kandler (B-Klasse) und Steffen Koch (C-Klasse). Es war sehr beeindruckenden bei Europas größtem offenem Schachturnier zusammen mit den Ersten der Weltragliste zu spielen. In den neuen Runden auf sehr hohem Niveau zeigte Michael erneut seine Klasse, erzielte 5,5 Punkte und ließ seine Wertung erneut anschwellen. Darauf einen Glückwunsch!

Einzelheiten dieses beeindruckenden und gut organisierten Turniers können direkt der Homepage entnommen werden: GRENKE Chess Open 2018

02.04.2018, ck

Eine Lehrstunde bei Großmeister Lanka

Letzten Mittwoch beehrte Großmeister Lanka die Schachfreunde Nabern in ihrem Spiellokal wieder einmal zu einer Lehrstunde in Schachtaktik und -strategie.

lanka_training Foto: Carsten Riedl (15.02.2016)

Nachdem er der Schachjugend Grundlagen des Schachs vermittelt hatte,  erläuterte er anhand geeigneter Schachpartien anderer Großmeister Angriffs- und Verteidigungs-methoden bei der englischen Eröffnung und anderer Partien mit Drachenaufbau. Die von Botvinnik erdachte Methode, den Bauern e7 rückständig zu machen und dann in Angriffen abzuarbeiten wurde anschaulich erklärt. Das Botvinnik-Dreieck gehört zu diesem Repertoire. Und allgemein das Vorgehen gegen die englische Eröffnung wurden angesprochen.

Zu der etwa vier Stunden dauernden Lehrstunde waren auch zahlreiche Zuhörer des SC Kirchheim erschienen. Die Schachfreunde Nabern danken unserem Sportwart Thomas Köhler für die Organisation, Manfred Lube für die Bereitstellung des elektronischen Geräts und die unterstützende Führung am Abend sowie Bernd Koch für das leibliche Wohl.

17.01.2018, ck

Nabern 2 kann an den Aufstieg denken

 

Naberns zweite Mannschaft war heute zu Gast beim SV Nürtingen und behauptete seinen 2. Platz in der Tabelle der A-Klasse gegen die Gastgebende fünfte Mannschaft Nürtingens. Nach einem holprigen Anfang entschieden die zwei letzten zähen Partien den Spieltag.

Einen kampflosen Punkt konnte Dieter Kessler für Nabern allein durch die Nichtbesetzung des 1. Brettes für sich verbuchen. Hans-Peter Bastian (Brett 8) wurde von Deichmann mit einem Königsgambit konfrontiert und gab nicht gleich energisch kontra. Die Folge: Seine Königsstellung wurde komplett überrannt. Erich Kneile (7) kam dabei mit seinem Schnellschach-gleichen Spielstil nicht hinterher und siegte erst in Folge gegen Gotsulya. Bernd Koch (3) gegen Bunz leitete eine Wiener Partie ein, die im Mittelspiel Schwung verlor. Bunz seine wiederholten Remis-Angebote wurden deswegen noch erhört. Josef Fink (6) gegen Gähr verlor im Mittelspiel eine Figur, bewies wieder einmal seine Kämpferqualitäten und verteidigte lange zäh seinen König. Mathias Eisenhuth (4) gegen Oertelt konnte seine gewünschte skandinavische Verteidigung aufziehen. Noch kurz vor der Partie schwärmte er gegenüber Josef über deren Möglichkeiten. Im Mittelspiel verlor aber auch sein Spiel an schwarzem Schwung und Gährs Remis-Angebote wurden letztlich angenommen. Christoph Kandler (2) gegen Beck hatte sich auf eine abgewandelte damenindische Verteidigung etwas ungeschickt eingelassen und musste nun zusehen, sich im Mittelspiel zu befreien. Den begonnenen Befreiungsschlag mit einem Bauerngewinn scheute er konsequent mit einem sehr komplexen Schlagabtausch mit seinen Springern fortzusetzten. In Folge drückte die weiße Bauernkette bis auf die 6. Reihe. Konzentrierte Verteidigung zermürbten den weißen Damenangriff und erreichten Figuren- dann Qualitäts- und letztlich Partiegewinn.  Im Kielwasser dieses Finales errang Eric Motzer (5) gegen Keller seinen ersten und verdienten Sieg in dieser Saison. In der spanischen Partie entwickelte er geschickt seine Figuren und setzte früh zu kommandoartigen Angriffen seine Springer und einen Turm ein. In der Mischung aus taktischen Finessen und Finten behielt Eric die Oberhand.

Nabern fuhr mit einem ordentlichen Ergebnis von 5 : 3 nach Hause. Am letzten Spieltag, den 15.04.18, empfängt Nabern 2 zuhause den SV Dicker Turm Esslingen 3 und kann sich gegen einen direkten Anwärter den Aufstieg sichern.

Nürtingen, 21.01.2018, ck

34. Internationales Böblinger Open 2017

Fünf Schachfreunde aus Nabern habe beim diesjährigen Böblinger Open teilgenommen: Michael Stiefelmeyer (B-Klasse), Hans-Peter Bastian, Lukas Bastian, Steffen Koch und Christoph Kandler (C-Klasse).

Michael hat in einigen Partien souverän gezeigt, wie mit einem guten Plan des Gegners Stellung zu knacken oder zumindest zu stören ist. Manch einem alten Hasen unter seinen Gegnern blieb da nur ein Staunen. Wenn er nicht in zwei Spielen eine Figur eingestellt bzw. unglücklich abtauschte hätte, würden die Endpunkte dem angemessen sein.

Aus unserem Jugendspieler Lukas Bastian entwickelt sich zunehmend ein Schach-Virtuoser mit weiterem Potenzial für die Zukunft. Sein Vater Hans-Peter behielt selbst in größter Bedrängung die von ihm gewohnte Ruhe und rag beispielhaft dem 1. gesetzten Spieler des C-Turniers durch eine überraschend gelungene Damenumwandlung sogleich ein Remis ab.

Steffen Koch hat sich tapfer nach dem schweren Einstieg in Deizisau noch einmal ein Herz gefasst und sich der erneuten Herausforderung als Schachneuling gestellt. Mit einer ordentlichen Punkteverwertung wurde er dafür belohnt. Nun hat er auch seine erste DWZ.

Einzelheiten dieses beeindruckenden und gut organisierten Turniers können direkt der Homepage entnommen werden: http://boeblinger-open.de

31.12.2017, ck

Weihnachtsblitzturnier 2017

Wir gratulieren dem Sieger des diesjährigen Weihnachts-Blitzschachturniers, Karl-Heinz Ilzhöfer. Im Entscheidungsspiel behauptete er sich gegen Christoph Kandler. Denn beide waren erstmal punktgleich. Allerdings dominierten unsere beiden Gäste Manfred Lube und Fares Kheder Hassan diesmal das Turnier.

Teilnehmer und Spielergebnisse können unter Turniere 2017/8 eingesehen werden.

20.12.2017, ck

12. internationales Deizisauer Herbstopen

Sechs Schachfreunde aus Nabern habe beim diesjährigen Deizisauer Herbstopen teilgenommen: Hans-Peter Bastian, Lukas Bastian, Bernd Koch, Steffen Koch (C-Klasse), Michael Stiefelmeyer und Christoph Kandler (B-Klasse). Für die Hälfte von uns war es eine neue Erfahrung. Nach sieben teils anstrengenden Runden haben sich in der C-Klasse die Naberner auf den 3. Platz in der Mannschaftswertung gespielt. Darauf einen Glückwunsch!

Einzelheiten dieses beeindruckenden und gut organisierten Turniers können direkt der Homepage entnommen werden: http://www.herbstopen.de

31.10.2017, ck

Nabern 1 hatte den Sieg gegen Geislingen 1 zum Greifen

Mit Zuversicht fuhr die 1. Mannschaft der Schachfreunde Nabern nach Geislingen zum Gastspiel. Wie am letzten Spieltag waren die Vorzeichen die gleichen: Auch die 1. Mannschaft des SV Geislingen braucht nach zwei Niederlagen einen Sieg in diesem Kellerduell und tritt fest entschlossen an.

Fortuna war zunächst auf Naberns Seite mit dem ersten Sieg auf Brett 8. Christoph Kandler spielte gegen den Jugendspieler Heermann damenindisch. Kandler rochierte ungleich und wurde am Damenflügel angegriffen. Er gewann jedoch bei der Abwehr Qualität, später weiter Material und damit die Partie. Karl-Heinz Ilzhöfer (5) wich in der Sweschnikow-Variante gegen Neuwirth schnell von den Hauptzügen ab und griff am Königsflügel an. Um den Angriff zu realisieren ließ er die Rochade aus und blieb im Zentrum. Der Angriff wurde mit einem Figurengewinn und Gewinn der Partie belohnt.

Mit einem 2:0-Vorsprung und guter Entwicklung auf den meisten Brettern schien der heutige Tag ein guter zu werden. Doch plötzlich rollte bei Günter Keller (3) eine schwarze Bauernwalze auf seinen Königsflügel und riss diesen auf. Ströhle hatte ihm ein Lettisches Gambit vorgesetzt. Bis in das Mittelspiel  war es lange ausgeglichen gewesen. Keller hatte keine Möglichkeit die Stellung zu knacken. In Zeitnot wurde Keller matt gesetzt.  Gegen die nominell übermächtige Gegnerin Kathrin Schiffmann hielt Thomas Köhler (7) lange die Stellung. Die Damengambit-Variante wurde solide gespielt und ins späte Mittelspiel mit einem Minusbauern überführt. Die Gegnerin brach in die Stellung über die Grundreihe und den starken Fianchetto ein und gewann die Partie. Martin Vogel dagegen überzeugte am Spitzenbrett auf der ganzen Linie. In der spanischen Partie presste Vogel sein Gegner Sebastian Schiffmann schnell in die Verteidigung, indem er für einen Minusbauern dynamische Aktivität der Figuren erwarb. Mit einem Angriff auf die d- und e-Linie sowie einem weit vorgerückten Bauer, war der Sieg sicher. Gerade als nach dem Ausgleich erste Zweifel aufkamen, verbreitete Vogel mit dem 3:2 und seiner nervenstarken Spielweise in Zeitnot wieder Zuversicht.

Karl Moll (4) bekam gegen Fleischerin einen c3-Alapin-Sizilianer vorgespielt und erwiderte raffiniert. Die Folge war erschwerte schwarze Entwicklung. Unter Qualitätsverlust gegen Mehrbauern eroberte sich Fleischerin das Mittelfeld um den Bauern d5. In Folge konnte sich Moll der Einengung durch Turm und Läuferpaar nicht mehr erwehren und gab auf. Cuong Tran (2) verlor schon früh in der Caro-Kann-Verteidigung gegen Kohn durch Unachtsamkeit einen Bauern und versuchte lange die Stellung auszugleichen. In löchriger Struktur und dem damit begünstigten Schwerfiguren-Mittelspiel ergaben sich Chancen auf beiden Seiten. Beide Könige wurden über das Brett gejagt und waren sehr gefährdet, wobei Tran in dieser komplexen Lage mit einem unbedachten Zug verlor.

Bei einem völligen überraschenden Zwischenstand von 3:4 wurde nun voller Spannung auf Brett 6 geschaut, wo Stiefelmeyer gezwungen war zu gewinnen: In der Nimzowitsch-Verteidigung war die Partie von Michael Stiefelmeyer gegen Köder lange ausgeglichen. Durch Stellungskämpfe wurde sie vom Mittel- ins Endspiel überführt ohne einen Vorteil für einen der Kontrahenten. Als zuerst Stiefelmeyer den gedeckten Freibauern erwarb, ergab sich mit einem angebotenen Damentausch die vielleicht einzige Gewinnchance. Köder muss es bemerkt haben und verwandelte seinerseits einen gedeckten Freibauern. Alle nun folgenden Gegenüberstellungen in diesem Damenendspiel waren ohne Wirkung. Beide einigten sich auf Remis. Nabern verlor knapp und unglücklich.

Am 12.11.17 empfängt Nabern 1 die 1. Mannschaft aus Wendlingen zu Hause.

Geislingen, 22.10.2017, cu/ck

Nabern 1 vergibt den Sieg gegen SV Dicker Turm Esslingen 2

Den erhofften Sieg gegen die DWZ-schwächere Gastmannschaft vom SV Dicker Turm Esslingen hat sich die erste Mannschaft unnötig verspielt. Den starken Kampfgeist der Esslinger bedingt durch den Willen, die Scharte ihrer letzten Niederlage auszuwetzen, haben die Naberner bitter mit 3,5 : 4,5 zu spüren bekommen.

Karl Moll (4) spielte die ruhige Englische Eröffnung gegen Hempel und remisierte früh in einer ausgeglichenen Stellung im Endspiel. Mit der Abtauschvariante in der Französischen Verteidigung hatte Christoph Kandler (8) Limleys Dame in die freie Mitte gelockt und mit Mehrfachangriffen und -drohungen vielversprechende Möglichkeiten erspielt. Diese Chancen ließ er aus und schlug stattdessen einen vergifteten Bauer. Kandler verlor Konzept, Turm und dann das Spiel. Jugendstar Michael Stiefelmeyer (6) überzeugte gegen von Olnhausen wie auch schon im letzten Spiel – diesmal durch Geduld und gute Nerven. In einer komplizierten Stellung in der Englischen Partie schlug Stiefelmeyer durch einen zur rechten Zeit begonnenen Schlagabtausch mit seinem Angriff bis  in die Königsfestung durch. Thomas Köhler (7) hatte im geschlossenen Sizilianer gegen Doleschal zwischendurch durch geschickte Verteidigung eine Qualität mehr. Er gab den Vorteil jedoch wieder aus der Hand und musste Remis geben. Im Damenbauernspiel verlor Karl-Heinz Ilzhöfer (5) gegen Duran bereits im 10. Zug durch Unaufmerksamkeit einen Springer. Die Partie zog sich noch durch die raumgreifende schwarze Bauernkette hin, jedoch war die Niederlage nicht mehr abzuwenden. Am Brett 1 war Martin Vogel gegen Speicher einem unorthodoxen Trompowsky-Angriff ausgesetzt. Vogel erarbeitete sich einen Bauernvorteil. Auf der offenen b-Linie traten die Schwerfiguren gegeneinander an. Speicher drang dann über c6 und die Grundreihe in die Stellung von Vogel ein und setzte Matt. Zwischenstand 2:4 für die Gäste.

Cuong Tran (2) hatte gegen Fuchs in der Aljechin-Verteidigung Raumvorteil und einen Königsangriff inszeniert. Fuchs wehrte gekonnt den Angriff ab und leitete in ein Endspiel. Beide gaben sich mit Remis zufrieden in einer leicht schlechteren Stellung für Tran. Die Gäste hatten 4,5 Punkte und sicherten sich die 2 Mannschaftspunkte. Günter Kellers (3) eigenwillige Caro-Kann-Eröffnung überraschte seinen Gegner Stüben. In einer französischen Konstellation konnte Keller am Damenflügel überzeugen und erarbeitete sich Bauernvorteile. Das Endspiel war ihm anschließend nicht mehr zu nehmen.

Um den Abstieg zu entgehen, müssen die Naberner sich noch mehr konzentrieren und die Ersatz-Situation besser lösen. Am 22.10.2017 ist Nabern 1 zu Gast bei  SC Geislingen 1.

Nabern, 08.10.2017, cu/ck

 

Nabern 1 gegen Goliath Wernau 1

Die erste Mannschaft startete die neue Saison in der Bezirksliga gegen die Gast gebende erste Mannschaft Wernaus. Wie befürchtet, unterlag sie den erheblich DWZ-stärkeren Gastgebern mit 1:7, obgleich sich Wernau an manch einem Brett schwer tat.

Foto - SKW vs SFN 1 KopieFoto - SKW vs SFN 2 Kopie

Martin Vogel an Brett 1 (linkes Bild) und Cuong Tran an Brett 2 (rechtes Bild)

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Michael Stiefelmeyer an Brett 6 (linkes Bild) und Thomas Köhler an Brett 7 (rechtes Bild)

Ersatz- und Jugendspieler Abelardo Schott (Brett 8) musste sich als erster gegen C. Yildiz geschlagen geben. Günter Keller (3) entwickelt sich zum Remis-Meister, nachdem er sich früh gegen Wiesner auf ein Unentschieden einigte. Karl Moll (4) verteidigte sich gegen Stegmüller verbissen. In der Materialschlacht büßte er einen Bauern ein. In dem Endspiel mit je einer Figur und wenig Bauern gelang Stegmüller aber die Damenverwandlung. Mannschaftsführer Cuong Tran (2) hatte mit furiosem Angriff die Königsstellung von Haas beschädigen können. Obwohl er die Initiative hatte, musste er stets auf seine verwundbare Grundreihe achten. Denn die noch defensiven weißen Schwerfiguren lauerten nur auf die nächst passende Gelegenheit zum Ausfall. Ein Bauernzug im Niemandsland brauchte zu viel Bedenkzeit Trans auf. Thomas Köhler (7) konnte den Materialverlust gegen Boceck nicht mehr wettmachen und verlor. Auch Karl-Heinz Ilzhöfer (5) litt bald unter Materialverlust, kämpfte aber mit den wenigen Steinen um den weißen König äußerst zäh und verwegen weiter – letztlich erfolglos. Martin Vogel (1) gegen FIDE-Meister Gheng hatte nach ersten Schlagabtauschen im Mittelfeld eine solide Königsstellung. Weil die weißen Figuren aktiv standen, versuchte Schwarz durch die Bauern seiner Königsstellung Raum zu gewinnen. Zeitmangel aber führte bei Vogel zur Niederlage. Michael Stiefelmeyer (6) überraschte Mannschaftsführer S. Yildiz durch seine Fähigkeit, die aktiveren Felder rechtzeitig zu besetzen. Diese abermalige Leistungssteigerung führte zu einem seltenen Remis-Angebot von Yildiz.

Am 8.10.2017 empfängt Nabern 1 zuhause den SV Dicker Turm Esslingen 2.

Wernau, 24.09.2017, ck

Nabern 2 trifft auf überraschend starke Mannschaft Wernau 3

Die zweite Mannschaft startete die neue Saison in der A-Klasse ebenfalls gegen die Gast gebende dritte Mannschaft Wernaus. Überraschend knapp wurde der Sieg gegen eine nahezu reine Jugendmannschaft mit 4,5:3,5 errungen. Vorab kehrte Mattias Eisenhuth zu unserer Freude nach zweijähriger Spielpause wieder in die Mannschaft zurück. Eric Motzer wechselte aus der dritten Mannschaft über.

Erich Kneile (Brett 7) eröffnete gegen Gorbacio englisch und siegte schell und leicht. Matthias Eisenhuth (4) nahm das Damengambit von Deniz an. Schon bald ergriff er die Initiative, ließ seine schwarze Dame unmittelbar aus der Eröffnung heraus auf ihrem Flügel patrouillieren und gewann so.  Jugendspieler Lukas Bastian sah sich dem Versuch einer königsindischen Verteidigung von K. Yildiz konfrontiert. Seinem energischen Sturm auf die sechste Reihe konnte Schwarz nicht lange standhalten und wurde Matt gesetzt. Bernd Koch (2) lehnte das Damengambit K. Gavagans ab. Beide sicherten ihre Seiten und das Spiel bekam kein Schwung: Remis. Christoph Kandlers (1) Eröffnung verteidigte B. Yildiz gemäß Pirc. In der Verhakung  der Bauern blieb nur noch die B-Linie offen. Kaum hatte er sich diese mühsam frei gekämpft, schickte er seine weiße Dame übereilt in das Lager des Gegners. Die Folge war ein nicht zu gewinnendes Bauernendspiel. Josef Fink (6) kam gegen Siglers englische Eröffnung nicht gut zurecht und verlor Material. Den Mehrspringer konnte Weiß zum Sieg verwerten. Das längste Spiel hatte Eric Motzer (5) gegen T. Gavagan mit einem Nimzoinder. Nach anfänglichem Erfolg durch Initiative und Bauerngewinn rochierte er zu früh und ließ damit seinen vor der Dame gefesselten Springer im Stich. Den Mehrspringer konnte Gavagan lange nicht verwerten, da zwischen den gelichteten Reihen stets ein Dauerschach durch die weißen Dame drohte.

Nach einem spielfreien Tag im Oktober empfängt Nabern 2 zuhause am 05.11.2017 SC Ostfildern 4.

Wernau, 24.09.2017, ck

 

Jens Maier war erfolgreich im Schnellschach

Die Schachfreunde Nabern gratulieren Jens Maier für seinen erfolgreichen Spieleinsatz im Schnellschachturnier Schwabengarten in Leinfelden.

Siehe Internetseite Schachclub Leinfelden e. V.:

Johann Kioschies gewinnt das Schnellschachturnier im Schwabengarten Leinfelden am 22. Juli 2017 23.07.2017

Unter 42 Teilnehmerinnen und Teilnehmern setzte sich in dem zum 9. Mal im Schwabengarten Leinfelden bei bestem Wetter und in relaxter Biergartenatmosphäre ausgetragenen Schnellschachturnier nach neun Runden Johann Kioschies (SV Aalen) mit 7 Punkten und der leicht besseren Feinwertung vor dem punktgleichen Fide-Meister Gunnar Schnepp (SK Lauffen) und dem ebenfalls punktgleichen Hans-Peter Urankar (Schachclub Unterhaching) durch. Nachdem nach der Turnierausschreibung keine Kumulation von Preisen erfolgen sollte, wurde von den Turnierorganisatoren Frank Gehringer und Martin Schelberg der insgesamt viertplatzierte Hartmut Schmid (Stuttgarter Schachfreunde, 6,5 Punkte) als bester Senior geehrt. Beste Jugendliche war Leia Lederer (SF Ammerbuch, 4,0 Punkte) vor Arne Günther (SC Leinfelden, 3,0 Punkte). Aus dem vorgenannten Grund wurde Inge Bardili (SV Dicker Turm Esslingen, 3,5 Punkte) als beste Dame gekürt. Als Bester der Wertung unter DWZ 2000 wurde Zoran Klaric (SF Pfullingen, 6,0 Punkte) ausgezeichnet. Bernd Köller (SK Bebenhausen, 5,0 Punkte) konnte das Rating kleiner DWZ 1800 gewinnen. Rolf Deiner (SK e4 Gerlingen, 4,0 Punkte) war im Rating kleiner DWZ 1600 siegreich. Jens Maier (SF Nabern, 3,5 Punkte) war Erster in der Wertung kleiner DWZ 1400. Bestes Mitglied des SC Leinfelden im Turnier war der zehntplatzierte Karl Brettschneider mit 5,5 Punkten. Alle Ergebnisse des Turniers können in Download aufgerufen werden. Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen beim Jubiläumsturnier 2018 (10. Mal Schnellschach im Schwabengarten Leinfelden, wahrscheinlich wieder am Samstag vor den Sommerferien).

11.09.2017, ck

Spielerversammlung vom 26.7.2017

Am 26. Juli versammelten sich die Spieler der Schachfreunde Nabern und berieten die Aufstellung und Zusammensetzung der Mannschaften in der kommenden Saison. Folgende Aspekte wurden in der Versammlung angesprochen:

  • Die erste Mannschaft will gut aufgestellt in den zu erwartenden Kampf um den Klassenerhalt gehen und fordert deswegen möglichst viele feste Ersatzspieler an.
  • Die zweite Mannschaft sieht zwar momentan noch keine realistischen Chancen, sich in der Kreisklasse zu behaupten, will sich aber nicht wieder mit Abzug von guten Spielern zu sehr schwächen und sich eher mit einer Stammmannschaft künftige Chancen bewahren.
  • Der Zuwachs an Nachwuchsspielern lässt wieder eine zweite Mannschaft in der B-Klasse zu. Dabei soll neben stützenden Spielern an den ersten Brettern der Schachjugend viel Spielpraxis geboten werden.
  • Junge und neue Spieler mögen möglichst auf fordernden Brettern eingesetzt werden.

Erfreulicherweise erklärte sich sowohl Mathias Eisenhuth bereit, wieder in der 2. Mannschaft zu spielen, als auch Steffen Koch in der 4. Mannschaft das Spielen zu beginnen.

Beste Spieler der Saison 2016/17 waren in der 1. Mannschaft Martin Vogel (8,5 von 9 Punkten), in der 2. Mannschaft Erich Kneile (6,5 von 8 Punkten) und in der 3. Mannschaft Jochem Vogel (2,5 von 5 Punkten).

 

Die Stadtmeisterschaft 2016/17 ist mit folgender Platzierung abgeschlossen worden:

  1. Karl-Heinz Ilzhöfer (SF Nabern)
  2. Hans Haller (SC Kirchhheim)
  3. Fares Kheder Hasan (SC Kirchheim)

Karl-Heinz wird in Abwesenheit zum Stadtmeister gratuliert.

 

Die Vereinsmeisterschaft 2016/17 ist mit folgender Platzierung abgeschlossen worden:

  1. Horst Falow
  2. Karl-Heinz Ilzhöfer
  3. Michael Stiefelmeyer

Horst wird zum Vereinsmeister gratuliert. Er zieht als 10maliger Vereinsmeister mit unserem erst dieses Jahr verstorbenen Schachfreund Dietmar Schulz gleich und findet den Anschluss an den Rekordhalter und 11maligen Vereinsmeister Karl Moll.

 

17.08.17, ck

Michael Stiefelmeyer ist Sieger des Freischachturniers 2017

In Gedenken an unseren langjährigen Schachfreund und unser Gründungsmitglied, Dietmar Schulz, stärkten sich die Schachfreunde Nabern mit Gegrilltem ehe sie sich an den Turnierstart machten. Dabei  wurde wieder deutlich, wie Dietmar uns menschlich und sportlich fehlt. Wie kein anderer verband er Schach und Freundschaft so, dass bei ihm der Begriff „Schachfreund“ als Superlative zur Geltung kam. Mit Fingerspitzengefühl und Augenmaß hatte er nicht nur früh eine Krise im Verein sondern auch später immer wieder einen möglichen Konflikt entschärft. Auch nach seiner Zeit als Vorsitzender hatte er die Geschicke des Vereins nachhaltig mitgestaltet. Er war die „graue Eminenz“.  Seine Meinung zählte doppelt.  Sein Humor war ansteckend. Die Zeit mit ihm flog dahin.  Mitten in diesen Gedanken rief Sportwart Thomas Köhler zum Start des diesjährigen Freischachturniers auf, zu welchem zwölf Schachfreunde sich zusammen fanden. Im K.O.-Modus traten die Spieler gegenseitig an, was zu vier Achtelfinalpaarungen vorab den Viertelfinalspielen führte.

In den Achtelfinalspielen bezwang Bernd Koch mit weißen Figuren Josef Fink, welcher eine aktive Stellung erreichte hatte ehe er die Zugrichtung eines gegnerischen Bauers falsch eingeschätzt und damit seine Dame eingestellt hatte. Hans-Peter Bastian siegte überraschend gegen Christoph Kandler. Dessen französische Verteidigung führte sogar zum Beschuss des weißen Königsflügels, wobei zahlreiche Offiziere zum weiteren Angriff bereits bereit standen. Durch eine unnötige wie ungeschickte Umpositionierung erreichte Weiß den Aufmarsch von Doppelturm und Dame und mit der Grundreihenmattdrohung die durchschlagende Wende. Neuling Eric Motzer bot auf die italienische Partie von Routinier Karl-Heinz Ilzhöfer beständig Paroli. Diverse taktische Fallen und auch Einschnürungsversuchen entging er konsequent und mit Nervenstärke. Einzig ein paar geschickte Gegenangriffsmöglichkeiten blieben ungenutzt. Trotzdem reichte es, dass Weiß etwas entnervt die Dame abtauschte mit Überleitung in ein Turmendspiel, in welchem Karl-Heinz seine Routine und seinen damit gewonnen Mehrbauern zum Sieg – allerdings nach Zeit – ummünzte. Zwischenzeitlich  setzte sich im zweiten Paar noch Steffen Koch gegen Lenhard durch.

Die Viertelfinalspiele begannen mit Bernd Kochs Niederlage gegen Hans-Peter Bastian. Weiß übersah über einige Züge die Entscheidung mit Läufer in die Königsbauern einzuschlagen und in Folge Matt setzen zu können, was Schwarz in Folge zum Drehen des Spiels nutzen konnte. Thomas Köhler zog gegen Karl-Heinz Ilzhöfer den Kürzeren. Michael Stiefelmeyer lehrte dann dem Nachwuchstalent Lukas Bastian eine Lektion in Schach. Und sein Schulfreund Jens Maier tat es ihm gegen Steffen Koch gleich.

Zum Halbfinale sorgten zunehmend Regentropfen für Abkühlung der Geister.  So ließ Hans-Peters Glück gegen Karl-Heinz nach und Schwarz gewann mit erdrückender Übermacht. Auch Michael und Jens trotzten dem leichten Regen. Michael bezwang letztlich Jens tapferen Widerstand als die Nacht den Regen ablöste.

Im Spiel um Platz drei ergab die Materialschlacht bei Hans-Peter gegen Jens die Überleitung in ein interessantes Läuferendspiel. Jens, der immer wieder drohte in Stellungsnachteil zu geraten oder gar Materialverlust  zu erleiden, zeigte hier überraschende Endspielqualitäten. Es ergab ein Remis.

Im Finale trafen Titelverteidiger Karl-Heinz gegen Favorit Michael Stiefelmeyer aufeinander. Beide bauten vorsichtig ihre Stellung aus mit zentrierten Türmen auf der Grundreihe. Weiß nutzte jede taktische Angriffsfläche, um sich an die schwarze Stellung heranzuschleichen. Während Schwarz geschickt jeder dieser Züge auswich, war eine von ihm nun gewählte Hinhaltetaktik offensichtlich. Karl-Heinz war in weiteren Angriffsgedanken verwickelt und bemerkte dabei bis zuletzt sein Zeitdefizit von mindestens drei Minuten nicht. Die Sensation war mit Michaels Turniersieg perfekt.

Wir gratulieren Michael Stiefelmeyer zum Sieg und danken unserem Sportwart, Thomas Köhler, für das gut geführte Turnier und hoffen auch im nächsten Jahr auf eine wieder spannende Fortsetzung.

 

Achtelfinale                      Viertelfinale                     Halbfinale                          Spiel um Platz 3         

Bernd – Josef                    Bernd – Hans-P.               Hans-P. – Karl.-H.

Hans-P. – Christoph       Thomas – Karl-H.                                                            Hans-P. – Jens 

Karl-Heinz – Eric              Michael – Lukas               Michael – Jens

Steffen – Lenhard           Jens – Steffen

 

Finale

Karl-Heinz – Michael    

 

Platzierung

  1. Michael Stiefelmeyer
  2. Karl-Heinz Ilzhöfer
  3. Hans-Peter Bastian und Jens Maier

 

24.05.17, ck