Archiv für den Monat: Dezember 2018

Nabern 1 mit knapper Niederlage gegen SG Filder 1

Heute war die SG Filder zum Mannschaftskampf zu Gast in Nabern. Nach einem spannenden Spieltag mussten sich die Naberner knapp mit 3,5:4,5 geschlagen geben.

 

Denn Anfang machte Erich Kneile an Brett 5 gegen Dennis Wan Hussin. Aus einem abgelehnten Damengambit heraus einigten sich die beiden Spieler schnell auf Remis.

Als nächstes endete die Partie Kessler gegen Bloem. Aus einem italienischen Vierspringerspiel heraus, hatte sich der Naberner zu nächst einen Materialvorteil erkämpft. Lange Zeit sah es nach einem Sieg für Dieter Kessler aus, ein Dauerschach führte dann jedoch doch zur Punkteteilung.

An Brett 1 hatte Stiefelmeyer gegen Binder in der Stone-Ware Variante des Evans-Gambits, früh Material gewinnen können. Unter Zeitnot holte der Naberner zum entscheidenden Schlag gegen den gegnerischen König aus, verlor dann jedoch den Überblick und auch die Partie.

Keller gegen Schumacher an Brett 2 endete kurze Zeit später. Der Naberner hatte die französische Verteidigung seines Gegners gut im Griff und konnte schließlich zuerst Material und letztendlich die Partie gewinnen.

Kurz darauf endete auch die Partie Schott gegen Schubert. Auch Abelardo hatte es mit einer französischen Verteidigung zu tun. Er hatte seinen Gegner ebenfalls die ganze Partie über gut im Griff, am Ende reichte es jedoch nur für ein Remis.

Einige Zeit verging bis die Partie Ilzhöfer gegen Goroll zu Ende ging. Karl-Heinz hatte aus einer slawischen Verteidigung heraus, sich einen Vorteil am Königsflügel erarbeiten können. Unaufmerksamkeit führte letztendlich zum Turm- und Partieverlust.

An Brett 6 hatte es Christoph Kandler mit der Caro-Kann Verteidigung von Daniel Wan Hussin zu tun. Christoph kämpft trotz frühem Materialverlust weiter, musste sich dann am Ende jedoch geschlagen geben. Damit stand die Niederlage von Nabern fest.

Dies hielt Bernd Koch jedoch nicht davon ab, seine Partie gegen Müller noch für sich zu entscheiden. Bernd hatte aus einer französischen Verteidigung heraus zunächst am Königsflügel angegriffen. Der Angriff war jedoch nicht stark genug und so wurde in ein Endspiel abgewickelt, das Bernd dann letztendlich für sich entscheiden konnte.

Trotz der Niederlage bleiben die Naberner weiterhin auf dem 3. Platz der Kreisklasse Esslingen/Nürtingen.

Der nächste Spieltag findet dann im nächsten Jahr am 03.02.2019 statt. Dort geht es dann für die Schachfreunde aus Nabern auswärts gegen den SC Ostfildern 2. Wir dürfen gespannt sein.

 

ms, 09.12.2018

Kreisjugendeinzelmeisterschaft in Altbach

Am 1. Dezember fanden die diesjährigen Kreisjugendeinzelmeisterschaften in Altbach statt. Mit dabei waren auch drei Naberner Jugendspieler.

Jona Riedl trat bei seinem ersten Turnier in der U10 an. Nach kleineren Startschwierigkeiten konnte er sich am Ende mit 4 Punkten den 4. Platz sichern. Stefano Schott spielte in der U14 mit. Dort konnte er leider zu oft den Sack am Ende nicht zu machen. Sein Bruder Abelardo Schott überzeugte in der U18 durch starke Leistungen und belegte den 2. Platz.

Wir gratulieren den Drei und wünschen viel Erfolg beim nächsten Turnier.

 

ms, 03.12.2018

SF Nabern 2 unterliegt SK Wernau 3

Sowohl SK Wernau 3 wie auch SF Nabern 2 trafen sich heute in Nabern zum 3. Spieltag mit jeweils ihrer Stammmannschaft. Dabei erwies sich SK Wernau 3 mit 2,5:5,5 als stärker.

Auf Brett 8 übersah Stefano Schott in seiner spanischen Partie gegen Demir nach wenigen Zügen seinen wunden Punkt f2 und wurde dort Matt gesetzt. Ein Ausgleich ergab sich dann auf Brett 1, wo Christoph Kandler den mit Königsspringer anziehenden Trautmann bald aus dem Konzept und dann um Läufer und Bauern brachte. Abelardo Schott auf Brett 7 spielte gegen Sigler in der englisch eröffneten Partie unaufmerksam, unterschätzte eine Springer-Fesselung und ließ sich mit einem Zwischenschach einen Läufer nehmen. Vater Bernd (2) gegen B. Yldiz und Sohn Steffen Koch (6) gegen T. Gavagan mussten sich gegen die Pirc-Verteidigung etwas einfallen lassen. Während Bernd Figur, Bauernstruktur und letztlich Partie verlor, konnte die Mannschaft bei Steffen eine wechselvolle Partie beobachten. Mit Figurrückstand aber druckvollem Spiel kam er mit Materialausgleich zurück. Mehr noch schaffte Steffen wieder einen traumhaften Springerzug, der vielseitige Drohungen gegen König, Dame und Turm aufstellte. Der Pirc-verteidigende König kam schon ins Schwitzen. Steffen überzog den Angriff ein wenig und ließ den ungedeckten Turm stehen. Die Partie lief in einem Turmendspiel Remis aus. Schon davor musste sich Hans-Peter Bastian (3) gegen Haber in einer italienischen Partie durch Opferung einer soliden Bauernstruktur den ersten Angriffen erwehren. Das Eindringen der Schwerfiguren auf die 7. Reihe überforderte letztlich die Abwehr. Josef Fink verteidigte sich gegen Zimmermann damenindisch und durchweg solide. Nach langem Stellungskampf einigten sie sich auf Remis. Ebenfalls stand Eric Motzer (4) solide gegen die nimzoindische Verteidigung von K. Gavagan. Allerdings bereite Gavagan ihm sogleich bei ungenauen Zügen Schwierigkeiten. Letztlich schaffte er seinerseits dessen einen ungenauen Zug zum genialen Befreiungsschlag zu nutzen. Auch diese Partie lief in einem Turmendspiel Remis aus.

Nabern, 2.12.18, ck