Nabern – Ebersbach 4,5:3,5

In einem vorgezogenen Verbands-spiel gelang den Naberner Schachspielern ein Bravuorstück:

Mit nur sieben Spielern dazu noch ohne die hochgeschätzten Horst Falow und Martin Vogel haben sie die sieggewohnten Ebersbacher regelrecht niedergekämpft.

Mit einer dreimaligen Stellungswiederholung wurde die erste Partie zwischen Jan Jäger(Brett 6) und Breitkopf schnell remis, ebenso unentschieden endete die Partie Günter Keller(2) gegen Mehrer in einer Philidor-Verteidigung.

Steffen Riepert(8)hatte seinen Gegner Höflinger gut im Griff und es roch förmlich nach einer Sensation. Schließlich war auf dem Papier ein Klassenunterschied festgehalten. Aber eine kleine Unachtsamkeit des Naberners ließen alle Träume platzen.

Nabern fiel dadurch auf 1:3 zurück und es drohte eine deutliche Niederlage.

Mannschaftsführer Cuong Minh Tran(3) ließ sich gegen Krebs dadurch nicht aus der Ruhe bringen. In einer französischen Partie gewann er bereits in der Eröffnung einen Vorteil, der zum Gewinn führte.

Karl Moll(4)spielte gegen Leutz englisch und konnte geschickt abwickeln. Seine Endspielstärke führte ihn mal wieder zum Sieg, wo des Gegners rückständiger Bauer wohl behilflich war.

Christoph Schutte(7) machte gegen seinen Gegner Schulz viel Druck und auch das Spiel! Das Remisangebot vom Gegner wurde von ihm abgelehnt und nach fünf Stunden gewann der nervenstärkere Naberner die Partie.

Fast in die volle Länge von sechs Stunden ging die letzte Partie zwischen Alfred Keller(5)und Bucher. Die Abwicklung ins Turm-Läufer Endspiel endet in ein umjubelndes Remis, das ent-scheidend war für den Gesamtsieg. (kj)

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