Alle Artikel von Minh Cuong Tran

lichess.org

Wenn mir ein wenig Zeit übrig bleibt, spiele ich gerne online Schach. Dabei war es mir wichtig, dass es nichts kosten darf. Daher sind der ICC oder schach.de vom Chessbase keine Alternative, da beide Marktführer Geld verlangen.

Ich bin über viele Jahre dem Free Internet Chess Server (kurz FICS) treu geblieben. Ich spiele auf einem Android-Gerät mit der App Yafi.

Um so überraschender stellte ich neulich fest, dass lichess.org neu aufgekommen ist und inzwischen eine feste Größe geworden ist.

Probiert lischess.org einfach aus, es ist wirklich lohnenswert! Ich berichte mehr, wenn ich ein bisschen mehr Zeit habe.

3. Stadtmeisterschaft in Schach 2015/2016

Andrei Cernomorcenco  überraschte bei der 3. Schach-Stadtmeisterschaft 2015/16 mit einem 2. Platz hinter Platzhirsch und Sieger Thomas Ganter (beide SC Kirchheim). Tobias Traier (SC Kirchheim) verdrängte die Club-eigenen Favoriten und erzielte den 3. Platz. Beim Kräftemessen zwischen dem Schachclub Kirchheim und den Schachfreunden Nabern e.V.  blieben diesmal die Naberner Favoriten Martin Vogel und Jochem Benk zuhause. Bester Spieler der SF Nabern wurde Dietmar Schulz (5.).

Beim abschließenden Blitzturnier am 26.02.2016 konnten sich die Kirchheimer Favoriten Wolfgang Flogaus und Frieder Fronmüller dann doch hinter dem zu erwarteten Sieger Thomas Ganter wieder routiniert durchsetzen.

11.03.16, ck

Neuer Vorstand bei den Schachfreunden Nabern e.V.

Gestern tagte die Mitgliederversammlung der Schachfreunde Nabern e. V. im Bürgersaal des Rathauses. Dazu hatte der Vorsitzende Thomas Köhler seine Schachfreunde letztmalig eingeladen. Bei der gestern anstehenden Wahl des Vorsitzenden kandidierte er nicht mehr. Mehrere Wahlgänge ergaben auch ein Rochieren von Mitgliedern im Ausschuss mit folgendem Ausgang:

– 1. Vorsitzender: Hans-Peter Bastian
– 2. Vorsitzender: Karl-Heinz Ilzhöfer
– Schriftführer: Christoph Kandler
– Sportwart: Thomas Köhler
– Kassier: Bernd Koch
– Jugendleiter: Jochem Benk
– Beisitzer: Karl Schott

Die Mannschaftsführer berichteten aus der laufenden Spielsaison: Nach einem guten Start im oberen Drittel der Bezirksliga B Neckar-Fils muss sich die 1. Mannschaft nun im Endspurt vor dem Abstieg hüten. Die 2. Mannschaft kann nach einer ungebrochenen Siegesserie in der A-Klasse Esslingen/Nürtingen optimistisch die letzten schweren Spieltage entgegensehen und auf den Aufstieg hoffen. Die 3. Mannschaft kann in der B-Klasse Esslingen/Nürtingen aufgrund Spielerwechsel nicht in der Form der letzten Saison fortsetzen. Während die 4. Mannschaft in der gleichen Klasse den jugendlichen Elan der Nachwuchsspieler spürt.

Für das laufende Jahr bereiten sich die Schachfreunde auf die Umstellung der Spielzeiten im Fischer-Modus vor, was mit der sukzessiven Anschaffung von Digital-Schachuhren einhergeht. Schwerpunkte sind weiterhin Nachwuchsgewinnung und die Förderung des Jugendschachs sowie Weiterbildung mit Besuchen von Großmeistern und deren Vorträgen. Dafür wird Sportwart Thomas Köhler Termine wieder mit benachbarten Vereinen koordinieren. Mit dem neuen Pressewart Christoph Kandler soll die Öffentlichkeit wieder mehr am Schachsport teilhaben.

Der Mitgliedsbeitrag muss aufgrund insgesamt ausgeglichener Kassenlage nur geringfügig angehoben werden auf für Erwachsene € 50 und Jugendliche € 15 im Jahr.

Martin Vogel erhielt noch als Sieger im Weihnachtsblitzturnier der SF Nabern den Wanderpokal überreicht. Zum wiederholten Male hat er seinen Stand als bester Spieler (DWZ 2057) verteidigt. Ihm folgen Karl-Heinz Ilzhöfer und Dietmar Schulz als 2. und 3. Platzierte.

10.03.16, ck

der Ausschuss

Schach-Nomade auf Europa-Tour

Quelle Teckbote.

Ein Lette lehrt deutschen Schachspielern die richtige Strategie: Zigurds Lanka, in jungen Jahren Gegner des späteren Weltstars Garri Kasparow, ist professioneller Schachtrainer. Neulich gastierte er in Nabern.

Thomas Pfeiffer

Zieht und gewinnt: Zigurds Lanka kam als Schachtrainer in Nabern bestens an.

Foto: Carsten Riedl

Kirchheim. Locker steht Zigurds Lanka am Magnetbrett und referiert darüber, weshalb die Königsbauern-Eröffnung vielleicht doch die bessere Eröffnungsvariante ist. Präsentiert gut getimte und vorschnelle Rochaden, Nachteile des Damengambits, Springerattacken, Bauerngabeln, Läuferspiel und sagt, dass der direkte Königsangriff und nicht der Materialgewinn auf dem Flügel das Erfolgsrezept jedes guten Schachspielers sei. Zeigt Problemstellungen, stellt Lösungsfragen. 25 erwachsene und jugendliche Vereinsspieler aus der näheren Umgebung lauschen dem hauptberuflichen Schachtrainer aus Lettland, der Großmeister, dreifacher Schacholympiade-Teilnehmer und auf Einladung der Schachfreunde Nabern jetzt im örtlichen Rathaus ist, mit offenen Ohren. Lachen auch mal, wenn‘s lustig wird („ich bin ein lettischer Schwabe“). Der 55-jährige Fuchs am Brett, ein studierter Journalist, ist jeden der 250 Euro wert, die er für solche Übungsabende üblicherweise zu nehmen pflegt.

Zigurds Lanka ist Schach-Nomade: Ein festes Zuhause kennt er trotz eigenem Häuschen im lettischen 2 400-Einwohner-Kleinstädtchen Baldone, 30 Kilometer südöstlich von der Landeshauptstadt Riga gelegen, nicht. Ständig ist er zwecks Geldverdienen im Ausland, wo Reykjavík, das australische Adelaide, Stuttgart, Prag, Warschau, das Zillertal, Budapest und ein Schachbrett beim Zweitbundesligisten TSV Schoch Mainz Aufenthaltsstationen schon waren oder öfters sind. Ehefrau Nina Serbina (64) sieht ihn bis auf zwei, drei Sommermonate im Jahr („da machen wir dann gemeinsam Urlaub“) selten. Die frühere Weltklasse-Hochspringerin zu Zeiten der deutschen Olympiasiegerin Ulrike Meyfarth hatte 1979 ihr Glanzjahr: Da wurde sie in Montreal Weltcup-Dritte. Ihre persönliche Bestmarke ist 1,96 Meter.

Zigurds Lanka erzählt, wann und wo sie sich kennengelernt haben („1989 an der Sporthochschule in Moskau“) und wieso sie bis auf den heutigen Tag glücklich verheiratet sind: „Wenn man sich nicht jeden Tag sieht, geht man sich auch nicht auf die Nerven.“ Trotz des fast permanenten Getrenntlebens hat sich das Sportlerpaar über all die Jahre nicht auseinandergelebt. Jeden Sommer kommen sie wieder zusammen, und dann macht die Schach-Koryphäe aus der lettischen Provinz das, was neben der bestmöglichen Figurenentwicklung auf dem Brett sein einziges Hobby ist: Pflanzen schneiden, Hecken scheren, Unrat entfernen. Ist alle Gartenarbeit auf dem geerbten Grundstück in Baldone getan, machen die Lankas richtig Urlaub – öfters in Deutschland. Die 1 900-Kilometer-Wegstrecke im Nissan schreckt da nicht.

Lankas Schach-Vita beginnt in jungen Jahren und hat als erste Fußnote, dass auch schon ein gewisser Garri Kasparow sein Gegner war. Gegen den späteren Schachweltmeister spielte Lanka bei Schülermeisterschaften in der damaligen UdSSR vier Mal – zwei Mal verlor er, zwei Mal trotzte er dem jungen Genius aus Aserbaidschan ein Remis ab. „An eine unentschiedene Partie kann ich mich noch sehr gut erinnern. Kasparow war 14. Nach der Partie hat er geweint, weil er nicht gewonnen hatte.“ Es war wohl der Ärger über eigenes Versagen. Heutzutage vergießt Kasparow keine Tränen mehr am Schachbrett, stattdessen schießt er in der Landespolitik mit verbalen Pfeilen um sich: Der Oppositionspolitiker gilt in Russland als einer der schärfsten Putin-Kritiker.

Mit Politik beschäftigt sich Zigurds Lanka auch, doch weitaus weniger, als mit seinem Sport. „Schach ist ein Stück Kulturgut und gewissermaßen eine Kunst“, sagt er im Brustton der Überzeugung. Mehr als ein Spiel ist es auch für ihn – „es ist eine Schule des Lebens. Am Schachbrett können Kinder Vorausdenken und Konzentration lernen. Schach ist Gehirntraining.“ Den Schachsport hält er für wichtig – so wichtig, dass sich der Kolumnist der Fachzeitschrift Rochade Europa fast Tag und Nacht damit beschäftigt. „Auch beim Spazierengehen denke ich ausschließlich an Schach. Schließlich muss ich mich ja auf meinen nächsten Vortrag vorbereiten.“

Und so kreisen seine Gedanken fast immer um das eine – die 64 Felder, 20 Eröffnungsmöglichkeiten und die aussichtsreichsten Gewinnstrategien. Er tüftelt gerne, doch er muss es auch. Sein Schach-Know-how sichert schließlich das Einkommen. Das ist nach lettischen Maßstäben überdurchschnittlich. „In meinem Herkunftsland kann ich mir ein privilegiertes Leben leisten“, sagt Zigurds Lanka und ist froh, dass er Schachtrainer und nichts anderes geworden ist.

SF Nabern stellt den U 18 Kreisjugendmeister 2014

Am 22.11.14 fand die Kreisjugendeinzelmeisterschaft 2014 in Nabern statt.

Etwas mehr als 25 Jugendliche spielten in 6 Altersklassen (U8 bis U18) um den Kreisjugendmeistertitel.
Die Naberner Schachjugend war mit 5 Teilnehmern vertreten und belegte gleich zwei Treppchenplatzierungen.
Michael Stiefelmeyer wurde U 18 Kreisjugendmeister und Abelardo Schott erkämpfte in der U 14 Altersklasse den 3. Platz. Felix Lutz, Elia Wolpert und Stefano Schott, die ihre erste Saison spielen, konnten Ihre erfahreneren Gegner gehörig ins Schwitzen bringen. In dem starken Teilnehmerfeld setzten sich jedoch erwartungsgemäß die Favoriten durch.

Die Schachfreunde Nabern gratulieren allen Jugendlichen zu der erfolgreichen Teilnahme an der Kreisjugendeinzelmeisterschaft 2014!

Anklicken, um die Bilder in der vollen Größe zu sehen.

Michael

Stefano

Abe

Elia

Felix

Schach AG der Grundschule Oberlenningen: „Bauerdiplom“ abgelegt

Karl-Erhard-Scheufelen Schule
Grund- und Werkrealschule

22 Schülerinnen und Schüler unserer Grundschule haben an der Prüfung zum „Bauerndiplom“ im Vereinshaus der Schachfreunde Nabern teilgenommen. Begleitet wurden sie von rund 50 Eltern, Geschwistern und Vereinsmitgliedern.

Seit Januar besuchten die Schülerinnen und Schüler die Schach-AG an der Grundschule. Nun konnten sie beweisen, dass sie schon halbe Profis sind. Nach einer kurzen Begrüßung des Jugendkoordinators der Schachfreunde, Herrn Cuong Minh Tran, galt es, 25 Aufgaben innerhalb 1 Stunde zu lösen. Gefragt wurde nach Schachregeln, Fachausdrücken, Matt setzen, parieren, vorteilhaftem Austausch und der Notation. Zur Belohnung für die Mühe wurde anschließend in ausgelassener Atmosphäre gegrillt, Schach und Freischach gespielt. Zum Schluss wurden von Herrn Tran 18 Diplome und 4 Teilnehmerurkunden überreicht. Die Schule gratuliert herzlich den Diplomanten und den übrigen Teilnehmern!

Außerdem danken wir sehr für den großen Einsatz der Schachfreunde Nabern. Von Januar bis zu den Osterferien waren diese auf Initiative Jochen Benks jede Woche mit 3 Trainern an unserer Grundschule!

Dass der Funke übergesprungen ist, zeigt die große Teilnehmerzahl an der Prüfung und die Tatsache, dass einige in der Zwischenzeit samstags die Jugendschachgruppe in Nabern besuchen um ihre Kenntnisse zu vertiefen!

Erich Merkle

Bekanntgabe der neuen Trainingszeiten des Jugendschachs bei den Schachfreunden Nabern

Liebe Schülerinnen und Schüler,

liebe Eltern,

im Rahmen der Schach-AG wurden euch einige Grundlagen des Schachspiels erläutern und wir hoffen, dass wir damit euer Interesse am Schachspiel steigern konnten.

Leider neigt sich die Schach-AG dem Ende entgegen, sodass ein Training zur weiteren Verbesserung eurer Schachkenntnisse durch die Schachfreunde Nabern nur im Rahmen des Jugendschachs in Nabern möglich ist.

Abgesehen von einer Fortführung des Stoffes aus der Schach-AG gibt es bei den Schachfreunden Nabern auch die Möglichkeit an Jugendeinzelmeisterschaften und Jugendmannschaftsturnieren teilzunehmen. Den Eifrigsten wird natürlich (zu geeigneter Zeit) auch die Aufnahme in unsere Herrenmannschaft ermöglicht.

Unser Jugendschach findet immer mittwochs von 18:30 Uhr bis 20:00Uhr statt.

Wegen des erweiterten Einzugsgebietes und den damit verbundenen längeren Anfahrtswegen wird jedoch ab dem 19.04.14 auch samstags von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr ein Jugendtraining angeboten.

Dazu laden wir alle Interessierten herzlich ein – es darf zunächst auch gerne nur „geschnuppert“ werden.

Wir freuen uns darauf, euch im Bürgersaal des Naberner Rathauses in der alten Kirchheimer Str. 7 begrüßen zu dürfen.

Jochem Benk Cuong Minh Tran Thomas Köhler

Leiter der Schach AG Jugendkoordinator 1. Vorsitzender