Nabern I wieder auf der Spur

Im Kellerduell konnte Nabern I gegen Ebersbach II einen Kantersieg landen.

Karl-Heinz Ilzhöfer (7) hatte gegen Jungspieler Wurmbauer lange Zeit eine ausgeglichene Stellung. Erst mit der Abwicklung ins Endspiel konnte Karl-Heinz sich durchsetzen und erspielte sich zwei Mehrbauern. Wir führten bereits um 11 Uhr mit 1:0. Beide Partien Karl Moll (6) gegen Höflinger und Günter Keller (5) gegen Leutz endeten unentschieden in ausgeglichenen Stellungen. Danach gab es nur noch Siege für uns.

Der Anfang machte Horst Falow (2) gegen Bucher. Lange hatte Horst einen leichten Stellungsvorteil, konnte aber diesen nicht umsetzen. Erst mit Ende des Mittelspiels brach Horst in die schwarze Stellung ein und machte eine Jagd auf den König. Thomas Köhler (8) zieht zum selben Zeitpunkt gegen Schulz nach. In einem Dameninder gab es lange einen leichten Stellungsvorteil für Gegner Schulz. Thomas drehte gekonnt den Spieß um und setzte sich mit offenem Visier durch. Cuong Tran (3) hatte über weite Strecken die Oberhand in der Partie gegen Häberle. Sein Gegner übersah im frühen Mittelspiel Figurengewinn und wurde aufgrund von Bauernschwächen im Zentrum und damit verbundene Vorposten für Springer in die Enge gedrückt. Die Folge war der Einbruch am Damenflügel mit Angriff auf der 1. und 2. Reihe. In einem geschlossenen Spanier hatte Martin Vogel am Brett 1 die schwarzen Steine gegen Karasic. Die Stellung blieb zu am Damenflügel; Martin griff daraufhin am Königsflügel an und öffnete zuerst die f- und anschließend die g- und h-Linie. Der Sieg ließ nicht lange auf sich warten. Alfred Keller (4) hatte gegen Zöller die längste Partie des Tages. Die geschlossene Caro-Kann-Variante ließ am Damenflügel keinen Vorteil zu. Alfred schwenkte auf den Königsflügel. Er gestaltete seinen Angriff anschließend über die h-Linie und wurde mit einem Sieg belohnt.

Die 1. Mannschaft gewann mit 7:1 nicht ganz unverdient und blickt mit Hoffnung auf Klassenerhalt in die Zukunft.

13.11.16 cu

Nabern II findet ihr Spiel gegen SV Wendlingen III

Als Gäste hinterließen Nabern II bei SV Wendlingen III einen souveränen Eindruck (1:7).

Die Bretter 2 und 5 gewannen Bernd Koch und Karl Schott kampflos. Wieder wickelte Erich Kneile (7) seine Partie schnell ab. Sein Gegner Rüeck verstrickte bald nach englischer Eröffnung seinen Läufer und gab nach Springerverlust auf.  Jugendspieler Stefano Schott (8) zahlte gegen Jugendspieler Stierl wieder Lehrgeld. Sein Bruder Abelado Schott (6) opferte gegen Janschitz Offizier, was ihm einen Mattangriff ermöglichte. Josef Fink (4) gegen Jugendspieler Ehrenbach schloss gegen dessen englische Eröffnung seine Stellung. In dem folgenden Zermürbungskrieg nutzte er konsequent jede Unachtsamkeit aus, bis sein Gegner aufgab. Christoph Kandler (3) nutzte die anfängliche Unordnung gegen Kellner nach ebenfalls englischer Eröffnung nicht konsequent aus. Erst nach rechtzeitiger Königsumstellung konnte der Gegenangriff durch einen schnellen Mattangriff beendet werden. In der italienischen Partie Dieter Kesslers (1) gegen Jugendspieler Rilling führte die fatale Fesselung eines vorwitzig angreifenden Springers vor seiner Dame zum Ende.

06.11.2016, ck

2. Mannschaft besiegt SV Nürtingen 5

Im eigenen Spiellokal besiegte die vollständig angetretene 2. Mannschaft den Gegner SV Nürtingen 5 mit 5,5 : 2,5 und wetzt die Scharte vom 1. Spieltag aus, als die 2. Mannschaft gegen SC Ostfildern 3 vier Bretter nicht besetzen konnte.

Am Brett 1 errang Dieter Kessler gleich zu Beginn kampflos den ersten Punkt. Jugendspieler Stefano Schott (8) musste bald gegen Riedl in einer italienischen Partie nach Damenverlust aufgeben. Dafür gelang Erich Kneile (7) kurz darauf gegen Jugendspieler Keller in seiner gewohnten englischen Eröffnung mit taktischen Finessen der Sieg. Karl Schott (5) versuchte sich vergeblich mit Springer dem ersten Ansturm zu erwehren, patzte und verlor. Christoph Kandlers (3) französische Verteidigung gegen Wilz hatte zum Mittag Erfolg als des Gegners weiße Offiziere sich in einem Hinterhalt nicht mehr frei kämpfen konnten. Josef Fink (4) gegen Gähr zeigte anschließend wie Siegen mit der Réti-Eröffnung zu erreichen ist. In einem langen konzentrierten Spiel gelang Jugendspieler Abelardo Schott (6) gegen Jugendspielerin Vanessa Leibbrand ein Vorteil nach dem anderen in ihrer sizilianischen Verteidigung herauszuspielen. Dies mündete in einem Endspiel mit Turm gegen Bauer, in welchem Vanessa ihre Chance auf Remis durch einen Königszug ins Matt verspielte. Abelardo bestach mit abgeklärter Spielweise. Wieder einmal hielt Mannschaftsführer Bernd Koch (2) gegen Jugendspieler Oertelt den Rekord in der Spieldauer. In einer Wiener Partie errang er zentralen Raumvorteil, wo er zwischendurch Offiziersverlust zu beklagen hatte. In vorbildlicher Weise suchte er zäh seinen verbliebenen Vorteil und münzte Raumvorteil noch in Remis um.

Damit hat sich die 2. Mannschaft in das Mittelfeld der A-Klasse gespielt.

23.10.2016, ck

Schachfreunde verpassen knapp den Ausgleich gegen SF Göppingen 1

Diesmal sogar durch vier Ersatzspieler geschwächt verpassen die Schachfreunde Nabern denkbar knapp mit 3,5:4,5 den Ausgleich gegen die Schachfreunde Göppingen. Für Nabern gingen in dieser Reihenfolge an die Bretter: Martin Vogel, Cuong Tran, Günter Keller, Karl-Heinz Ilzhöfer, Christoph Schutte, Thomas Köhler, Christoph Kandler, Michael Stiefelmeyer.

Am Brett 5 einigten sich Christoph Schutte und Jugendspieler Natterer in einer ausgeglichenen Stellung aus einem Damengambit heraus nach einer Stunde auf Remis. Thomas Köhler bekam von Rapp am Brett 6 die ungewöhnliche Eröffnung Orang-Utan geboten und fand lange keinen Zutritt am Damenflügel. Bauernverlust sowie anschließendes Turmendspiel war für den Naberner nicht zu halten. Am Spitzenbrett lieferten sich Martin Vogel und Kepp eine spannende Partie im königsindischen Aufbau. Mit ungleichen Rochaden ergaben sich für beide Seiten Angriffsmöglichkeiten. Mit einem pfiffigen Springeropfer am Königsflügel knackte Martin die Königsstellung und die Naberner glichen wieder aus. Damit bleibt Martin seit September 2013 in der 1. Mannschaft bzw. in der Bezirksliga ungeschlagen!

Jugendspieler Michael Stiefelmeyer gab sein Debüt für die Erste gegen den erfahrenen Genctürk und erwiderte unorthodox e4 mit Springer c6. Michael ließ sich von der DWZ-Differenz von 500 Punkten nicht beirren und ging gar als Schwarzer am Königsflügel auf Angriff. Er konnte gegen seinen stärkeren Gegner den Sack nicht zumachen und beide einigten sich zur Mittagszeit auf ein Remis. Im geschlossenen Sizilianer konnte Christoph Kandler gegen Dr. Sommer sich keinen Vorteil erspielen. In einem unübersichtlichen Mittelspiel verlor Christoph den Königsspringer aus den Augen und damit durch eine doppelte Gabel  Qualität. Gerade als nach zermürbend langem Dauerfeuer auf seine Königsfestung die Partie durch eine mühsam erarbeite Turmfesselung auszugleichen möglich war, ergab ein nun sorgloser Bauernraubzug sein Matt in vier Zügen. Die Naberner lagen damit im Endspurt mit einem Punkt hinten. Die drei noch laufenden Partien am Brett 2, 3 und 4 standen zur Mittagszeit zugunsten von Göppingen, wurden jedoch alle remisiert.

Günter Keller machte den Anfang. Sein Gegner Schmülling erspielte sich in der Zeitnot einen Vorteil. Günter konnte jedoch mit der Dame aus seiner ausgedehnten Figurenstellung heraus in die Königsstellung einbrechen und erzwang Remis mit Dauerschach. Cuong Tran hatte gegen Schadwinkel in englisch ähnlicher Eröffnung zeitweise deutliche Vorteile, verspielte diese aber und manövrierte sich in ein Damenendspiel mit Remis. Karl-Heinz Ilzhöfers Partie eines offenen Sizilianers sah lange kritisch aus. Sein Gegner Wonisch konnte aus Tempi-Verlust in der Eröffnung kein Kapital schlagen und nach einem hart umkämpften Mittelspiel einigten sich beide Spieler auf einem halben Punkt.

Trotz der knappen Niederlage stimmt aber die spielerische Leistung insgesamt und gibt Hoffnung im Kampf um den Abstieg.

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16.10.2016, cu und ck

 

Schlechter Auftakt in der Bezirksliga B Neckar- Fils

 

SC Geislingen überrumpelte uns gestern zum Saisonauftakt der Bezirksliga B daheim mit 6:2. Trotz zwei kampflos gewonnenen Partien für Martin Vogel und Cuong Tran um 09:30 Uhr konnte die 1. Mannschaft keinen einzigen Punkt holen.

Partien von Christoph Schutte gegen Ströhle sowie von Thomas Köhler gegen Neuwirth wurden früh für Geislingen entschieden, sodass der 2:0 Vorsprung bereits um 12:30 Uhr aufgeholt war.

In der folgenden Stunde errang Geislingen die Führung als Alfred Kellers Stellung im Mittelspiel gegen Heinrich einbrach. Die starken Läufer sowie der Einbruch der weißen Dame am Damenflügel zerriss die bis dahin ausgeglichene Stellung. Kurz darauf wurde Christoph Kandler von zwei schwarzen Zentrumsbauern gegen die Grundreihe gedrückt und mit Schwerfiguren leicht erledigt. Er hatte einen Sizilianer geschlossen beantwortet und im Mittelspiel einen Springerangriff auf dem Königsflügel vorbereitet.  Zögerlich nutzte er seine Chance nicht und zog stattdessen die in der Verteidigung dringend benötigte weiße Dame auf h5 zur Verstärkung. Dagegen befreite sich rechtzeitig  sein Gegner Köder mit einem Angriff im Mittelfeld verbunden mit einem guten Qualitätsopfer.

Günter Keller hatte ebenfalls im Sizilianer lange Raum- und Stellungsvorteil mit Weiß, der jedoch nicht siegreich umgemünzt werden konnte. Mit Beginn der Zeitnotphase gelang Kellers Gegnerin Fleischer die entscheidenden Bauernzüge f4 und f3, um die Stellung aufzuknacken. Dann war ein Matt nicht mehr weit.

Als Letzter der 1. hielt sich noch Karl-Heinz Ilzhöfer gegen Kohn in einem ausgeglichenen Läuferendspiel. Karl-Heinz hatte sein Temponachteil aus der Eröffnung aufgeholt  und elegant in dieses Endspiel abgewickelt. Kohn jedoch behandelte es sehr genau. In zähem Kampf ließ dann zunehmend die  Konzentration nach. Gegen 14 Uhr war es mit 2:6 aus.

Mannschaftsführer Cuong Tran stellt nun die Mannschaft bereits nach dem ersten Spieltag auf einen harten Abstiegskampf ein.

 

18.09.2016, cu und ck

Schach mit Freunden

Unter diesem Motto wird jeden Mittwoch ab 20 Uhr im Bürgersaal des Rathauses Nabern, alte Kirchheimer Straße 7, dem königlichen Spiel gefrönt. In den Sommerferien wird bei schönem Wetter an Sonntagen ab 10 Uhr auf der Freischachanlage hinter dem Rathaus Nabern gespielt. Jeder Interessierte ist herzlich zu den Spielabenden und sonntags eingeladen – gerne auch zum Schnuppern.

Foto - Schachspiel

Ab dem nächsten Schuljahr ist die Jugend wieder mittwochs von 18:30 – 20:00 Uhr im Bürgersaal des Rathauses Nabern am Üben und Spielen. Auch hier ist dann wieder jeder Interessierte herzlich eingeladen – gerne auch zum Schnuppern.

Spielerversammlung am 27.07.2016

Kürzlich versammelten sich die Schachfreunde Nabern im Bürgersaal des Rathauses um die Mannschaftsaufstellung für die kommende Spielsaison festzulegen. Die Versammlung wurde genutzt, um vorab Jugendarbeit zu besprechen. Sie wird als wichtig gesehen. Über jedes Schach interessierte Kind freuen wir uns. So ist die Überlegung zusätzlich zu den jeweils Mittwoch laufenden Übungsabenden (außer in den Schulferien) an der Limburg-Grundschule Weilheim im Rahmen einer Ganztagesbetreuung im nächsten Schuljahr Schach zu vermitteln.

Die Vereinsmeisterschaft 2015/16 ist abgeschlossen. Wir gratulieren den Bestplatzierten und insbesondere Horst für seinen neunten Vereinsmeistertitel! Nun ist er in Reichweite Dietmar (10 Titel) und Karl (11 Titel) einzuholen.

 

Neben der Vereinsmeisterschaft 2016/17 ist wieder eine Stadtmeisterschaft geplant.

In den Sommerferien wird bei schönem Wetter an Sonntagen beginnend um 10 Uhr Freischach gespielt. Schachinteressierte sind herzlich eingeladen vorbeizuschauen und mitzuspielen.

Die Mannschaftsaufstellung gestaltet sich für die nächste Saison aufgrund Einschränkungen in der Einsatzfähigkeit zahlreicher Schachfreunde aus gesundheitlichen, beruflichen oder auch privaten Gründen schwierig. Dies führt zu einer Verdichtung von vier auf drei Mannschaften. Einerseits sind die Lücken der 1. Mannschaft zu schließen, damit sie sich in der  Bezirksliga weiterhin behaupten kann. Andererseits ist auch wichtig, die Jugendspieler weiterhin Spielerfahrung sammeln zu lassen.

Bei der Spielerauswahl für die 1. Mannschaft wurden die Leistung anhand DWZ sowie deren Steigerung herangezogen. Dazu ergab ein Blick auf die erfolgreichsten Spieler 2016/17:

  1. Mannschaft : Martin Vogel (5,5 Punkte aus 6 Spielen)
  2. Mannschaft: Christoph Kandler (6 Punkte aus 8 Spielen)
  3. Mannschaft: Nico Mühleck (8 Punkte aus 9 Spielen)
  4. Mannschaft: Hans-Peter Bastian (6,5 Punkte aus 9 Spielen)

Die Jugendspieler sind nun in der 3. Mannschaft zusammengefasst und mit Jochem Benk und Hans-Peter Bastian auch Fahrer und Betreuer vorhanden. Die verbleibenden Jugendspieler sind die Söhne von Karl Schott, mit welchem sie künftig die Spiele in der 2. Mannschaft bestreiten werden.

31.07.2016, ck

 

Abschluss der Spielsaison 2015/2016

Die Schachfreunde Nabern e. V. traten beim Schachverband Württemberg e.V. in der Saison 2015/16 mit vier Mannschaften  gegen die Vereine im Bezirk Neckar/Fils bzw. im Kreis Esslingen/ Nürtingen an und bleiben in ihrer Bezirksliga bzw. A-/B-Klasse. Die Erfahrungen der Mannschaften im Einzelnen:

 

Die 1. Mannschaft blickt auf eine durchwachsene Saison in der Bezirksliga B Neckar/Fils zurück. Die 1. Spielrunde schockte mit einer überraschend hohen Niederlage (2:6) gegen den SK Wernau 1. Wie in der gesamten Saison dann spielten die Schachfreunde mit Ausnahme von Martin Vogel (Brett 4) und Karl-Heinz Ilzhöfer  (Brett 6) hinter den Erwartungen. In den weiteren zwei  Spielrunden holten sie mit Siegen auf. Runde vier bis sechs verloren sie knapp aber verdient. Es lief holprig, was auch an der eingeschränkten Einsatzbereitschaft der Stammspieler lag. Mit erhöhtem Organisationsaufwand konnte Mannschaftsführer Minh Cuong Tran die immer wieder vakanten Bretter gerade noch mit Ersatzspieler besetzen. Zur Runde sieben drohte dann auch noch der Abstieg im Spiel gegen den SC Geislingen 1, obwohl man gemäß DWZ-Schnitt die drittstärkste Mannschaft in der Bezirksliga war.  Unter Mobilisierung fast aller Stammspieler konnte der rettende Ausgleich (4:4) geschafft werden. In Runde acht, letzter Spieltag für SF Nabern 1, gelang die Rückkehr zur alten Spielstärke. Ausgerechnet der mittlerweile für den Aufstieg favorisierte TSV/RSK Esslingen 1 musste sich dabei den SF Nabern 1 (3,5:4,5) geschlagen geben. Das kuriose Finale ergab ein Patzen der sicher geglaubten SF Plochingen 1 gegen den SK Wernau 1, womit der TSV/RSK Esslingen 1 noch doch 1. der Saison 2015/16 wurde.

Bezirksliga B Neckar-Fils 2015/2016:

Pl. Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Sp MP BP
1 TSV/RSK Esslingen 1 ** 7,5 5,0 5,0 6,5 3,5 3,5 6,5 6,0 8 12 43,5
2 SF Plochingen 1 0,5 ** 3,0 5,0 5,0 5,5 5,0 5,0 7,0 8 12 36,0
3 SK Wernau 1 3,0 5,0 ** 3,0 2,0 8,0 6,0 5,0 6,0 8 10 38,0
4 SF Göppingen 1 3,0 3,0 5,0 ** 6,5 3,0 4,5 5,5 4,5 8 10 35,0
5 SC Geislingen 1 1,5 3,0 6,0 1,5 ** 5,5 4,0 4,5 6,5 8 9 32,5
6 Ssg Fils-Lauter 2 4,5 2,5 0,0 5,0 2,5 ** 1,5 7,0 5,5 8 8 28,5
7 SF Nabern 1 4,5 3,0 2,0 3,5 4,0 6,5 ** 3,5 5,0 8 7 32,0
8 SV Ebersbach 2 1,5 3,0 3,0 2,5 3,5 1,0 4,5 ** 5,0 8 4 24,0
9 SV Altbach 1 2,0 1,0 2,0 3,5 1,5 2,5 3,0 3,0 ** 8 0 18,5

 

Die 2. Mannschaft schaffte diese Saison nicht die Rückkehr in die Kreisklasse Esslingen/Nürtingen und spielt in der nächsten Saison wieder in der A-Klasse Esslingen/Nürtingen. Matthias Eisenhut auf Brett 4 wurde zum Saisonwechsel durch Neuling Christoph Kandler auf Brett 7 ersetzt. Gleichzeitig übernahm Thomas Köhler Brett 1. So umstrukturiert errang die Mannschaft bis zur Spielrunde sechs einen Sieg nach dem anderen und sah den Aufstieg zum Greifen nah. Hierbei zeigten sich Thomas Köhler (Brett 1), Dieter Kessler (Brett 3), Christoph Kandler (Brett 7) und Josef Fink (Brett 8) als die Zugpferde.  Dann kamen die spielstarken Mannschaften und in Runde sieben das Spiel gegen den SV Nürtingen 5.  Dieser Kampf wogte lange unentschieden hin und her. Am Ende verloren die Schachfreunde knapp mit 3,5:4,5. Auf die bittere 2:6-Niederlage gegen den SC Ostfildern 3 folgte in der letzten Spielrunde gegen den TSV/RSK Esslingen 2 eine verheerende 1:7-Niederlage.

A-Klasse Es/Nt 2015/2016: Tabelle

Pl. Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Sp MP BP
1 TSV/RSK Esslingen 2 ** 8,0 7,0 6,0 3,5 6,5 7,0 6,0 6,0 8 14 50,0
2 SV Nürtingen 5 0,0 ** 4,5 5,5 5,0 5,0 3,0 6,0 5,5 8 12 34,5
3 SF Nabern 2 1,0 3,5 ** 2,0 6,0 5,5 5,5 6,0 4,5 8 10 34,0
4 SC Ostfildern 3 2,0 2,5 6,0 ** 4,0 4,0 7,0 5,0 4,0 8 9 34,5
5 TSV/RSK Esslingen 3 4,5 3,0 2,0 4,0 ** 4,0 4,5 3,5 6,5 8 8 32,0
6 SV Dicker Turm Esslingen 4 1,5 3,0 2,5 4,0 4,0 ** 2,5 5,0 6,0 8 6 28,5
7 TSV Grafenberg 2 1,0 5,0 2,5 1,0 3,5 5,5 ** 3,5 4,5 8 6 26,5
8 SC Ostfildern 4 2,0 2,0 2,0 3,0 4,5 3,0 4,5 ** 4,0 8 5 25,0
9 SV Wendlingen 3 2,0 2,5 3,5 4,0 1,5 2,0 3,5 4,0 ** 8 2 23,0

 

Die 3. Mannschaft konnte nicht die Leistung der vergangenen Saison 2014/15 in der B-Klasse Esslingen/Nürtingen steigern. Das war der veränderten Spieleraufstellung geschuldet, in dem Zuge Hans-Peter Bastian die 4. Mannschaft verstärkte. Somit die 3. wie schon die 4. Mannschaft (beide spielen erst in der zweiten Saison) mehrheitlich mit Jugendspielern besetzt ist. Auch wirkte sich der schicksalshafte Tod Helmut Winters noch am Anfang der Saison 2015/16 aus. Bei drei gewonnenen Spielrunden konnten die Jugendspieler Janne Sigel , Elia Wolpert und Raphael Fiedler (Bretter 3, 4 und 6) neben neuen Erfahrungen auch den einen und anderen Siegpunkt sammeln. Letztlich ist der 3. Mannschaft noch ein Riesenerfolg  gelungen: mit Nico Mühleck auf Brett 1 stellt sie mit acht von neun gewonnenen Spielen den erfolgreichsten Spieler der B-Klasse Esslingen/Nürtingen.

B-Klasse Es/Nt 2015/2016: Tabelle

Pl. Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Sp MP BP
1 TSG Esslingen 1 ** 3,0 4,5 3,5 4,0 5,0 4,5 3,0 5,0 3,5 9 17 36,0
2 SV Altbach 2 3,0 ** 2,0 5,0 4,5 4,0 5,0 4,5 5,5 6,0 9 15 39,5
3 SK Wernau 2 1,5 4,0 ** 3,0 5,0 5,0 4,5 4,5 4,0 6,0 9 15 37,5
4 TSV Denkendorf 1 2,5 1,0 3,0 ** 3,5 3,5 4,5 6,0 4,0 3,0 9 12 31,0
5 SV Nürtingen 6 2,0 1,5 1,0 2,5 ** 4,0 1,0 6,0 3,5 5,0 9 8 26,5
6 SF Nabern 3 1,0 2,0 1,0 2,5 1,0 ** 2,5 3,5 6,0 5,0 9 6 24,5
7 SF Nabern 4 1,5 1,0 1,5 1,5 4,0 3,5 ** 2,0 1,5 3,5 9 6 20,0
8 SF Deizisau 4 2,0 1,5 1,5 0,0 0,0 1,5 3,0 ** 4,0 6,0 9 6 19,5
9 TSV/RSK Esslingen 4 1,0 0,5 2,0 2,0 2,5 0,0 4,5 2,0 ** 4,0 9 4 18,5
10 SV Wendlingen 4 0,5 0,0 0,0 3,0 1,0 1,0 2,5 0,0 2,0 ** 9 1 10,0

 

Die 4. Mannschaft spielte sich vom Tabellenletzten der B-Klasse Esslingen/Nürtingen 2014/15 in die Mitte in dieser Saison. Damit spürt sie deutlich die schon erwähnte Umstrukturierung. Hans-Peter Bastian (Brett 2) übernahm zudem die Mannschaftsführung. Die Maßnahme ist damit als Erfolg zu werten. Zudem regelmäßige Schachübung und ein Jahr Erfahrung in der Mannschaft den Jugendspielern Lukas Bastian, Abelardo und Stefano Schott sowie Jonas Boas Gläser (Bretter 3 bis 6) einen gewaltigen Zuwachs an Spielstärke erbracht haben. Nun zeigen sich die Früchte des ausdauernden Lernens. Ein schönes Geschenk an Schüler und Lehrer.

 

08.05.2016, CK

Freischachturnier 2016

Elf Personen nahmen gestern am diesjährigen Freischachturnier der Schachfreunde Nabern teil. In der ersten Runde setzten sich überraschend die Spieler der 3. und 4. Mannschaft durch. Michael Stiefelmayer gewann gegen Thomas Köhler. Thomas  gewann in der Eröffnung einen Mehrbauer. Im Verlauf des Spiels fand er aber nicht die richtigen Züge und verlor wichtige Figuren, die dann zur Aufgabe führten. Die weitere Auslosung führte Hans-Peter Bastian gegen seinen Sohn Lukas zusammen. Hier setzte sich der Vater knapp durch. Eine weitere Überraschung gelang Abelardo Schott, der gegen Alfred Keller nach Zeit gewann. Karl-Heinz Ilzhöfer gegen  Jens Maier und Josef Fink  gegen Karl Schott wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und gewannen. Glück hatte Bernd Koch, der durch ein Freilos bis ins Halbfinale gelang. Im 1. Halbfinale kam es dann zu folgender Begegnung: Michael Stiefelmaier gegen Bernd Koch. Hier setzte sich der gut aufgelegte Michael gegen seinen Kontrahenten durch. Im 2. Halbfinale wurde Karl-Heinz seiner Favoritenrolle gerecht und setzte sich gegen Abelardo durch.  Das Spiel um Platz 3 zwischen Bernd und Abelardo entwickelte sich zu einem dramatischen Spiel: Abelardo der durch eine Springergabel die Dame erobern konnte und somit das Spiel frühzeitig entscheiden konnte, sah dies drei Spielzüge nicht, was für die Zuschauer, insbesondere seinen Vater Karl “ zum Haare raufen“ war. Als er dann seinen Fehler bemerkte, verlor er völlig den Faden, und so ging eine sicher gewonnene Partie doch noch verloren.

Das Endspiel zwischen Michael und Karl-Heinz war doch eine klare Sache für den Spieler aus der 1. Mannschaft. Leider konnte Michael an die guten Leistungen der vorigen Partien  nicht anknüpfen. Ein Bauerngewinn bei gleichzeitig blockierter Rochade reichte Karl-Heinz zum Gewinn des Turniers.

Für das leibliche Wohl sorgte Karl Schott mit“ Roten vom Grill“.

Sportwart Thomas Köhler, 5.5.2016

lichess.org

Wenn mir ein wenig Zeit übrig bleibt, spiele ich gerne online Schach. Dabei war es mir wichtig, dass es nichts kosten darf. Daher sind der ICC oder schach.de vom Chessbase keine Alternative, da beide Marktführer Geld verlangen.

Ich bin über viele Jahre dem Free Internet Chess Server (kurz FICS) treu geblieben. Ich spiele auf einem Android-Gerät mit der App Yafi.

Um so überraschender stellte ich neulich fest, dass lichess.org neu aufgekommen ist und inzwischen eine feste Größe geworden ist.

Probiert lischess.org einfach aus, es ist wirklich lohnenswert! Ich berichte mehr, wenn ich ein bisschen mehr Zeit habe.

Gottlob-Keller-Blitzschachturnier 2016

Gestern fanden sich im dem Bürgersaal des Rathauses  15 Teilnehmer zu dem traditionellen Gottlob-Keller-Blitzschachturnier der Schachfreunde Nabern e. V. ein. Überraschenderweise besuchte uns nach längerer Abstinenz mehrfacher Vereins- und Blitzmeister Karl Moll. Diesmal traten auch junge Schachfreunde der 4. Mannschaft an, um sich gegen die altbekannten Favoriten aus der 1. und 2. Mannschaft zu messen. Abgerundet wurde die Teilnehmerzahl durch Manfred Lube, ein treuer Gast des Hauses und ehemaliges Mitglied.

Unsere Nachwuchsspieler mit Lukas und Abelardo fanden einen guten Start in das Turnier. Lukas dagegen gelang es auch im weiteren Turnier so manchen Schachfreund noch mit ausgeprägtem Schachinstinkt schwindelig zu spielen. Währenddessen spielte sich Dietmar Schulz in einen Siegesrausch, was Martin Vogel bei dem dann folgenden Duell  mit erstklassig ausgespieltem Königsgambit auch zu spüren bekam. Allerdings zeigte Dietmar auf dem anspruchsvollen Weg zu einem diesmal möglichen ersten Platz Konzentrationsschwächen und verlor dann auch noch gegen Manfred Lube und überraschend gegen Thomas Köhler. So konnte Martin durch solide Spielweise wieder einmal die Erstplatzierung erreichen. Karl Moll zeigte nach der langen Blitzabstinenz sehr eindrucksvoll, dass seine Fähigkeiten nicht verlorengegangen sind. Karl-Heinz Ilzhöfer musste sich bei der geballten Kraft  mit der Platzierung hinter Manfred Lube begnügen. Wäre Manfred, vertraut mit Großmeisterspielweisen, nicht bei unvollkommener Entwicklung in sizilianischer Verteidigung von einem energischen Angriff auf den Königsflügel durch Christoph Kandler überrascht worden, hätte er noch Zweitplatzierter werden können. Alfred Keller hatte manches Mal seinen größeren Gegner in der Spieluhr. Als Angstgegner für manch einen Favoriten trat wieder einmal Erich Kneile durch sein quirliges und konsequentes Spiel auf. Michael Stiefelmeyer bewies in einem Bauernendspiel und geschickter Remis-Stellung einen kontinuierlichen Entwicklungsschub.

24.03.16, ck

3. Stadtmeisterschaft in Schach 2015/2016

Andrei Cernomorcenco  überraschte bei der 3. Schach-Stadtmeisterschaft 2015/16 mit einem 2. Platz hinter Platzhirsch und Sieger Thomas Ganter (beide SC Kirchheim). Tobias Traier (SC Kirchheim) verdrängte die Club-eigenen Favoriten und erzielte den 3. Platz. Beim Kräftemessen zwischen dem Schachclub Kirchheim und den Schachfreunden Nabern e.V.  blieben diesmal die Naberner Favoriten Martin Vogel und Jochem Benk zuhause. Bester Spieler der SF Nabern wurde Dietmar Schulz (5.).

Beim abschließenden Blitzturnier am 26.02.2016 konnten sich die Kirchheimer Favoriten Wolfgang Flogaus und Frieder Fronmüller dann doch hinter dem zu erwarteten Sieger Thomas Ganter wieder routiniert durchsetzen.

11.03.16, ck

Neuer Vorstand bei den Schachfreunden Nabern e.V.

Gestern tagte die Mitgliederversammlung der Schachfreunde Nabern e. V. im Bürgersaal des Rathauses. Dazu hatte der Vorsitzende Thomas Köhler seine Schachfreunde letztmalig eingeladen. Bei der gestern anstehenden Wahl des Vorsitzenden kandidierte er nicht mehr. Mehrere Wahlgänge ergaben auch ein Rochieren von Mitgliedern im Ausschuss mit folgendem Ausgang:

– 1. Vorsitzender: Hans-Peter Bastian
– 2. Vorsitzender: Karl-Heinz Ilzhöfer
– Schriftführer: Christoph Kandler
– Sportwart: Thomas Köhler
– Kassier: Bernd Koch
– Jugendleiter: Jochem Benk
– Beisitzer: Karl Schott

Die Mannschaftsführer berichteten aus der laufenden Spielsaison: Nach einem guten Start im oberen Drittel der Bezirksliga B Neckar-Fils muss sich die 1. Mannschaft nun im Endspurt vor dem Abstieg hüten. Die 2. Mannschaft kann nach einer ungebrochenen Siegesserie in der A-Klasse Esslingen/Nürtingen optimistisch die letzten schweren Spieltage entgegensehen und auf den Aufstieg hoffen. Die 3. Mannschaft kann in der B-Klasse Esslingen/Nürtingen aufgrund Spielerwechsel nicht in der Form der letzten Saison fortsetzen. Während die 4. Mannschaft in der gleichen Klasse den jugendlichen Elan der Nachwuchsspieler spürt.

Für das laufende Jahr bereiten sich die Schachfreunde auf die Umstellung der Spielzeiten im Fischer-Modus vor, was mit der sukzessiven Anschaffung von Digital-Schachuhren einhergeht. Schwerpunkte sind weiterhin Nachwuchsgewinnung und die Förderung des Jugendschachs sowie Weiterbildung mit Besuchen von Großmeistern und deren Vorträgen. Dafür wird Sportwart Thomas Köhler Termine wieder mit benachbarten Vereinen koordinieren. Mit dem neuen Pressewart Christoph Kandler soll die Öffentlichkeit wieder mehr am Schachsport teilhaben.

Der Mitgliedsbeitrag muss aufgrund insgesamt ausgeglichener Kassenlage nur geringfügig angehoben werden auf für Erwachsene € 50 und Jugendliche € 15 im Jahr.

Martin Vogel erhielt noch als Sieger im Weihnachtsblitzturnier der SF Nabern den Wanderpokal überreicht. Zum wiederholten Male hat er seinen Stand als bester Spieler (DWZ 2057) verteidigt. Ihm folgen Karl-Heinz Ilzhöfer und Dietmar Schulz als 2. und 3. Platzierte.

10.03.16, ck

der Ausschuss

Schach-Nomade auf Europa-Tour

Quelle Teckbote.

Ein Lette lehrt deutschen Schachspielern die richtige Strategie: Zigurds Lanka, in jungen Jahren Gegner des späteren Weltstars Garri Kasparow, ist professioneller Schachtrainer. Neulich gastierte er in Nabern.

Thomas Pfeiffer

Zieht und gewinnt: Zigurds Lanka kam als Schachtrainer in Nabern bestens an.

Foto: Carsten Riedl

Kirchheim. Locker steht Zigurds Lanka am Magnetbrett und referiert darüber, weshalb die Königsbauern-Eröffnung vielleicht doch die bessere Eröffnungsvariante ist. Präsentiert gut getimte und vorschnelle Rochaden, Nachteile des Damengambits, Springerattacken, Bauerngabeln, Läuferspiel und sagt, dass der direkte Königsangriff und nicht der Materialgewinn auf dem Flügel das Erfolgsrezept jedes guten Schachspielers sei. Zeigt Problemstellungen, stellt Lösungsfragen. 25 erwachsene und jugendliche Vereinsspieler aus der näheren Umgebung lauschen dem hauptberuflichen Schachtrainer aus Lettland, der Großmeister, dreifacher Schacholympiade-Teilnehmer und auf Einladung der Schachfreunde Nabern jetzt im örtlichen Rathaus ist, mit offenen Ohren. Lachen auch mal, wenn‘s lustig wird („ich bin ein lettischer Schwabe“). Der 55-jährige Fuchs am Brett, ein studierter Journalist, ist jeden der 250 Euro wert, die er für solche Übungsabende üblicherweise zu nehmen pflegt.

Zigurds Lanka ist Schach-Nomade: Ein festes Zuhause kennt er trotz eigenem Häuschen im lettischen 2 400-Einwohner-Kleinstädtchen Baldone, 30 Kilometer südöstlich von der Landeshauptstadt Riga gelegen, nicht. Ständig ist er zwecks Geldverdienen im Ausland, wo Reykjavík, das australische Adelaide, Stuttgart, Prag, Warschau, das Zillertal, Budapest und ein Schachbrett beim Zweitbundesligisten TSV Schoch Mainz Aufenthaltsstationen schon waren oder öfters sind. Ehefrau Nina Serbina (64) sieht ihn bis auf zwei, drei Sommermonate im Jahr („da machen wir dann gemeinsam Urlaub“) selten. Die frühere Weltklasse-Hochspringerin zu Zeiten der deutschen Olympiasiegerin Ulrike Meyfarth hatte 1979 ihr Glanzjahr: Da wurde sie in Montreal Weltcup-Dritte. Ihre persönliche Bestmarke ist 1,96 Meter.

Zigurds Lanka erzählt, wann und wo sie sich kennengelernt haben („1989 an der Sporthochschule in Moskau“) und wieso sie bis auf den heutigen Tag glücklich verheiratet sind: „Wenn man sich nicht jeden Tag sieht, geht man sich auch nicht auf die Nerven.“ Trotz des fast permanenten Getrenntlebens hat sich das Sportlerpaar über all die Jahre nicht auseinandergelebt. Jeden Sommer kommen sie wieder zusammen, und dann macht die Schach-Koryphäe aus der lettischen Provinz das, was neben der bestmöglichen Figurenentwicklung auf dem Brett sein einziges Hobby ist: Pflanzen schneiden, Hecken scheren, Unrat entfernen. Ist alle Gartenarbeit auf dem geerbten Grundstück in Baldone getan, machen die Lankas richtig Urlaub – öfters in Deutschland. Die 1 900-Kilometer-Wegstrecke im Nissan schreckt da nicht.

Lankas Schach-Vita beginnt in jungen Jahren und hat als erste Fußnote, dass auch schon ein gewisser Garri Kasparow sein Gegner war. Gegen den späteren Schachweltmeister spielte Lanka bei Schülermeisterschaften in der damaligen UdSSR vier Mal – zwei Mal verlor er, zwei Mal trotzte er dem jungen Genius aus Aserbaidschan ein Remis ab. „An eine unentschiedene Partie kann ich mich noch sehr gut erinnern. Kasparow war 14. Nach der Partie hat er geweint, weil er nicht gewonnen hatte.“ Es war wohl der Ärger über eigenes Versagen. Heutzutage vergießt Kasparow keine Tränen mehr am Schachbrett, stattdessen schießt er in der Landespolitik mit verbalen Pfeilen um sich: Der Oppositionspolitiker gilt in Russland als einer der schärfsten Putin-Kritiker.

Mit Politik beschäftigt sich Zigurds Lanka auch, doch weitaus weniger, als mit seinem Sport. „Schach ist ein Stück Kulturgut und gewissermaßen eine Kunst“, sagt er im Brustton der Überzeugung. Mehr als ein Spiel ist es auch für ihn – „es ist eine Schule des Lebens. Am Schachbrett können Kinder Vorausdenken und Konzentration lernen. Schach ist Gehirntraining.“ Den Schachsport hält er für wichtig – so wichtig, dass sich der Kolumnist der Fachzeitschrift Rochade Europa fast Tag und Nacht damit beschäftigt. „Auch beim Spazierengehen denke ich ausschließlich an Schach. Schließlich muss ich mich ja auf meinen nächsten Vortrag vorbereiten.“

Und so kreisen seine Gedanken fast immer um das eine – die 64 Felder, 20 Eröffnungsmöglichkeiten und die aussichtsreichsten Gewinnstrategien. Er tüftelt gerne, doch er muss es auch. Sein Schach-Know-how sichert schließlich das Einkommen. Das ist nach lettischen Maßstäben überdurchschnittlich. „In meinem Herkunftsland kann ich mir ein privilegiertes Leben leisten“, sagt Zigurds Lanka und ist froh, dass er Schachtrainer und nichts anderes geworden ist.

Wichtige Termine 2016

12.02.16 Ausschusssitzung, Beginn 20:30 Uhr

09.03.16 Mitgliederversammlung (im Sportsplitter des Teckboten bekanntgeben), Beginn 20:00 Uhr

19.03.16 Abschlussveranstaltung Schach AG

23.03.16 Gottlob Keller Blitzturnier

04. & 05.05.16 Freischachturnier

Schachwanderung (Wird von Manfred organisiert. Termin wird noch festgelegt).

15.07.16 Ausschusssitzung zur Spielerversammlung, Beginn 20:30 Uhr

27.07.16 Spielerversammlung, Beginn 20:30 Uhr

21.10.16 Ausschusssitzung Weihnachtsfeier 20:30

17.12.16 Weihnachtsfeier

Training mit GM Lanka

Einladung Training mit Großmeister Lanka

Der Schachverein Nabern möchte Herrn Lanka zu einem Trainingsabend einladen.

Der Termin ist der 10.02. 2016 von 19.00 Uhr – 23.00 Uhr

Der Training wir in 2 Bereiche untergliedert sein:
Mit unseren Jugendlichen macht Herr Lanka das Eselsohr Seminar. Die Jugendlichen
können dann gleich das Erlernte mit ihm umsetzen: er spielt Simultan mit ihnen.
Im 2. Teil macht Herr Lanka mit uns Erwachsenen die Isolanie Theorie.
Selbstverständlich können die Jugendlichen auch dabei sein.

Der Unkostenbeitrag für diese Veranstaltung beträgt 15 Euro.
Für Jugendliche haben wir eine Unkostenbeitrag von 5 Euro vorgesehen.

Ich bitte um Anmeldung bis 21.12.2015

Für Rückfragen stehe ich gerne unter folgender Nummer: 07021/860238
zur Verfügung

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Köhler