Alle Artikel von Christoph Kandler

Corona

Seit letzten Mittwoch findet ab 20 Uhr Erwachsenenschach wieder im Bürgersaal unter Beachtung der dort ausgehängten Corona-Maßnahmen statt.  Jugendschach wird bis auf Weiteres nur in Absprache mit unserem Jugendleiter, Michael Stiefelmeyer, abgehalten. Interessierte Schachschüler melden sich dazu bei ihm telefonisch an und vereinbaren mit ihm einen Übungstermin.

C. Kandler, 1. Vorsitzender

SF Nabern 1 mit versöhnlichem Saisonabschluss

Gestern empfing SF Nabern 1 die Gäste SV Altbach 1 zur neunten und letzten Runde der Mannschaftsmeisterschaft SVW in der Kreisklasse Es/Nt und konnte mit dem 4:3-Sieg zumindest für die letzte Runde zufrieden sein. Der Abstieg aus der Kreisklasse kann damit wahrscheinlich nicht verhindern werden.

Neu für Nabern war, unter Corona-Bedingungen eine Verbandsrunde auszurichten. Mit Desinfektionsmittel, Abstand, Maske und Lüften starteten die Spieler mit einem Ausgleich: Neben Brett 1 von Cuong blieb auch Günters Brett 2 leer. Brett 8 konnte von beiden Mannschaften nicht belegt werden. Abelardo Schott musste sich früh am Brett 7 gegen Tomas Ivan geschlagen geben. Gegen halb 11 Uhr kam Christoph Kandler (6) gegen die russische Verteidigung von Karl Zettel beim Aufmarschieren der Schwerfiguren am Königsflügel einen einzigen kostbaren Zug früher mit der Hilfskavallerie zum Angriff. Ein wohl für Zettel überraschendes Feld des Springers ließ ihn ungenau reagieren. Das führte zu Verlust der Qualität und auch seiner Kampfmoral: Sofortige Kapitulation.

Die verbliebenen Bretter waren da noch mitten im Mittelspiel. Michael Stiefelmeyer  (3) verteidigte sich gegen Alexander Hande holländisch mit leichter Abwandlung. Hande machte konsequent Druck mit den Mittelbauern. Über beide Flügel schaffte Michael für Entlastung zu sorgen. Verbliebene Schwerfiguren suchten sich die mittlerweile offene b-Linie für sich zu nutzen. Es stand lange nicht fest, wer die Oberhand erringen würde. Michael musste schließlich aufgeben.

Thomas Köhler (5) fuhr den Sizilianer auf und bekam Peter Wolf damit in den Griff. Wolf stieß nur zaghaft vor. Thomas konnte die Initiative des Weißen damit gekonnt einfangen und errang einen Mehrbauern. Dieser reichte nach zähem Spiel zum Sieg. Karl-Heinz Ilzhöfer (4) lief mit seiner Königsbauereröffnung in eine seltene dafür gut vorbereitete Verteidigung von Adrian Klebba rein und bekam Schwierigkeiten die Entwicklung abzuschließen. Mühsam musste sich Karl-Heinz aus dieser Umklammerung freiwinden. Klebba geriet dabei in große Zeitnot und stellte letztlich noch etwas unglücklich eine Figur ein.  4:3 für Nabern 1.

Mit vier Siegen aus neuen Runden ist die Ausbeute zu gering geblieben. Einige Male waren wir nur 0,5 Punkte am Mannschaftsremis entfernt. Es war für fast alle Spieler eine unrunde Saison, in welcher man der eigenen Leistung oft hinterherhinkte. Typisch war auch die Ungleichheit: Wenn die hinteren Bretter erfolgreich waren, konnte die vorderen nicht mitziehen oder umgekehrt.

Einzig Cuong am Spitzenbretter hat in dieser Saison seine Form einigermaßen wieder zu früher gefunden. Er scheute sich nicht, offene und Damen aktive Spiele einzugehen, die sehr viel Rechenfertigkeit erfordern. In der letzten Runde wartete er zwar vergebens auf seinen Gegner und holte einen kampflosen Punkt für Nabern, dafür hat er in Runde 8 (vorletzten Sonntag) gegen SC Kirchheim 2 gegen Fridman bewiesen, dass er Risiko nicht scheut und es beherrscht. Mit gegenseitigen Mattangriffen/-drohungen seitens der Dame behielt er Nerven und Übersicht und sicherte sich damit den Sieg. Leider reichte dies mit Christophs Sieg und Thomas Remis nicht für die Mannschaft, die hier noch um den Abstieg kämpfte.

Cuong hat sich entschieden, mit Abschluss der Saison zu den SF Göppingen zu wechseln. Mit ihm zieht uns nach Horst Falow noch ein ehemaliger Landesligaspieler von dannen. An dieser Stelle möchte wir an seine Spielertreue bis zum letzten Spieltag, sein langjähriges Engagement rund um unsere Internetpräsenz und letztlich auch für die erfolgreiche Jugendarbeit in den Jahren 2013 bis 2016 danken. Wir wünschen ihm auch weiterhin die entsprechenden sportliche Erfolge.

Die Entscheidung, ob die Saison 2020/21 ab 15. November starten kann, wird am 3.10.2020 beim SVW getroffen.

Freischachturnier 2020

Liebe Schachfreunde,

 

gestern fand unserer diesjähriges Freischachturnier verspätet statt.

Mit sechs Teilnehmern haben wir den Modus etwas abgewandelt auf zwei Dreier-Gruppen, welche unter einander jeder gegen jeder spielten. Der Schwächste der jeweiligen Gruppe schied aus. Gewinner der einen Gruppe spielte gegen den Zweiten der anderen Gruppe und umgekehrt. Letztlich folgte das Spiel um Platz 3 und abschließend das Finale.

  1. Gruppe: Bernd Koch, Karl-Heinz Ilzhöfer, Christoph Kandler
  2. Gruppe: Erich Kneile, Michael Stiefelmeyer, Jens Maier

1. Gr. = Bernd – Karl-Heinz: 0 – 1; Christoph – Bernd: 1 – 0; Karl-Heinz – Christoph: 1 – 0

2. Gr. = Erich – Michael: 0 – 1; Jens – Erich: 0 – 1; Michael – Jens: 1 – 0

Halbfinale = Karl-Heinz – Erich: 1- 0; Michael – Christoph: 0 – 1

Spiel um Platz 3 = Michael – Erich: 0 – 1

Finale = Christoph – Karl-Heinz: 0 – 1

Die Platzierten sind: 1. Karl-Heinz; 2. Christoph; 3. Erich

 

Wir gratulieren Karl-Heinz zum Sieger des diesjährigen Freischachturniers.

3.9.2020, ck

Gottlob-Keller-Blitzschachturnier

Aus der Not heraus fand gestern Abend das Gottlob-Keller-Blitzschachturnier virtuell mittels Lichess-Programm statt. Die Platzierten sind:

  1. Arnd-Rüdiger Schwarz
  2. Michael Stiefelmeyer
  3. Christoph Kandler

Arnd-Rüdiger spielte souverän seine Partien ab. Einzig Michael zermürbte Arnd gegen Ende der Turnierzeit ein wenig und schaffte noch drei Siege und damit den 2. Platz.

Wir gratulieren den beiden für diese Leistung.

Mitgliederversammlung

Auf der Mitgliederversammlung am 19.02.2020 berichteten die Funktionäre und Mannschaftsführer wie gewohnt  über das vergangene Jahr. Startgeld bei Teilnahme an Schachturnieren wird seit 1.1.2020 nur noch an Schüler unter den Schachfreunden Nabern erstattet – aber dafür weiterhin in voller Höhe. Der Ausschuss wurde entlastet. Die turnusgemäßen Wahlen bestätigten die Funktionäre im Amt mit Ausnahme des Kassenwarts und des Schriftführers. Bernd Koch gab nach langjähriger Amtsführung die Kasse an Eric Motzer ab. Die Funktion des Schriftführers bleibt bis auf Weiteres vakant. Eric Motzer übernimmt auch als Webmaster die Pflege unserer Internetpräsenz. Die Funktion des Pressewarts dagegen bleibt weiterhin vakant.  Wir dürfen allen sich zu einer Funktion bereit erklärten Schachfreunden sehr dankbar sein. Sie ermöglichen damit Schach in Nabern. Weiterhin wurden die Mitgliedsbeiträge erhöht auf:

  • 60 € für aktive Erwachsene
  • 40 € für passive Erwachsene
  • 30 € für Studenten und Auszubildende
  • 25 € für Schüler
  • 75 € für Familien

Nach reger Diskussion wird mittlerweile festgestellt, dass eine Fusion mit dem SC Kirchheim keinen nennenswerten Beitrag mehr leisten könnte, Schach in Nabern zu erhalten oder gar zu fördern. Das Thema wird damit künftig abgelegt. Nun wird aber jeder weitere Monat zeigen, inwieweit Engagement der Schachfreunde, Teilnahme an den Verbandsrunden und den internen Turnieren sowie die Zahl der Jugendspieler einerseits Schach in Nabern ermöglicht und andererseits Schach in Nabern gelebt wird.

C. Kandler, 1. Vorsitzender

2.-bester des Deizisauer B-Turniers aus Nabern

Nachdem Michael Stiefelmeyer im letzten Jahr in der vorletzten Runde des 13. Herbstopen in Deizisau beim B-Turnier wegen zu hoher Turnierwertungszahl von der Turnierleitung aus dem Rennen genommen worden war, schaffte er dieses Jahr im 14. Herbstopen beim B-Turnier mit hervorragender Leistung den 2. Platz.  Sechs Runden lang verteidigte Michael als Zweitgesetzter in der Startformation das 2. Brett. Keine Niederlage kam ihm unter. In der 7. und letzten Runde hatte er dann am Brett eins den Sieg in der eigenen Hand. Doch sein Gegner Wübbens von den SF Freiberg erwies sich als zäher Gegner. Der englischen Eröffnung hatte er einen stabilen Aufbau entgegengesetzt. Diese Vorsorge verbunden mit Verzicht auf Gegenangriffe ist wohl Wübbens Beobachtung geschuldet, wie Michael  Überraschungsangriffe anzetteln kann. Aus diesem sehr lange statischen Mittelspiel ergab sich nach kräftigem Figurentausch ein Endspiel mit gleichfarbigen Läufern und noch zahlreichen Bauern. Jeder Spieler versuchte früher oder später noch einen  Durchbruch auf den königsfernen Flügel. Anfangs schien Michael mit den weißen Steinen etwas im Vorteil und später dann Schwarz. Doch bei genauer Betrachtung war es im Endspiel stets schon Remis. Kein Spieler machte bei all den Ausspähungen einen Fehler. Es blieb bei diesem Stand und damit für beide mit einem halben Punkt hinter dem Erstplatzierten. Michael hatte jedoch die bessere Buchholzwertung vor Wübbens.

Herzliche Gratulation an Michael!

Weitere Infos unter: http://www.herbstopen.de/index.php/b-open

die Besten im B-Turnier Deizisau 2019

Die sechs Bestplatzierten im B-Turnier des 14. Deizisau Herbstopen 

SF Nabern 1 ist noch nicht auf Touren

Zwei Spieltage hat unsere 1. Mannschaft in der Saison 2019/20 in der Kreisklasse Es/Nt bestritten und noch nicht seine Form gefunden. Nach dem 2,5:5,5 daheim gegen SG Filder 1 ergab sich nur eine leichte Steigerung auf 5:3 gegen SF Plochingen im heutigen Gastspiel.

Am 15.09.2019 hatte SF Nabern 1 die Mannschaft SG Filder 1 geschwächt daheim empfangen, da Brett 6 versehentlich leer blieb. Dieses ungute Omen bewahrheitete sich in Folge als zu Beginn Hans-Peter Bastian gegen Micha Jetter am Brett 8 in einem offenen Spiel schnell taktisch unterlag. Kurz darauf remisierte schnell fast schon wie gewohnt Erich Kneile (7) gegen Manfred Tapenko. Keiner der Kontrahenten konnte da noch einen Siegeswillen aufbringen. Spannender ließ Thomas Köhler (3) gegen Dennis Wan Hussin eine offene Partie angehen, in welcher er aber eine gefährliche Springergabel von Schwarz übersah. Gegen des schwarzen Spielers Bruder Daniel konnte Eric Motzer (5) mit umsichtigem Spiel einen Ausgleich erzielen, womit es nun wenigstens 1:3 stand. Kurz darauf gab Hans-Ulrich Bloem gegen Christoph Kandler (4) auf. In der ungarischen Verteidigung übersah Bloem die dominante Rolle der weißen Dame, die seinen Damenflügel verwüstete. Nach einem geordneten Rückzug mit weißer Nachentwicklung konnte Schwarz den Minusturm nicht mehr mit aktivem Spiel kompensieren. Nun liefen noch die zähen Kämpfe an Brett 1 mit Günter Keller gegen Claudius Goroll und an Brett 2 Karl-Heinz Ilzhöfer gegen Michael Schuhmacher. Karl-Heinz hatte Schumacher mit positionellem Spiel unter Druck gesetzt und verlor durch Unachtsamkeit eine Leichtfigur. Das inzwischen geöffnete Spiel und Zeitnot bei Weiß erlaubte Schwarz ein erfolgreiches aktives Spiel gegen den weißen König. Dagegen blieb Günters Tarrasch-Verteidigung symmetrisch; ein Gewinnweg war nicht in sich: 2,5:5,5.

Heute konnte SF Nabern 1 vollzählig in Plochingen gegen Ersatz geschwächte Gastgeber antreten. Die ersten Spielergebnisse deuteten deswegen überraschend einen schweren Stand für uns an: Dieter Kessler gegen Traian Zgardea (8) schaffte sogar gegen französische Verteidigung zwar forsch aufzuspielen und die Partie (ohne den Abtausch) zu öffnen. Der Schwerfigurenkampf hinter jeweils aufgelockerter Bauernstruktur schlug aber nirgends durch: Remis. Kurz darauf erging es Thomas Köhler gegen Manfred Hoß (5) genauso. Aus einem klassischen abgelehnten Damengambit öffnete sich das Spiel. Neben ein paar taktischen Sticheleien ergaben sich keine ernsten Gefahren. Gegen Timo Rieger verteidigte sich Christoph Kandler lettisch. Bei der Abwehr von Riegers frechen Springern fuhr die schwarze Dame einmal zu wenig und ließ die weiße ins Spiel kommen – mit der Folge eines Damentausches. Im weiteren Spiel ohne Damen konnte sich schwarz schneller und dominanter mit besserer Bauernstruktur entwickeln. Doch ein weiterer ungenauer Zug bei Schwarz mit Überleitung zum Endspiel ließ keinen greifbaren Gewinnweg mehr erkennen. Neben ihm spielte Eric Motzer (7) gegen Uwe Brandstädter im Colle-System. Sein Erfolg versprechender Vorsprung von zwei Mehrbauern wurde leider durch einen einzigen ungünstigen Turmzug – weg von der Grundreihe – zunichtegemacht. Brandstädter erkannte eine durch Bauern verdeckte Mattdrohung auf die Grundreihe und schlug einen weißen Springer vom Brett. Selbst die weißen Freibauern konnten dann mühelos abgefangen werden. Bei dem Zwischenstand von 2,5: 1,5 für die Gastgeber mussten nun die vorderen vier Bretter die Kohlen aus dem Feuer holen. Karl-Heinz Ilzhöfer gegen Holger Ilchen (4) mühte sich um einen Anschlusspunkt; aus der halbslawischen Verteidigung heraus ergab sich so viel Abtausch, dass das geöffnete Spiel erst im Endspiel wieder interessant wurde. Jedoch kam nicht mehr als Remis raus. Michael Stiefelmeyer gegen Bahri Ramadani (3) spielte wieder forsch im Londoner System auf. In einer deswegen schwer zu berechnenden Partie verlor er durch Unaufmerksamkeit Material und dann Partie. Günter Keller (2) gegen Heiko Elsner wählte ebenfalls ein Colle-System. Und wieder ergab sich aus dem symmetrischen Spiel wie am 1. Spieltag ein Remis. Feuer kam auf dem Spitzenbrett bei Cuong Tran gegen Dr. Gert Keller auf. Nach umsichtigem beidseitigem Spielaufbau in einem geschlossenen Sizilianer drehte Cuong im Mittelspiel auf und heizte am Königsflügel bei Schwarz ein, welcher gerade noch rechtzeitig Figuren koordinieren und Damentausch drohen konnte. Mit diesem letztlich für unsere Mannschaft sogar noch glücklichen Remis ging dieser Spieltag mit 3:5 zu Ende.

Wir hoffen nun auf einen Durchbruch zum 3. Spieltag daheim am 10.11.2019 gegen SC Ostfildern 3.

Nabern, 20.10.2019, ck

Spielerversammlung

Der Einladung zur Spielerversammlung am 24.07.2019 im Bürgersaal folgten trotz Rekordhitze zehn Schachfreunde.

Die SVW-Mannschaftsspiele 2018/19 können so zusammengefasst werden: Die 1. Mannschaft hat sich im oberen Drittel der Kreisklasse behauptet. Von einem unser besten Spieler, Horst Falow, mussten wir uns trennen. Die Gesundheit ließ ihn de weite Strecke vom Badischen zu uns nicht mehr schaffen. Die neuen Stammspieler Dieter Kessler und Erich Kneile haben sich wacker geschlagen. Erfolgreichster Spieler war wieder Günter Keller. Unser neuer Mannschaftsführer, Michael Stiefelmeyer, der dieses Amt sehr kurzfristig übernommen hatte, übte es von Anfang an sehr kompetent aus und wandelte damit in den Fußstapfen seines Vorgängers, Cuong Tran. Die 2. Mannschaft hat mit einem einzigen Sieg in der Saison den Abstieg in die B-Klasse nicht verhindern können. Dennoch haben die Spieler Abelardo Schott, Steffen Koch und Eric Motzer weit stärkere Gegner besiegen können. Einzig das Gesamtergebnis hatte dann nicht gepasst. Erfolgreichster Spieler war überraschend Eric Motzer.

In die Saison 2019/20 wird die 1. Mannschaft wieder in der Kreisklasse und auch diesmal wieder mit neuen Stammspielern antreten. Die 2. Mannschaft wird sich in der B-Klasse regenerieren können. Wir sind gespannt, wie sich unsere Jugendspieler in der kommenden Saison behaupten können.

Bei der Vereinsmeisterschaft 2018/19 haben mittlerweile leider nur noch fünf Schachfreunde bis zu letzt teilgenommen. Michael Stiefelmeyer hat sich dabei ungeschlagen gegen alle vier durchgesetzt und wurde erstmals Vereinsmeister. Dafür gratulieren wir ihm herzlich. Der Endstand der Vereinsmeisterschaft ist hier zu sehen.

26.07.2019, ck

Schach auf dem Haft- und Hokafest

Nach einer mehrjährigen Abstinenz fanden sich die Schachfreunde Nabern am 30.06.2019 auf dem Kirchheimer Haft- und Hokafest wieder ein. Das Feste-Feiern haben die Schachfreunde Nabern, wie sich zeigte, nicht verlernt. Die Vorbereitung und der Aufbau klappten routiniert. Von der Stadt wurde der Rasen mit begehbaren Platten abgedeckt und das freundlicherweise von der Schachgemeinschaft Vaihingen-Rohr bereitgestellte Gartenschach war schnell aufgebaut. Der Platz an der Stadtbibliothek war großzügig – allerdings etwas zurückgesetzt. Die große Herausforderung wurde die große Hitze.

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Mit allem Aufbau fertig mussten wir nicht lange auf die ersten Interessierten warten: Kinder mit sowie Jugendliche ohne Eltern fanden unseren Stand und beschnupperten das Schach. Manch einer traute sich dann auch, einen Schachfreund unter uns zum Spiel herauszufordern. Irgendwann stellten sich auch Schachfreunde vom SC Kirchheim ein, die mit weiteren Ideen sowie Elan mehr Schachgeist mitbrachten. Ab mittags war dann Schatten Mangelware. In der brütenden Mittagshitze wollte deswegen keiner mehr in unser schattenloses Areal kommen. Die Stadt war mittags auch sonst ziemlich entvölkert. Neidisch hatten wir die benachbart gelegene Karate-Vorführfläche im Blick. Die Sportsleute hatten den ganztägigen Schatten der Bäume entlang der Max-Eyth-Straße insgesamt nur etwa 1,5 Stunden genutzt. Nach deren Abbau wechselten wir spätnachmittags dorthin und hatten neben angenehmem Schatten dann auch prompt zusätzliche Aufmerksamkeit. An drei bis vier Brettern suchten nun gestandene Kirchheimer unsere Schachbretter auf und testeten ihr verloren geglaubtes Schachkönnen und –wissen. Einige entpuppten sich als ernst zu nehmende Gegner. Zur Erinnerung an uns und als Hilfe des Wiedersehens nahmen einige Besucher Visitenkarten mit.

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Erfreulich glatt ging abends auch der Abbau von statten, wobei auch die Schachfreunde vom SCK mitgeholfen haben. Allen Helfern, wie Steffen und Bernd , und den Organisatoren, wie Karl-Heinz und Michael, danken wir sehr für das Gelingen dieses Auftritts. Besonders Michaels Engagement ist hervorzuheben. Er hat den gesamten Materialtransport organisiert und durchgeführt. Mit dem Ausfall von Steffens Auto am Parkplatz Rübholz übernahm er kurzerhand dort die Freischachutensilien, ohne die unser Auftritt eine halbe Sache geworden wäre.

Kirchheim, 30.06.2019, kh/ck

SF Nabern 2 verteidigt stark gegen SF Deizisau 4

Am 6. Spieltag konnte sich SF Nabern 2 überraschend solide gegen die starken Gäste, SF Deizisau 4, mit 3:5 verteidigten.

Mannschaftsführer Bernd Koch durfte sich zu Anfang einen kampflosen Punkt wegen Abwesenheit verbuchen. Während alle Naberner ansonsten entweder überrumpelt oder in schweren Abwehrkämpfen letztlich kapitulieren mussten, trotzen die jungen Spieler Abelardo Schott und Eric Motzer ihren deutlich wertungsstärkeren Gegnern Bernd Locher und Marijo Matic mit zwei Siegen.

Am letzten Spieltag, 14.04.2019, spielt SF Nabern 2 in Ostfildern.

Nabern, 10.03.19, ck

SF Nabern 2 müht sich gegen SV Dicker Turm Esslingen 4

Am 5. Spieltag empfing SF Nabern 2 SV Dicker Turm Esslingen 4 und hoffte den Schwenk auf Erfolgskurs, wie es die 1. Mannschaft mit einem 4,5:3,5-Sieg letzten Sonntag schaffte, nachzumachen. Während jene nun auf dem dritten Platz gelistet sind, ist mit der heutigen Niederlage Nabern 2 Tabellenschlusslicht.

Leider begann für unser Nachwuchstalent Jona Riedel am Brett 8 der Einstand in der 2. Mannschaft mit einer Niederlage gegen Jugendspieler Karimis skandinavische Verteidigung. Interessanterweise zog Jona anfangs gleich mit e5 weiter und ließ dadurch einen seltenen Spielaufbau entstehen. Nach dieser 1. Niederlage war an allen Bretter mehr oder weniger Ausgeglichenes zu sehen. Es folgte nach einer weiteren Stunde Abelardo Schott etwas überraschende Niederlage gegen Nun (7). Die eigenwillige aber wirkungsvolle Fortführung der französischen Verteidigung mit der Bildung eines mittigen Bauernkeils zeigte im Mittelspiel gute Wirkung. In einem Turmendspiel gelang es Nun aber ausgerechnet durch die Reste des Keils einen uneinholbaren Freibauern zu bilden, da Abelardos Turm jenseits des Keils abgeschnitten war. Hans-Peter Bastian nahm Eberpächers (3) Damengambit an, womit sich sehr bald eine beidseitig zerfledderte Bauernstruktur mit schnellem Figurentausch ergab, und einigte sich auf Remis. Ebenfalls remisierte Eric Motzer gegen Petzold (4). Auch diese spanische Partie führte bald zu löchriger Bauernstruktur mit ausgeglichenen Chancen und letztlich Figurentausch. Als nächstes nach insgesamt zwei Stunden gab Steffen Koch gegen Jugendspieler Hägele (6) in einem ungleichfarbigen Läuferendspiel und drei Minusbauern auf. Lange Zeit sah es aber gut aus. Frech und riskant griff Steffen mit Läufer und Springer á la Italia und in seiner ihm eigenen Spielweise den unrochierten sizilianischen König an. König auf der Flucht und ein Verlust des f7-Bauern war die Folge. Hägele, der durch eine sensationelle Esslinger Stadtmeisterschaft sich erst kürzlich einen Namen machte, musste sich und das Spiel lange Zeit sortieren, drehte aber letztlich das Spiel. Josef Fink gegen Schick (5) und Christoph Kandler gegen Reuß (1) hatte bis zum 6. Zug die absolut identische Stellung einer damenindischen Verteidigung auf dem Brett. Während Christoph nur überlegte den weißfeldrigen Läufer auf a6 zu stellen und die unrochierte Flanke anzugreifen sich aber doch klassisch für b7 entschied, setzte Josef diese Taktik um. Aus einer bald luftigen und ausgeglichenen Stellung heraus remisierte Josef. Christoph hoffte mit seinem zentralen e4-Springer noch Schaden anrichten zu können und ließ sich durch Damenflügelbauern etwas eindrücken. Der dann unerwartete Ausbruch auf der g- und f-Linie ließ Weiß in die Defensive drücken. Schwarz setzte mit der Dame im Gegners Bereich nicht energisch genug nach und die letzten beidseitigen Fallstricke wurden dann auch umgangen: Remis. Mannschaftsführer Bernd Koch gegen Weißinger (2) kämpft als Französisch-Verteidiger und Letzter tapfer mit einem Minusläufer und einem Mehrbauern weiter, erreichte zwischendurch gefährliche Drohzüge, doch letztlich musste er sich der Übermacht ergeben. Damit stand Naberns Niederlage mit 2:6 fest.

In genau einem Monat empfängt SF Nabern 2 den Goliath SF Deizisau 4.

Nabern, 10.02.19, ck

 

SF Nabern 2 unterliegt SK Wernau 3

Sowohl SK Wernau 3 wie auch SF Nabern 2 trafen sich heute in Nabern zum 3. Spieltag mit jeweils ihrer Stammmannschaft. Dabei erwies sich SK Wernau 3 mit 2,5:5,5 als stärker.

Auf Brett 8 übersah Stefano Schott in seiner spanischen Partie gegen Demir nach wenigen Zügen seinen wunden Punkt f2 und wurde dort Matt gesetzt. Ein Ausgleich ergab sich dann auf Brett 1, wo Christoph Kandler den mit Königsspringer anziehenden Trautmann bald aus dem Konzept und dann um Läufer und Bauern brachte. Abelardo Schott auf Brett 7 spielte gegen Sigler in der englisch eröffneten Partie unaufmerksam, unterschätzte eine Springer-Fesselung und ließ sich mit einem Zwischenschach einen Läufer nehmen. Vater Bernd (2) gegen B. Yldiz und Sohn Steffen Koch (6) gegen T. Gavagan mussten sich gegen die Pirc-Verteidigung etwas einfallen lassen. Während Bernd Figur, Bauernstruktur und letztlich Partie verlor, konnte die Mannschaft bei Steffen eine wechselvolle Partie beobachten. Mit Figurrückstand aber druckvollem Spiel kam er mit Materialausgleich zurück. Mehr noch schaffte Steffen wieder einen traumhaften Springerzug, der vielseitige Drohungen gegen König, Dame und Turm aufstellte. Der Pirc-verteidigende König kam schon ins Schwitzen. Steffen überzog den Angriff ein wenig und ließ den ungedeckten Turm stehen. Die Partie lief in einem Turmendspiel Remis aus. Schon davor musste sich Hans-Peter Bastian (3) gegen Haber in einer italienischen Partie durch Opferung einer soliden Bauernstruktur den ersten Angriffen erwehren. Das Eindringen der Schwerfiguren auf die 7. Reihe überforderte letztlich die Abwehr. Josef Fink verteidigte sich gegen Zimmermann damenindisch und durchweg solide. Nach langem Stellungskampf einigten sie sich auf Remis. Ebenfalls stand Eric Motzer (4) solide gegen die nimzoindische Verteidigung von K. Gavagan. Allerdings bereite Gavagan ihm sogleich bei ungenauen Zügen Schwierigkeiten. Letztlich schaffte er seinerseits dessen einen ungenauen Zug zum genialen Befreiungsschlag zu nutzen. Auch diese Partie lief in einem Turmendspiel Remis aus.

Nabern, 2.12.18, ck

SF Nabern 1 muss weiter auf den zweiten Saisonsieg warten

Am vergangenen Sonntag war die zweite Mannschaft der Schachfreunde aus Plochingen zu Gast in Nabern. Trotz Unterzahl sah es lange Zeit nicht schlecht aus für die Schachfreunde aus Nabern. Am Ende reichte es dann dennoch nur zu einem 4:4.

Die erste halbe Stunde sahen die Schachfreunde aus Nabern immer wieder bange auf die Uhr. Es fehlte Ihnen noch Topklasse-Spieler Horst Falow, der eine weite Anreise hat. Die Hoffnung auf seine verspätete Ankunft wurde nicht erfüllt.

Dann endete als erstes die Partie Erich Kneile gegen Höger an Brett 7. In einem Damenbauernspiel sahen beide Spieler nach einem kräftigen Schlagabtausch keine Siegchancen mehr mit den verbliebenen Figuren. Beide einigten sich auf ein friedliches Ende – Remis.

Als nächstes beendete Dieter Kessler seine Partie an Brett 6 gegen Ilchen. Auch hier sahen beide in einem Schwerfigurenendspiel entstanden aus einer italienischen Eröffnung keine Siegchancen mehr. Ein weiteres Remis wurde vereinbart.

In einer turbulenten Partie hatte Jugendspieler Lukas Bastian an Brett 4 zeitweise eine recht vielversprechende Stellung gegen Wittwar. Lukas konnte seinen Gegner nicht mit einem Läuferopfer überlisten, bekam zwar Mehrbauer aber kein Angriff und so endete auch diese Partie Remis.

Für die erste entschiedene Partie sorgte Günter Keller gegen Kreuzer am Brett 3. Aus einer Caro-Kann Verteidigung heraus konnte Günter seine Partie durch einen schlagkräftigen Angriff entscheiden. Zwischenzeitlicher Zwischenstand 2,5:2,5.

An Brett 8 stand nun Christoph Kandler gegen Martin vor der Frage der Remis-Annahme. Sein bevorstehender Angriff auf den nicht rochierten schwarzen König konnte Martin mit beherztem Gegenangriff und effektvollen Figurentausch in ein Turm-Läufer-Endspiel überleiten. Christoph verfolgte noch eine Idee und willigte nach fast desaströser Wendung in das zweite Remis-Angebot ein.

Kurze Zeit später musste sich Michael Stiefelmeyer an Brett 2 geschlagen geben. Aus einer Englischen Eröffnung heraus hatte er nach kleineren Startschwierigkeiten erneut eine etwas bessere Stellung erlangt.  Doch wie schon im Spiel des vergangenen Spieltags, war ihm die fehlende Bedenkzeit vor der Zeitkontrolle zum Verhängnis geworden.

Als letztes endete die Partie Cuong Minh Tran gegen Dr. Keller an Brett 1. Cuong hatte erst erfolgreich einen Angriff seines Gegners abgewehrt, um dann im Endspiel seinen Mehrbauern zum vollen Punkt zu verwerten.

Am 18.11 geht es dann für die erste Mannschaft zum Tabellensechsten TSV/RSK Esslingen 2.

23.10.2018, ms/ck

Starker Auftakt von SF Nabern 2 in die Saison

Bei strahlendem Sonnenschein empfing gestern SF Nabern 2 den TSV/RSK Esslingen 3. Am Ende strahlten die Naberner über ihren verdienten 5,5 : 2,5-Sieg – insbesondere dank der starken Leistung der Schott-Geschwister und von Steffen Koch.

Anfangs lagen die Esslinger durch die kampflos abgegebene Partie auf Brett 4 Eric Motzer gegen Kutschera vorn. Bald folgten auf den Bretten 3 und 5 ein Sieg Hans-Peter Bastians gegen Altaweel und eine Niederlage Josef Finks gegen Wolf. Kurz darauf einigten sich am Brett 2 Bernd Koch mit Bracher auf ein Remis. Esslingen blieb dabei mit 1,5 : 2,5 vorne. Stefano Schott auf Brett 8 gegen Marquart brachte mit seinem Punkt den Ausgleich.

Am Spitzenbrett musste sich zwischenzeitlich Christoph Kandler durch seine schwach gespielte damenindische Verteidigung gegen eine Mattdrohung auf der 7. Reihe verteidigen. Als Weiß auf das Vorrücken seines Freibauers verzichtete, ging Schwarz in die Gegenoffensive und konnte die Dame aus der eigenen Hälfte vertreiben. Durch Drohung mit Grundreihenmatt gewann Schwarz zwei freie Mehrbauern und letztlich die Partie.

Noch spannender waren die immer noch laufenden Partien auf Brettern 6 und 7. Steffen Kochs ganzes Schachtalent zeigte sich mit einem genialen Zug gegen Rosswaag, Mannschaftsführer der Gäste: Ein zentral postierter Springer mit Abzugsschachdrohung auf die Dame und dabei noch das Läuferschlagen sowie optional Turmschlagen ist ein klassischer Siegeszug. Rosswaag studierte die Stellung eine halbe Ewigkeit und konnte damit wenigstens seine Dame halbwegs sicher aus diesem Dilemma herauszuziehen. Sensationell und überraschend gelassen spielte Abelardo Schott den alten und gefürchteten Schachexperten Kaefferbitz in die Enge. Dabei rückte im Mittelspiel gar noch ein zentraler Freibauer bis auf die 7. Reihe vor, wo er unter größten Schwierigkeiten und unter Einsatz des eigenen Königs gestoppt werden musste. Als absehbar war, dass dieser weder durchkommt noch zu halten war, hätte Abelardo seinen zweiten Mehrbauern durch Attacke auf die schutzlosen Damenflügelbauern halten können. Aber auch mit dem einen verbliebenen Mehrbauern konnte Abelardo  gekonnt einen Punkt einstreichen. Herzlichen Glückwunsch beiden für diese starke Leistung!

Zur 2. Runde wird SF Nabern 2 am 4.11.2018 zu Gast bei SV Nürtingen 4 sein.

15.10.2018, ck

SF Nabern 1 verpasst zweiten Saisonsieg

Die erste Mannschaft der Schachfreunde Nabern war am Sonntag zu Gast beim SV Dicker Turm Esslingen. Trotz des Einsatzes dreier Ersatzspieler war ein Sieg zu Beginn nicht ausgeschlossen. Nach einem wechselvollen und spannenden Spieltag mussten sich die Schachfreunde aus Nabern letztendlich mit 5:3 geschlagen geben.

Den Anfang machte Mathias Eisenhuth der bereits nach kürzester Zeit eine Unachtsamkeit seines Gegners Limley nutzen konnte und als Schwarzer eine Figur gewann. Diesen Vorteil ließ er sich nicht mehr nehmen und verwertete routiniert zur 0:1 Führung für Nabern.

Als Nächster erhöhte Lukas Bastian Naberns Führung auf 0:2. Ihm war es gelungen, die Pirc-Verteidigung seines Gegners Doleschal durch einige geschickte taktische Motive zu durchbrechen und somit sich seinen zweiten Saisonsieg zu sichern.

Kurz darauf endete die Partie Hahnke gegen Abelardo Schott. Trotz einer guten Eröffnung von Abelardo gelang es ihm nicht seinem erfahrenen Gegner Stand zu halten.

Nahezu zeitgleich endete auch die Partie Fuchs gegen Michael Stiefelmeyer. Michael hatte es geschafft, sich zu Beginn einen kleinen positionellen Vorteil zu erspielen. Jedoch vergab er diesen in der Zeitnotphase durch eine grobe Ungenauigkeit und verlor dann schließlich auf Zeit. Somit hatte es der SV Dicker Turm Esslingen geschafft, auf 2:2 Punkte auszugleichen.

Die Partie von Olnhausen gegen Karl-Heinz Ilzhöfer hatte sich in der Zwischenzeit zu einer hochspannenden Partie entwickelt. Karl-Heinz war es gelungen, sich eine Stellung mit der Möglichkeit eines Mattangriffs zu erspielen. Doch übersah er in der Zeitnotphase diese Gelegenheit. Sein Gegner zeigte starke Nerven und konnte die Partie für sich entscheiden.

Ebenfalls taktisch hochinteressant war die Partie Günter Keller gegen Duran. Günter hatte gegen Die Caro-Kann Verteidigung seines Gegners recht früh einen Läufer auf h7 geopfert. Nach hoch komplizierten Kombinationen konnte er schließlich in ein Endspiel abwickeln, das er letztendlich für sich entscheiden konnte. Es stand wieder unentschieden mit 3:3.

Ebenfalls mit der Pirc-Verteidigung sah sich Christoph Kandler gegen Bardili konfrontiert. Christoph griff früh mit allen Königsflügelbauern an. Bardili konnte sich bei einer ungenauen Umstrukturierung entlasten. Ein unerwarteter Springerangriff brachte Christoph noch den Qualitätsvorteil in äußerster Zeitnot. Ein Filmriss ließ ihn dann Bauer und Qualität verlieren.

Leider verlor fast zeitgleich auch Cuong Minh Tran gegen Stüben. In einem lange Zeit ausgewogenen Kampf – zuletzt der Schwerfiguren – konnte Cuong abschließend gegen die zwei Mehrbauern nicht standhalten. Nun war das Ergebnis, wie in der Saison davor, eine etwas bittere Niederlage.

Am 21. Oktober steht das nächste Spiel zu Hause gegen die Schachfreunde Plochingen an.

2.10.2018, ms/ck