Archive for the ‘Externe Turniere’ Category.

Bittere Niederlade bei Ssg Fils-Lauter II.

Nabern übergibt Tabellenführung und rutscht auf Platz 3 ab.

Beide Mannschaften trennten sich vor der Begegnung nur um 1 Mannschaftspunkt. Nabern auf dem 1. Platz, Ssg Fils-Lauter auf dem 2. Platz. Beim Aufeinandertreffen geht es um alles. Selbst ein Remis wäre für beiden unbefriedigend, da Verfolger-Mannschaften Göppingen und Deizisau dicht auf den Fersen sind.

Moll einigte sich früh mit Klaus auf ein Remis in einer ausgeglichene Stellung. Ebenso zeitgleich Günter Keller. Der Naberner wählte eine seltene Variante, um Skandinavisch zu umgehen, konnte aber nie die Oberhand gewinnen.

Alle Bretter waren bisher ausgeglichen und beide Mannschaften näherten sich der Zeitkontrolle. Um Mittagszeit trennte sich das Spitzenbrett. Vogel hatte gegen Lankes mit Weiß sich am Damenflügel postiert. Es sah zunächst vielversprechend aus. In der Zeitnot konnte Lankes aber mit einer Stellungswiederholung Vogel zum Remis zwingen. In einem wilden Spanier befreite sich Alfred Keller von seinem Gegner Moder, zwischenzeitlich sogar mit Läuferpaar und Zentrum. Es endete jedoch in einem Turmendspiel mit remis. Unverhofft und bei der selben Eröffnung wie letztes Mal hatte Dieter Kessler dieses Mal ein glücklicheres Händchen. Damengewinn und Matt waren die Folgen.

Zwischenstand nach der Zeitnotphase 2:3 für Nabern. Aber es sollte anders kommen als erhofft. Sowohl Ilzhöfer als auch Schulz mussten gegen Jungtalente von Ssg Fils-Lauter antreten. Ilzhöfer konnte den Königsangriff nicht parieren. Schulz hatte Probleme mit seinem bewährten Königsgambit. Nun stand es plötzlich 4:3 für Fils-Lauter und alles liegt in den Händen vom Mannschaftsführer Tran.

Im Sizilianer stand Tran während der ganzen Partie auf Gewinn. In der Zeitnotphase glich Dotti raffiniert aus, sodass man in einem Endspiel landete mit ungleichen Läufern. Auf Biegen und Brechen konnte daraus kein Gewinn mehr erzielt werden und die Naberner fuhren nach 6 Stunden mit einem 4,5:3,5 nach Hause. 5 Remis und ein Gewinn reichen eben nicht zum Sieg. Noch ist nichts verloren, alle Spitzenbegegnungen finden in den letzten drei Spieltagen statt. Als nächstes erwarten die Naberner Verfolger Deizisau zuhause am 13. März.

Vogel (0,5), Keller A (0,5), Tran (0,5), Moll (0,5), Keller G. (0,5), Ilzhöfer (0), Schulz (0), Kessler 1.

Tabelle:
Pl. Mannschaft               MP BP
1 Ssg Fils-Lauter e. V. 2    11 28.0
2 SF 1876 Göppingen 1        10 31.5
3 SF Nabern 1                10 29.0
4 SF Deizisau 2               9 30.0
5 SV Dicker Turm Esslingen 2  6 25.0
6 SV Altbach e.V. 1           5 22.5
7 SF Plochingen 1             5 22.0
8 SAbt TSV/RSK Esslingen 1    3 20.0
9 SC Geislingen 1881 1        1 15.5
10 SAbt TSG Salach 1          0 15.5

Spitzenspiel gegen die Sabt. TSG Esslingen 1 wird Realität

Spannung bis zum Schluß in der B-Klasse – Spiel um die Meisterschaft am 26.02.2012 in Nabern

Manchmal lässt sich schon fast vorhersehen, wie sich die Dinge entwickeln werden – die heutigen Ergebnisse in der B-Klasse waren keine Überraschung mehr.

Wie vorhergesehen, hat heute der TSG Esslingen 1 gegen die Mannschaft des SV Nürtingen 5 mit 5,5:2,5 Brettpunkten gewonnen. Damit erobert sich der TSG Esslingen 1 den 2. Tabellenplatz hinter den Schachfreunden Nabern 2. 1 Mannschaftspunkt und 2.5 Brettpunkte haben die Schachfreunde Nabern Vorsprung  in der Tabelle. Das bedeutet, es wird zum Spitzenspiel um die Meisterschaft der B-Klasse zwischen den Schachfreunden Nabern 2 und der Sabt TSG Esslingen 1 im Bürgersaal des Naberner Rathauses kommen. Erreicht die “Zweite” der Schachfreunde Nabern mindestens ein Remis (4:4) , hat sie den Kampf um die Meisterschaft der B-Klasse gewonnen. Ebenso den Aufstieg in die A-Klasse.

Es geht um die Wurst. Die Naberner “Zweite” hat bereits bewiesen, dass sie mitzureden hat – sie hat sich sogar den Spitzenplatz der Tabelle erkämpft und ihn bis zum Endspiel gehalten. Jetzt werden die besseren Nerven entscheiden, wer das Siegertreppchen besteigen darf. Wie in vielen anderen Sportarten auch, ist auch beim Schach der Unterschied in der Mannschaftsleistung an der Tabellenspitze nur gering. Der 2. Mannschaft Naberns wünschen wir, daß sie in diesem Spiel am 26.02.2012 das Glück des Tüchtigen an ihrer Seite hat. Sie hat sich dieser Chance in der vergangenen Saison als würdig erwiesen. Wir drücken den Spielern die Daumen. (hw)

Runde 6; Spieltag: 05.02.2012 9:00 Uhr

SAbt TSG Esslingen 1 - SV Nürtingen 1920 5 5,5:2,5
SV Dicker Turm Esslingen 4 - SC Ostfildern 1952 e.V. 4 4:4
SV Nürtingen 1920 4 - SC Ostfildern 1952 e.V. 5 7:1

Tabelle nach der 6.Runde

Pl. Mannschaft Sp. MP BP
1 SF Nabern 2 5 9 28.0
2 SAbt TSG Esslingen 1 5 8 25,5
3 SV Dicker Turm Esslingen 4 5 7 25,5
4 SV Nürtingen 1920 4 5 4 19,0
5 SC Ostfildern 1952 e.V. 4 5 4 18.5
6 SV Nürtingen 1920 5 5 4 18,5
7 SC Ostfildern 1952 e.V. 5 6 0 7.0

Geschützt: Stadtmeisterschaft Nürtingen 2012

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Von der Nürtinger Stadtmeisterschaft

Thomas Köhler, Karl-Heinz Ilzhöfer und Helmut Winter halten die Fahne der SF Nabern hoch

Das Auslosungsverfahren bescherte allen drei Naberner Spielern sehr starke Gegner. Dieses Verfahren ist bei Turnieren Standard – damit muss jeder Schachspieler zurechtkommen, dass ein stark besetztes Turnier erst einmal mit einem Paukenschlag beginnt.

Die größte Überraschung erlebte Karl-Heinz Ilzhöfer (DWZ 1660). der als ersten Gegner Prof. Dr. Bernhard Weigand (DWZ: 2197) bekam, den stärksten Spieler des Turniers. Prof. Dr. Weigand, der von seiner ELO-Zahl (2264) in die ELO-Klasse der Nationalen Meister gehört, gewann dieses Spiel schnell. Bereits nach 2 Stunden war die Partie als eine der ersten beendet. Anfügen möchte ich hier für die Nicht-Vereinsspieler unter den Lesern, daß dieser Unterschied gewaltig ist. Er ist vergleichbar im Fußball mit einem Regionalligaspieler, der gegen einen Spieler der 4 Spielklassen höheren 1. Bundesliga antreten muß. Die Chancen, die Partie zu gewinnen, sind bei solchen DWZ-Unterschieden für den schwächeren Spieler fast gleich Null.

Thomas Köhler (DWZ 1466) bekam ebenfalls einen Gegner, der eine weit höhere DWZ hatte. Frank Gehringer (DWZ 1860) hatte seine liebe Mühe, die Partie zu gewinnen. Diese Partie, eine der längsten des Abends, endete erst nach fast 5 Stunden Spielzeit. Im Mittelspiel standen auf beiden Seiten außer den Königen, die Damen, die Türme und 5 Bauern auf dem Breitt bei offenem Brettzentrum. Selten habe ich eine Partie mit solchen taktischen Möglichkeiten gesehen. Durch eine von Thomas Köhler übersehene Zugmöglichkeit gelang es Frank Gehringer, den letzten Bauer bis zum Umwandlungsfeld zu führen. König und Dame gegen König und Turm – dieses Spiel ist in der Regel für den Spieler mit der Dame gewonnen, so gab Thomas Köhler auf, auch deswegen, weil sein Gegner noch ca. 5 Minuten Bedenkzeit hatte, während bei Thomas Köhler schon die letzte Minute lief.

Der letzte Naberner Spieler, Helmut Winter (DWZ 1067), bekam als Gegner Vichan Molerov (DWZ 1707). Diese Partie zog sich fast 4 Stunden, bevor Helmut Winter feststellte, dass die Stellung aufgrund einer seltenen Figurenkonstellation blockiert war, die ihm jede Möglichkeit zum Angriff nahm, während sein Gegner Molerov noch eine Lücke für den Angriff hatte. Er übersah eine entscheidende Verteidigungsmöglichkeit, die vielleicht zu einem Remis geführt hätte, und gab die Partie fatalerweise auf. (hw)

SV Nürtingen1920 5 – SF Nabern 2 3:5

SV Nürtingen 1920 5 etwas schwächer als SF Nabern 2

Keiner der Naberner Spieler wollte sich sich an diesem Tag eine Blöße geben, nachdem die Saison schon (fast) durchgestanden ist. So verwundert es auch nicht, daß die Spieler sehr auf ihre Partien achteten, so daß ich von diesem Spiel nicht so viele Informationen habe als sonst üblicherweise.

Es wurde spannend, sehr spannend sogar. Zwar war es eine Jugendmannschaft, gegen die die Naberner Schachfreunde antreten mussten, aber es waren schon ältere Jugendliche, und ihre Kenntnisse des Schachs waren beeindruckend, sie boten den Naberner Gegnern die Stirn. An den ersten vier Brettern waren die Ergebnisse verblüffend gleich. Sven Rissler gegen Thomas Köhler, Alexander Späth gegen Erich Kneile, Simon Melchinger gegen Stephan Urban und Bodo Brand gegen Bernd Koch, alle Partien endeten Remis (=unentschieden).

An den unteren Brettern dominierten die Naberner Spieler. Alexander Schwarz musste sich Josef Fink geschlagen geben, Ole Deichmann wollte seine Sache besonders gut machen und deckte seine Königsstellung. Er übersah dabei in einem Anfall von Schachblindheit, daß er dabei seine Dame ungedeckt einstellte. Nico Mühleck nutzte seinen Vorteil, schlug die Dame genüßlich und konnte sich gleich darauf über einen ganzen Punkt freuen, da sein Gegner die Partie aufgab. Doch das war nicht der einzige Fall von Schachblindheit an diesem Tag. Nachdem Jakob Templin den Punkt der Partie an seinen Kontrahenten Michael Stiefelmeyer abgeben musste, erwies sich, dass Helmut Winter heute auch diesen Schwarzen Peter erwischt hatte. In einer kniffligen Stellung wollte er seinen Gegner mit einer Springergabel überraschen und stellte vorbereitend seinen Turm auf ein Feld, das bereits von einem Läufer seines Gegners Mattes Oertelt bedroht war. Mattes Oertelt ließ sich nicht lange bitten, und tauschte den Turm mit seinem Läufer ab. Danach konnte der Naberner die Partie totz aller Gegenwehr nicht mehr halten.

Trotz dieser teilweise doch überraschenden Ergebnisse kann die Naberner Mannschaft jetzt ihre Rundenpause abwarten. Das erkämpfte Punktepolster ist so hoch, daß die Naberner “Zweite” in der Rundenpause nicht überholt werden kann, sie wird an der Tabellenspitze bleiben.

Mit Spannung erwarten wir eine weitere Vorentscheidung: In dieser Rundenpause startet der letzte Gegner Naberns in dieser Saison gegen dieselbe Mannschaft des SV Nürtingen 5, gegen die die Naberner “Zweite” heute mit 3:5 gewonnen hat. Auf das Ergebnis dieser Partie sind wir alle schon gespannt. Es ist im Bereich des Möglichen, daß die Sabt TSG Esslingen 1, die auch über erfahrene, ältere Spieler verfügt, ebenfalls gegen Nürtingen 5 gewinnt.

Ist das der Fall, so muß dieser letzte Gegner Naberns in der laufenden Saison die Mannschaft Naberns schlagen, um sie in der Tabelle überholen zu können. Es kommt dann zu einem Spitzenspiel zwischen zwei der erfolgreichsten Mannschaften der B-Klasse im Bürgersaal des Naberner Rathauses am 26,02.2012. Da auch die Mannschaft des Dicken Turms Esslingen in der B-Klasse sehr erfolgreich ist, ist eine Prognose über die Tabelle am Saisonende Spekulation. Nur eins ist sicher: Sollte die Naberner “Zweite” auch im letzten Spiel siegen, dann ist ihr die Meisterurkunde der B-Klasse sicher. In letzter Hinsicht wird entscheidend sein, welche Mannschaft über mehr Spieler verfügt, die auch in einer ultraheißen Partie ganz cool sind. (hw)

Runde 5; Spieltag: 22.01.2012 9:00 Uhr

SC Ostfildern 1952 e.V. 5 - SV Dicker Turm Esslingen 4 0:8
SC Ostfildern 1952 e.V. 4 - SAbt TSG Esslingen 1 2,5:5,5
SV Nürtingen 1920 5 - SF Nabern 2 3:5

Tabelle nach der 5.Runde

Pl. Mannschaft Sp. MP BP
1 SF Nabern 2 5 9 28.0
2 SV Dicker Turm Esslingen 4 4 6 21.5
3 SAbt TSG Esslingen 1 4 6 20.0
4 SV Nürtingen 1920 5 4 4 16.0
5 SC Ostfildern 1952 e.V. 4 4 3 14.5
6 SV Nürtingen 1920 4 4 2 12.0
7 SC Ostfildern 1952 e.V. 5 5 0 6.0

Geschützt: Nachteile passiven Spiels

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Terminkalender aktualisiert

Ein neues Jahr, neue Turniere stehen an:

  • Ende Januar startet die Nürtinger Stadtmeisterschaft
  • Anfang April ist wieder das größte und härteste Schachturnier Deutschlands: Das Int. Neckar-Open (Deizisau) öffnet wieder seine Pforten.

Der Terminkalender ist aktualisiert und mit zusätzlichen Links versehen. (hw)

Neue Seite “Ewiger Turnierkalender ” eingefügt

Es war schon etwas kompliziert, immer im Gedächtnis zu behalten, welches Turnier in welchem Monat beginnt. Eine Seite mit einer Übersicht schafft hier etwas Ordnung in der Vielzahl der Angebote.

Wer noch ein Turnier aufgenommen oder verändert haben möchte – wir haben noch reichlich Platz für Kommentare an der entsprechenden Seite. Das Turnier wird dann aufgenommen und der Kommentar auf Wunsch gelöscht. (hw)

SC Ostfildern 1952 5 – SF Nabern 2 0,5:7,5

Erneute Tabellenführung – Jugendmannschaft war mit den Naberner Gegnern überfordert


Pünktlich waren alle Mannschaftsmitglieder der Schachfreunde Nabern am Treffpunkt am Rathaus zur Stelle, so dass wir nach Ostfildern-Nellingen fahren konnten. Mit lockeren Scherzen suchten wir jene Spannung zu überspielen, die jeder Sportler fühlt, wenn er als Mannschaftsmitglied des Tabellenführenden zu einem Turnierspiel mit dem Tabellenletzten fährt.
In Nellingen saßen unsere Gegner bereits bei unserem Eintreffen an den Brettern und die Spiele begannen dann sehr schnell. Es fing schon „super“ für die Naberner Mannschaft an, denn Erich Kneile und Bernd Koch gewannen ihre Partien kampflos, da ihre Gegner gar nicht erst antraten. Zwischenstand 0:2.
Jetzt zeigte es sich, dass diese Jugendmannschaft mit den erfahrenen Naberner Gegnern überfordert war. Josef Fink nutzte einen Fehler seines Gegners Olav Grube aus und setzte ihn im 14. Zug matt. Michael Stiefelmeyer kam mit einer guten Stellung aus der Eröffnung heraus, konnte im Mittelspiel die Dame seines Gegners Giulia Giacopelli gewinnen und setzte ihn wenige Züge später ebenfalls matt. Zwischenstand 0:4 für Nabern. Durch konzentriertes Spiel machte Helmut Winter den Sieg für Nabern perfekt. Der für seine jungen Jahre gut spielende Denis Makram konnte den langen Jahren Routine seines Gegners nicht standhalten. Nur 10 Minuten später gelang Stephan Urban gegen Karsten Malte ein Damenspieß, sein Sieg erhöhte die Bilanz auf 0:6.
Dieter Kessler gewann bereits in der Eröffnung einen Offizier und ließ sich den Sieg gegen Robert Ziegler nicht mehr nehmen. Zum Schluss spielte noch Thomas Köhler gegen Frank Reinhardt. In leicht besserer Stellung gab er sich mit einem Remis zufrieden. Endstand nach nur 2 Stunden Spielzeit 0,5:7,5 für Nabern.
Unser Respekt gilt insbesondere den jungen Spielern des SC Ostfildern 1952, die den Mut hatten, gegen eine überlegene Mannschaft anzutreten, und mit hervorragender Selbstbeherrschung ihre Partien durchzustehen wussten. (hw)

Die Ergebnisse der B-Klasse Es/Nt:


Runde 3; Spieltag: 27.11.2011 9:00 Uhr

SV Nürtingen 1920 4 - SAbt TSG Esslingen 1 4:4
SC Ostfildern 1952 e.V. 5 - SF Nabern 2 0,5:7,5
SC Ostfildern 1952 e.V. 4 - SV Nürtingen 1920 5 4:4


Tabelle nach der 3.Runde

Pl. Mannschaft Sp. MP BP
1 SF Nabern 2 3 5 17.5
2 SV Nürtingen 1920 5 3 4 13.0
3 SC Ostfildern 1952 e.V. 4 2 3 9.5
4 SV Nürtingen 1920 4 3 2 9.5
5 SAbt TSG Esslingen 1 2 2 8.0
5 SV Dicker Turm Esslingen 4 2 2 8.0
7 SC Ostfildern 1952 e.V. 5 3 0 5.5

Bild des Spiellokales ausgetauscht

Da die Schachfreunde Nabern schon lange nicht mehr im alten Kindergarten spielen, habe ich ein neues Bild in die Homepage eingefügt, das es auswärtigen Spielern erleichtern soll, das richtige Gebäude zu erkennen.
Ein Doppelklick auf dem Bild bewirkt, daß es stark vergrößert auf dem Bildschirm dargestellt wird. (hw)

Das Herbstturnier in Deizisau

Schach als Breitensportart – bei den größeren Turnieren ein selbstverständliches Gefühl


Das Herbstturnier in Deizisau ist eines der großen Schachevents in der Region. Während in Nabern meist nur 10 oder weniger Spieler an den Brettern sitzen, und das Schach mehr oder weniger eine Randsportart ist, herrscht bei den größeren Turnieren ein ungleich anderes Flair.

Saalüberblick Deizisau 2011

Herbstturnier Deizisau

Herbstturnier Deizisau, Blick über die C-Gruppe

C-Gruppe im Herbstturnier Deizisau

Hier spürt der Zuschauer, dass es sich keineswegs um eine Randsportart, sondern um einen Breitensport handelt. Viele Spieler, die mit Passion ihrer Sportart nachgehen, vom Jugendlichen bis zum weißhaarigen älteren Spieler – selten trifft man auf so viele Menschen auf einmal. Nicht als Zuschauer, sondern als Akteure, die hier ihrem Sport frönen. Für den “normalen” Zuschauer, der eben einmal gelernt hat, wie die einzelnen Figuren ziehen, mag das nicht sehr faszinierend sein. Das haben Strategiespiele aber so an sich, dass der Zuschauer etwas davon verstehen muss, um sich gefesselt zu fühlen. Es ist der Reiz des Schachspieles, aus den Zügen des Gegners seine Pläne zu erkennen, und darauf angemessen zu reagieren. Das Gefühl ist unbeschreiblich, wenn es gelungen ist. Das ist eine Fähigkeit, die auch bei jungen Menschen ihre erzieherischen Werte hat. Klugheit, nicht Kraft führt bei diesem Spiel zum Sieg. Denken, planen, in unsicheren Situationen entschlossen unter Zeitdruck handeln und gar so manches Mal auch, mit einer Niederlage umzugehen.

Wie sagten doch die großen Meister: Der beste Weg, mit einer Niederlage umzugehen, ist, den König umzulegen und seinen Gegner um eine neue Partie zu bitten. Der edelste Weg sich (für eine Niederlage) zu rächen, ist es, besser zu werden als der Gegner. Das sind Lebensweisheiten, die nicht nur für das Schachspiel gültig sind. (hw)

Mannschaftsführerschulung Altbach 2011

Am 27. August 2011 lud der Schachbezirk Neckar/Fils die Mannschaftsführer und interessierte Mitglieder der Schachbezirkes zu einer Mannschaftsführerschulung ein. Für das leibliche Wohl sorgte der SV Altbach. Der Referent: Klaus Bornschein, seines Zeichens Nationaler Schiedsrichter.

Klaus Bornschein, Leiter Mannschaftsführerschulung Altbach

Klaus Bornschein, Nationaler Schiedsrichter

Auf dem Programm standen:

  • Rechte und Pflichten eines Mannschaftsführers / Schiedsrichters
  • Regelkunde WTO/FIDE
  • Schwerpunkt Art. 10 FIDE: Endspurtphase
  • Nachbesprechung und Diskussion.

Als Erläuterung folgende Begriffserklärungen:

  • Unter WTO versteht man die Württembergische Turnierordnung
  • Unter FIDE sind hier die Schachregeln der FIDE gemeint
    Normalerweise versteht man unter der FIDE die Fédération Internationale des Échecs (auf deutsch übersetzt: den Weltschachbund)

Das Ganze hörte sich nach einer eher ungeliebten Notwendigkeit, nach einer Pflichtübung an. Um so erstaunter war ich, als ich das Vereinszimmer der Turnhalle in Altbach betrat und bemerkte, daß außer mir schon 25 Teilnehmer anwesend waren. Der jüngste Teilnehmer war schätzungsweise 8 Jahre alt, die ältesten Teilnehmer hatten schon weiße Haare. Aber auch dazwischen gab es alle Abstufungen,  kurz es waren alle Altersklassen im Saal vertreten.

Dann betrat Klaus Bornschein den Saal, in den Händen einen Karton mit den Lehrgangsunterlagen. Nach einer kurzen Vorstellung wurden die Unterlagen an die Teilnehmer verteilt und die Schulung begann.

Auf die einzelnen Inhalte könnte ich mich nicht mehr erinnern, wenn ich meine Notizen nicht mehr hätte. Klaus Bornschein hatte eine Art, die Schulung zu leiten, die Langeweile erst gar nicht aufkommen ließ. Nach einer kurzen Erläuterung der betreffenden Artikel stellte er uns eine Situation als Mannschaftsführers bzw. Schiedsrichters vor und fragte uns, was wir in dieser Situation getan hätten. Anschließend wurde die betreffende Lösung vorgestellt, erläutert und es ging zum nächsten Thema. Die vier Stunden der Schulung flogen dahin, für mich war die Zeit im Nu vorbei.

Und daß die anderen Teilnehmer auch “Feuer gefangen” hatten, war unschwer an den regen Diskussionen zu erkennen, die sofort nach dem Abschluß der Veranstaltung unter den Teilnehmern begann. Kurz, die Schulung war eine rundherum gelungene Veranstaltung.

Und aus meiner Sicht kann ich nur sagen: Danke, Klaus Bornschein. Der Württembergische Schachverband kann glücklich sein, daß er über so brilliante Referenten  verfügt. Ich wäre bei der nächsten Schulung gerne wieder dabei. (hw)

SVW Bildergalerie

Der SVW hat eine Bildergalerie. Dort sind auch z. B. die Bilder von den zentralen Spieltagen der Bezirksliga B zu bestaunen. Einfach mal reinschauen.

Protokoll Spielerversammlung 27.7.2011

Anwesende: Dietmar Schulz, Erich Kneile, Manfred Gebers, Kerl, Thomas Köhler, Minh Cuong Tran, Nico Mühleck, Josef Fink, Stiefelmayer, Helmut Winter, Bernd Koch, Alfred Keller, Martin Vogel. Begin 20:30 Uhr

TOP Vereinsmeisterschaft

2011: 5 Teilnehmer (von ursprünglich 8 Anmeldungen) jeder gegen jeden-

Vereinsmeister: Dietmar Schulz; 2.Platz Horst Falow, 3.Platz Karl-Heinz Ilzhöfer

TOP Jugendarbeit
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Spieltermine Bezirksliga

Einladung zur Spielerversammlung

Liebe Schachfrerunde,
am 27.07.2011 findet unsere Spielerversammlung im Bürgersaal des
Rathauses in Nabern statt.
Beginn 20.00 Uhr

Tagesordnung:

Mannschaftsaufstellung für die Saison 2011/12
Vereinsmeisterschaft 2011/12
Sonstiges

Thomas Köhler

Termine aktualisiert

In den Terminen wurden mehrere Termine eingefügt. (hw)

Partie-Analyse

Hier meine Partie von der Nürtinger Stadtmeisterschaft ohne Kommentar. Programmiertechnisch ist das Werkzeug da, um sehr einfach Partien in PGN-Format zu veröffentlichen. Demnächst mehr! Wer Lust hat, kann mir seine Partie zuschicken.

Termine aktualisiert

Die Termine wurden auf einen neueren Stand gebracht. (hw)

Nürtinger Stadtmeisterschaft 2011

Drei Naberner haben an der Nürtinger Stadtmeisterschaft teilgenommen. Hier die Ergebnisse im Einzelnen:

8. Keller Alfred 4,5 Punkte, 29,5 Buchholz (sehr beachtliches Ergebnis mit der höchsten Buchholz im ganzen Turnier)
15. Minh Cuong Tran 4,0 Punkte, 24 Buchholz
26. Karl-Heinz Ilzhöfer 3,0 Punkte, 26 Buchholz

Es war wie immer ein sehr schönes Turnier, angenehme Atmosphäre mit netten Leuten. Wir bedanken uns sehr beim Nürtinger Veranstalter.

Hier der direkte Link zu der Tabelle und Homepage der Schachfreunde Nürtingen