Archiv für den Monat: Januar 2017

Dritte knappe Niederlage für Nabern 1

Wieder war die erste Mannschaft der Schachfreunde Nabern in der Bezirksliga B Neckar/Fils knapp unterlegen. Die 3,5:4,5-Niederlage gegen die junge Mannschaft Göppingen 2 war bitter aber verdient.

Günter Keller (Brett 4) gegen Sommer konnte in der Caro-Kann-Abtauschvariante bereits um halb elf den ersten Sieg für Nabern vermelden. Eine scharfe Variante wurde in der Eröffnung gewählt. Günter konnte mit dem Springer am Damenflügel einbrechen und die Bauern und somit die Partie gewinnen. Christoph Schutte (6) hatte gegen Sawatzki mit flott gespieltem Damengambit die schlechteren Karten und musste mit Minusbauern ins Endspiel gehen, das er nicht halten konnte. Einer der Trillingsbrüder Björn Cöllen bot Thomas Köhler (7) einen Bauern im Morra-Gambit, das Thomas jedoch ablehnte. Beide spielten mit offenem Visier und Weiß mit König ohne Rochade. Leider blieb es ohne Konsequenzen für den jungen Spieler und gegen Ende musste Thomas die Segel streichen. Alfred Keller (3) spielte solide ein Damenbauernspiel ohne nennenswerten Vorteil und einigte sich mit Lukas Zeller früh auf ein Remis. Zwischenstand war ein 1,5 : 2,5 für die Gäste aus Göppingen.

Karl Moll (5) hatte eine komplizierte Stellung auf dem Brett gegen Eike Cöllen. Er konnte sich nie befreien und brach unter Druck des Gegners ein. Christoph Kandler (8) ging mit Evans-Gambit früh gegen Weber aufs Ganze und griff den nur von einer eingekeilten Dame gesicherten Königsflügel an. Leider konnte die schwarze Verteidigung durch verfrühten Damenabtausch nicht aufgebrochen werden. Unachtsamkeit ließ dann wechselseitig Qualität verlieren. Das Endspiel konnte Christoph dann mit zwei Bauern im Rückstand nur noch verlieren. Es stand mit 1,5 : 4,5 bereits die Niederlage der Naberner fest. Da half es nicht, dass die zwei Spitzenbretter mit zwei Punkte winkten.

Martin Vogel (1) gegen Dilthey spielte solide den Vorteil einer geschlossenen Stellung mit zwei Springer gegen zwei Läufer heraus. Gegen Ende des Mittelspiels bot sich ein Einbruch am Königsflügel mit Gewinnmöglichkeit für Martin, die er umsetzte. Minh Cuong Tran konnte im Sizilianer durch einen Vorstoß eines Zentrumsbauern früh einen Bauer gewinnen. Dieser Gewinn wurde solide im Endspiel in einen Sieg umgewandelt.

Der Abstiegskampf geht  in der nächsten Runde gleich weiter mit Fils-Lauter.

15.01.17, cu und ck

Nabern 2 setzt Siegeszug fort

Nabern 2 setzt seinen Siegeszug in der A-Klasse Es/Nt fort – diesmal als Gast bei TSV/RSK Esslingen 3. Familie Schott musste komplett ersetzt werden. Die Ersatzspieler Hans-Willi Schutte, Sohn Lukas und Vater Hans-Peter Bastian sicherten der zweiten Mannschaft den 3:5-Sieg.

Lukas Bastian am Brett 7 erreichte mit quirliger Spielweise, dass sein Gegner und Jugendspieler Fischer bald eine Springergabel übersah. Dieter Kessler (1)hatte diesmal gegen denselben Gegner Bracher vom letzten Jahr kein Glück. Dieser konnte sich mit herausgespielter Mattkombination revanchieren. Dann beendete Erich Kneile (5) als Sieger gegen Shabaan – aber diesmal nicht als Erster – seine Partie. Erich sah sich angesichts der sehr riskanten und offensiven Spielweise Shabaans anfangs in der Defensive. Es folgte eine schonungslose Materialschlacht. Erst bei der Überleitung in das Endspiel mit zwei Bauern im Rückstand erreichte Erich durch Zugzwang die Eroberung des Gegners Läufer und in Folge doch noch den Sieg. Nun folgten wechselseitige Remis-Angebote zu Hauf: Hans-Willi Schutte (6) bot aus solider Stellung heraus Gegner Michael Richter Remis an. Dieser lehnte ab und stellte seine Dame ein. Josef Fink (4) bot dann in ausgeglichener Stellung  Remis an. Doch Rosswaag lehnte ab und gewann nach Kombination eine Figur und dann das Spiel. In einer italienischen Partie einigten sich Hans-Peter Lukas (8) und Jugendspieler Kiesinger auf ein Remis. Und der forsch aufspielende Jugendspieler Gerrit Richter (2) lehnte entsprechend seiner Spielweise das Remis-Angebot von Bernd Koch (2) ab. Bernd entschied daraufhin mit seiner Erfahrung das Schwerfiguren-Endspiel für sich. Christoph Kandler (3) begann gegen Kutschera unorthodox einen offenen Sizilianer und rochierte groß. Das damit beabsichtigte Angriffsschach kam durch fehlende Konsequenz nicht in Schwung und ergab Bauernverlust. Der beidseitige Siegeswille ließ trotz ungleichfarbigem Läuferendspiel die Partie hinziehen. Letztlich erkannte auch noch Kutschera die sich ergebende Remis-Stellung an.

08.01.17, ck