Bezirksliga B Neckar-Fils
Nabern I – Altbach I 4,5:3,5
NabernI schließt mit einem hervorragenden zweiten Platz in der Tabelle ab. Mit dem Sieg gegen Altbach ist Göppingen Meister und Aufsteiger in die Landesliga.
Nabern hat diese große Chance bereits in der vorhergehenden Runde verspielt, als man unglücklich gegen Salach II mit 3 1/2 :4 1/2 das einzige Spiel verlor.
Der Spielverlauf war gegen Altbach lange Zeit ausgeglichen und es dauerte vier Stunden, bis die erste Partie zwischen Cuong Minh Tran(Brett4) und Jungtalent Mark Kvetny zu Gunsten von Tran entschieden war. Mark übersah in Zeitnot eine Mattdrohung.
Günter Keller(3) erkämpfte gegen Bernd–Jürgen Frey den nächsten Siegpunkt. Früher Bauerntausch in einer schottischen Partie und die bessere Stellung des Naberners führte zur Aufgabe.
Mit abgelehntem Wolga-Gambit des Altbachers begann die nächste Gewinnpartie von Jan Jäger(7) gegen Maier. Entscheidend war der Gewinn von zwei Leichtfiguren gegen einen Turm im Mittelspiel.
Unachtsamkeiten in den Partien Horst Falow(1) gegen Scholl, Christoph Schutte(8)gegen Zettel, sowie Martin Vogel(2) gegen Wieczorek führten allesamt zu den Naberner Niederlagen und es stand nach fünf Stunden Spielzeit 3:3.
Ausgeglichen bis zum Endspiel gestalteten sich die beiden letzten Partien von Alfred Keller(6) gegen Benz und Karl Moll(5) gegen Claudia Frey. Ein zäh erkämpfter Randbauer von Keller war Richtung Verwandlungslinie nicht mehr zu halten und der Sieg des Naberners zum 4:3 war sichergestellt.
Die längste Partie zwischen Karl Moll und Claudia Frey endete mit Einigung zum Remis und zum Gesamtsieg von 4,5:3,5 für Nabern.
Erfolgreichster Spieler der Saison wurde Spielführer Cuong Minh Tran mit 6,5 Punkten aus 9 Partien am 3. und 4. Brett.
Abschlusstabelle Bezirksliga Neckar- Fils Brettpunkte 1. SF Göppingen I 15:3 46,0 2. SF NabernI 14:4 39,5 3. SV AltbachI 13,5 44,5 4. SV Wendl.I 12:6 41,5 5. SF DeizisauII 11:7 37,5 6. SK WernauI 7:11 37,0 7. SalachII 6:12 27,0 8. SV EbersbachII 5:13 29,5 9. RSK EsslingenI 4:14 28,0 10. DT EsslingenI 3:15 29,5