Kategorie-Archiv: 1. Mannschaft

Nabern 1 mit knapper Niederlage gegen SG Filder 1

Heute war die SG Filder zum Mannschaftskampf zu Gast in Nabern. Nach einem spannenden Spieltag mussten sich die Naberner knapp mit 3,5:4,5 geschlagen geben.

 

Denn Anfang machte Erich Kneile an Brett 5 gegen Dennis Wan Hussin. Aus einem abgelehnten Damengambit heraus einigten sich die beiden Spieler schnell auf Remis.

Als nächstes endete die Partie Kessler gegen Bloem. Aus einem italienischen Vierspringerspiel heraus, hatte sich der Naberner zu nächst einen Materialvorteil erkämpft. Lange Zeit sah es nach einem Sieg für Dieter Kessler aus, ein Dauerschach führte dann jedoch doch zur Punkteteilung.

An Brett 1 hatte Stiefelmeyer gegen Binder in der Stone-Ware Variante des Evans-Gambits, früh Material gewinnen können. Unter Zeitnot holte der Naberner zum entscheidenden Schlag gegen den gegnerischen König aus, verlor dann jedoch den Überblick und auch die Partie.

Keller gegen Schumacher an Brett 2 endete kurze Zeit später. Der Naberner hatte die französische Verteidigung seines Gegners gut im Griff und konnte schließlich zuerst Material und letztendlich die Partie gewinnen.

Kurz darauf endete auch die Partie Schott gegen Schubert. Auch Abelardo hatte es mit einer französischen Verteidigung zu tun. Er hatte seinen Gegner ebenfalls die ganze Partie über gut im Griff, am Ende reichte es jedoch nur für ein Remis.

Einige Zeit verging bis die Partie Ilzhöfer gegen Goroll zu Ende ging. Karl-Heinz hatte aus einer slawischen Verteidigung heraus, sich einen Vorteil am Königsflügel erarbeiten können. Unaufmerksamkeit führte letztendlich zum Turm- und Partieverlust.

An Brett 6 hatte es Christoph Kandler mit der Caro-Kann Verteidigung von Daniel Wan Hussin zu tun. Christoph kämpft trotz frühem Materialverlust weiter, musste sich dann am Ende jedoch geschlagen geben. Damit stand die Niederlage von Nabern fest.

Dies hielt Bernd Koch jedoch nicht davon ab, seine Partie gegen Müller noch für sich zu entscheiden. Bernd hatte aus einer französischen Verteidigung heraus zunächst am Königsflügel angegriffen. Der Angriff war jedoch nicht stark genug und so wurde in ein Endspiel abgewickelt, das Bernd dann letztendlich für sich entscheiden konnte.

Trotz der Niederlage bleiben die Naberner weiterhin auf dem 3. Platz der Kreisklasse Esslingen/Nürtingen.

Der nächste Spieltag findet dann im nächsten Jahr am 03.02.2019 statt. Dort geht es dann für die Schachfreunde aus Nabern auswärts gegen den SC Ostfildern 2. Wir dürfen gespannt sein.

 

ms, 09.12.2018

Nabern 1 gelingt zweiter Saisonsieg

Am heutigen Spieltag war die 1. Mannschaft der Schachfreunde aus Nabern, zu Gast beim TSV/RSK Esslingen. Gegen die zweite Mannschaft vom RSK gewannen die Naberner knapp mit 4,5 – 3,5.

Den ersten Punkt sicherte Cuong bereits nach einer halben Stunde an Brett 1, da sein Gegner aus gesundheitlichen Gründen nicht am Mannschaftskampf teilnehmen konnte.

Doch die Führung war nicht von langer Dauer, denn schon kurz darauf musste sich Karl-Heinz an Brett 4 gegen Shaaban geschlagen geben. In einem offenen Sizilianer hatte Karl-Heinz mit Schwarz schon früh, am Königsflügel mit Problemen zu kämpfen. Am Ende konnte ihn nicht einmal mehr ein Qualitätsopfer vor dem Matt retten.

Als nächstes endete die Partie Postler gegen Eisenhuth an Brett 8. In einem Turmendspiel, entstanden aus einer Wiener Partie sah es lange danach aus als könnte sich Mathias einen Freibauern am Damenflügel erkämpfen. Am Ende reichte es jedoch nicht und die Partie endete friedlich.

An Brett 7 konnte sich Erich aus einer Englischen Eröffnung heraus zunächst keinen nennenswerten Vorteil gegen Jugendspieler Kahramann erarbeiten. Nach dem zu nächst das Remis Angebot von Erich noch abgelehnt wurde, konnte er kurze Zeit später durch eine Unachtsamkeit seines Gegners eine Figur und letztendlich die Partie gewinnen.

Es verging einige Zeit bis die Partie Kraft gegen Bastian zu Ende ging. Lukas hatte aus seiner italienischen Eröffnung heraus, damit begonnen am Königsflügel anzugreifen. In einem komplizierten Mittelspiel opferte Kraft eine Leichtfigur für drei Bauern. Dennoch behielt Lukas die Oberhand und konnte durch einen Damengewinn die Partie für sich entscheiden.

Fast zeitgleich endete die Partie Stopatshinski gegen Kessler. Dieter hatte gegen die Englische Eröffnung seines Gegners damit begonnen einen Mattangriff am Königsflügel zustarten. Dieser hatte jedoch leider nicht die gewünschte Durchschlagskraft wodurch sein Gegner zum Gegenschlag am Königsflügel ausholen konnte und letztendlich die Partie für sich entscheiden konnte.

Kurze Zeit später einigten sich Beck und Keller an Brett 3 auf ein Remis. Günter hatte gegen die russische Verteidigung seines Gegners lang rochiert und damit begonnen mit seinen Bauern den gegnerischen Königsflügel unter Druck zu setzten. Nach dem Abtausche einiger Figuren wurde schließlich in einem gleichfarbigen Läuferendspiel remis vereinbart.

Als letztes endete die Partie Albrecht gegen Stiefelmeyer an Brett 2. Albrecht war es aus seinem schottischen Gambit heraus nicht gelungen den Naberner zu überlisten. In einem daraus entstandenen Springerendspiel konnte Michael, dann sogar noch einen Bauern gewinnen. Leider reichte dies nicht zu einem schnellen Sieg und so einigten sich beide Spieler auf Remis.

Das reichte auch aus, denn damit hatten die Naberner mit 4,5 zu 3,5 gegen starke Esslinger gewonnen.

Als nächstes kommt am 09.12. die sechstplatzierten der SG Filder 1 nach Nabern zum Mannschaftskampf. Wir dürfen gespannt sein.

 

18.11.2018, ms

SF Nabern 1 muss weiter auf den zweiten Saisonsieg warten

Am vergangenen Sonntag war die zweite Mannschaft der Schachfreunde aus Plochingen zu Gast in Nabern. Trotz Unterzahl sah es lange Zeit nicht schlecht aus für die Schachfreunde aus Nabern. Am Ende reichte es dann dennoch nur zu einem 4:4.

Die erste halbe Stunde sahen die Schachfreunde aus Nabern immer wieder bange auf die Uhr. Es fehlte Ihnen noch Topklasse-Spieler Horst Falow, der eine weite Anreise hat. Die Hoffnung auf seine verspätete Ankunft wurde nicht erfüllt.

Dann endete als erstes die Partie Erich Kneile gegen Höger an Brett 7. In einem Damenbauernspiel sahen beide Spieler nach einem kräftigen Schlagabtausch keine Siegchancen mehr mit den verbliebenen Figuren. Beide einigten sich auf ein friedliches Ende – Remis.

Als nächstes beendete Dieter Kessler seine Partie an Brett 6 gegen Ilchen. Auch hier sahen beide in einem Schwerfigurenendspiel entstanden aus einer italienischen Eröffnung keine Siegchancen mehr. Ein weiteres Remis wurde vereinbart.

In einer turbulenten Partie hatte Jugendspieler Lukas Bastian an Brett 4 zeitweise eine recht vielversprechende Stellung gegen Wittwar. Lukas konnte seinen Gegner nicht mit einem Läuferopfer überlisten, bekam zwar Mehrbauer aber kein Angriff und so endete auch diese Partie Remis.

Für die erste entschiedene Partie sorgte Günter Keller gegen Kreuzer am Brett 3. Aus einer Caro-Kann Verteidigung heraus konnte Günter seine Partie durch einen schlagkräftigen Angriff entscheiden. Zwischenzeitlicher Zwischenstand 2,5:2,5.

An Brett 8 stand nun Christoph Kandler gegen Martin vor der Frage der Remis-Annahme. Sein bevorstehender Angriff auf den nicht rochierten schwarzen König konnte Martin mit beherztem Gegenangriff und effektvollen Figurentausch in ein Turm-Läufer-Endspiel überleiten. Christoph verfolgte noch eine Idee und willigte nach fast desaströser Wendung in das zweite Remis-Angebot ein.

Kurze Zeit später musste sich Michael Stiefelmeyer an Brett 2 geschlagen geben. Aus einer Englischen Eröffnung heraus hatte er nach kleineren Startschwierigkeiten erneut eine etwas bessere Stellung erlangt.  Doch wie schon im Spiel des vergangenen Spieltags, war ihm die fehlende Bedenkzeit vor der Zeitkontrolle zum Verhängnis geworden.

Als letztes endete die Partie Cuong Minh Tran gegen Dr. Keller an Brett 1. Cuong hatte erst erfolgreich einen Angriff seines Gegners abgewehrt, um dann im Endspiel seinen Mehrbauern zum vollen Punkt zu verwerten.

Am 18.11 geht es dann für die erste Mannschaft zum Tabellensechsten TSV/RSK Esslingen 2.

23.10.2018, ms/ck

SF Nabern 1 verpasst zweiten Saisonsieg

Die erste Mannschaft der Schachfreunde Nabern war am Sonntag zu Gast beim SV Dicker Turm Esslingen. Trotz des Einsatzes dreier Ersatzspieler war ein Sieg zu Beginn nicht ausgeschlossen. Nach einem wechselvollen und spannenden Spieltag mussten sich die Schachfreunde aus Nabern letztendlich mit 5:3 geschlagen geben.

Den Anfang machte Mathias Eisenhuth der bereits nach kürzester Zeit eine Unachtsamkeit seines Gegners Limley nutzen konnte und als Schwarzer eine Figur gewann. Diesen Vorteil ließ er sich nicht mehr nehmen und verwertete routiniert zur 0:1 Führung für Nabern.

Als Nächster erhöhte Lukas Bastian Naberns Führung auf 0:2. Ihm war es gelungen, die Pirc-Verteidigung seines Gegners Doleschal durch einige geschickte taktische Motive zu durchbrechen und somit sich seinen zweiten Saisonsieg zu sichern.

Kurz darauf endete die Partie Hahnke gegen Abelardo Schott. Trotz einer guten Eröffnung von Abelardo gelang es ihm nicht seinem erfahrenen Gegner Stand zu halten.

Nahezu zeitgleich endete auch die Partie Fuchs gegen Michael Stiefelmeyer. Michael hatte es geschafft, sich zu Beginn einen kleinen positionellen Vorteil zu erspielen. Jedoch vergab er diesen in der Zeitnotphase durch eine grobe Ungenauigkeit und verlor dann schließlich auf Zeit. Somit hatte es der SV Dicker Turm Esslingen geschafft, auf 2:2 Punkte auszugleichen.

Die Partie von Olnhausen gegen Karl-Heinz Ilzhöfer hatte sich in der Zwischenzeit zu einer hochspannenden Partie entwickelt. Karl-Heinz war es gelungen, sich eine Stellung mit der Möglichkeit eines Mattangriffs zu erspielen. Doch übersah er in der Zeitnotphase diese Gelegenheit. Sein Gegner zeigte starke Nerven und konnte die Partie für sich entscheiden.

Ebenfalls taktisch hochinteressant war die Partie Günter Keller gegen Duran. Günter hatte gegen Die Caro-Kann Verteidigung seines Gegners recht früh einen Läufer auf h7 geopfert. Nach hoch komplizierten Kombinationen konnte er schließlich in ein Endspiel abwickeln, das er letztendlich für sich entscheiden konnte. Es stand wieder unentschieden mit 3:3.

Ebenfalls mit der Pirc-Verteidigung sah sich Christoph Kandler gegen Bardili konfrontiert. Christoph griff früh mit allen Königsflügelbauern an. Bardili konnte sich bei einer ungenauen Umstrukturierung entlasten. Ein unerwarteter Springerangriff brachte Christoph noch den Qualitätsvorteil in äußerster Zeitnot. Ein Filmriss ließ ihn dann Bauer und Qualität verlieren.

Leider verlor fast zeitgleich auch Cuong Minh Tran gegen Stüben. In einem lange Zeit ausgewogenen Kampf – zuletzt der Schwerfiguren – konnte Cuong abschließend gegen die zwei Mehrbauern nicht standhalten. Nun war das Ergebnis, wie in der Saison davor, eine etwas bittere Niederlage.

Am 21. Oktober steht das nächste Spiel zu Hause gegen die Schachfreunde Plochingen an.

2.10.2018, ms/ck

Nabern 1 hatte den Sieg gegen Geislingen 1 zum Greifen

Mit Zuversicht fuhr die 1. Mannschaft der Schachfreunde Nabern nach Geislingen zum Gastspiel. Wie am letzten Spieltag waren die Vorzeichen die gleichen: Auch die 1. Mannschaft des SV Geislingen braucht nach zwei Niederlagen einen Sieg in diesem Kellerduell und tritt fest entschlossen an.

Fortuna war zunächst auf Naberns Seite mit dem ersten Sieg auf Brett 8. Christoph Kandler spielte gegen den Jugendspieler Heermann damenindisch. Kandler rochierte ungleich und wurde am Damenflügel angegriffen. Er gewann jedoch bei der Abwehr Qualität, später weiter Material und damit die Partie. Karl-Heinz Ilzhöfer (5) wich in der Sweschnikow-Variante gegen Neuwirth schnell von den Hauptzügen ab und griff am Königsflügel an. Um den Angriff zu realisieren ließ er die Rochade aus und blieb im Zentrum. Der Angriff wurde mit einem Figurengewinn und Gewinn der Partie belohnt.

Mit einem 2:0-Vorsprung und guter Entwicklung auf den meisten Brettern schien der heutige Tag ein guter zu werden. Doch plötzlich rollte bei Günter Keller (3) eine schwarze Bauernwalze auf seinen Königsflügel und riss diesen auf. Ströhle hatte ihm ein Lettisches Gambit vorgesetzt. Bis in das Mittelspiel  war es lange ausgeglichen gewesen. Keller hatte keine Möglichkeit die Stellung zu knacken. In Zeitnot wurde Keller matt gesetzt.  Gegen die nominell übermächtige Gegnerin Kathrin Schiffmann hielt Thomas Köhler (7) lange die Stellung. Die Damengambit-Variante wurde solide gespielt und ins späte Mittelspiel mit einem Minusbauern überführt. Die Gegnerin brach in die Stellung über die Grundreihe und den starken Fianchetto ein und gewann die Partie. Martin Vogel dagegen überzeugte am Spitzenbrett auf der ganzen Linie. In der spanischen Partie presste Vogel sein Gegner Sebastian Schiffmann schnell in die Verteidigung, indem er für einen Minusbauern dynamische Aktivität der Figuren erwarb. Mit einem Angriff auf die d- und e-Linie sowie einem weit vorgerückten Bauer, war der Sieg sicher. Gerade als nach dem Ausgleich erste Zweifel aufkamen, verbreitete Vogel mit dem 3:2 und seiner nervenstarken Spielweise in Zeitnot wieder Zuversicht.

Karl Moll (4) bekam gegen Fleischerin einen c3-Alapin-Sizilianer vorgespielt und erwiderte raffiniert. Die Folge war erschwerte schwarze Entwicklung. Unter Qualitätsverlust gegen Mehrbauern eroberte sich Fleischerin das Mittelfeld um den Bauern d5. In Folge konnte sich Moll der Einengung durch Turm und Läuferpaar nicht mehr erwehren und gab auf. Cuong Tran (2) verlor schon früh in der Caro-Kann-Verteidigung gegen Kohn durch Unachtsamkeit einen Bauern und versuchte lange die Stellung auszugleichen. In löchriger Struktur und dem damit begünstigten Schwerfiguren-Mittelspiel ergaben sich Chancen auf beiden Seiten. Beide Könige wurden über das Brett gejagt und waren sehr gefährdet, wobei Tran in dieser komplexen Lage mit einem unbedachten Zug verlor.

Bei einem völligen überraschenden Zwischenstand von 3:4 wurde nun voller Spannung auf Brett 6 geschaut, wo Stiefelmeyer gezwungen war zu gewinnen: In der Nimzowitsch-Verteidigung war die Partie von Michael Stiefelmeyer gegen Köder lange ausgeglichen. Durch Stellungskämpfe wurde sie vom Mittel- ins Endspiel überführt ohne einen Vorteil für einen der Kontrahenten. Als zuerst Stiefelmeyer den gedeckten Freibauern erwarb, ergab sich mit einem angebotenen Damentausch die vielleicht einzige Gewinnchance. Köder muss es bemerkt haben und verwandelte seinerseits einen gedeckten Freibauern. Alle nun folgenden Gegenüberstellungen in diesem Damenendspiel waren ohne Wirkung. Beide einigten sich auf Remis. Nabern verlor knapp und unglücklich.

Am 12.11.17 empfängt Nabern 1 die 1. Mannschaft aus Wendlingen zu Hause.

Geislingen, 22.10.2017, cu/ck

Nabern 1 vergibt den Sieg gegen SV Dicker Turm Esslingen 2

Den erhofften Sieg gegen die DWZ-schwächere Gastmannschaft vom SV Dicker Turm Esslingen hat sich die erste Mannschaft unnötig verspielt. Den starken Kampfgeist der Esslinger bedingt durch den Willen, die Scharte ihrer letzten Niederlage auszuwetzen, haben die Naberner bitter mit 3,5 : 4,5 zu spüren bekommen.

Karl Moll (4) spielte die ruhige Englische Eröffnung gegen Hempel und remisierte früh in einer ausgeglichenen Stellung im Endspiel. Mit der Abtauschvariante in der Französischen Verteidigung hatte Christoph Kandler (8) Limleys Dame in die freie Mitte gelockt und mit Mehrfachangriffen und -drohungen vielversprechende Möglichkeiten erspielt. Diese Chancen ließ er aus und schlug stattdessen einen vergifteten Bauer. Kandler verlor Konzept, Turm und dann das Spiel. Jugendstar Michael Stiefelmeyer (6) überzeugte gegen von Olnhausen wie auch schon im letzten Spiel – diesmal durch Geduld und gute Nerven. In einer komplizierten Stellung in der Englischen Partie schlug Stiefelmeyer durch einen zur rechten Zeit begonnenen Schlagabtausch mit seinem Angriff bis  in die Königsfestung durch. Thomas Köhler (7) hatte im geschlossenen Sizilianer gegen Doleschal zwischendurch durch geschickte Verteidigung eine Qualität mehr. Er gab den Vorteil jedoch wieder aus der Hand und musste Remis geben. Im Damenbauernspiel verlor Karl-Heinz Ilzhöfer (5) gegen Duran bereits im 10. Zug durch Unaufmerksamkeit einen Springer. Die Partie zog sich noch durch die raumgreifende schwarze Bauernkette hin, jedoch war die Niederlage nicht mehr abzuwenden. Am Brett 1 war Martin Vogel gegen Speicher einem unorthodoxen Trompowsky-Angriff ausgesetzt. Vogel erarbeitete sich einen Bauernvorteil. Auf der offenen b-Linie traten die Schwerfiguren gegeneinander an. Speicher drang dann über c6 und die Grundreihe in die Stellung von Vogel ein und setzte Matt. Zwischenstand 2:4 für die Gäste.

Cuong Tran (2) hatte gegen Fuchs in der Aljechin-Verteidigung Raumvorteil und einen Königsangriff inszeniert. Fuchs wehrte gekonnt den Angriff ab und leitete in ein Endspiel. Beide gaben sich mit Remis zufrieden in einer leicht schlechteren Stellung für Tran. Die Gäste hatten 4,5 Punkte und sicherten sich die 2 Mannschaftspunkte. Günter Kellers (3) eigenwillige Caro-Kann-Eröffnung überraschte seinen Gegner Stüben. In einer französischen Konstellation konnte Keller am Damenflügel überzeugen und erarbeitete sich Bauernvorteile. Das Endspiel war ihm anschließend nicht mehr zu nehmen.

Um den Abstieg zu entgehen, müssen die Naberner sich noch mehr konzentrieren und die Ersatz-Situation besser lösen. Am 22.10.2017 ist Nabern 1 zu Gast bei  SC Geislingen 1.

Nabern, 08.10.2017, cu/ck

 

Nabern 1 gegen Goliath Wernau 1

Die erste Mannschaft startete die neue Saison in der Bezirksliga gegen die Gast gebende erste Mannschaft Wernaus. Wie befürchtet, unterlag sie den erheblich DWZ-stärkeren Gastgebern mit 1:7, obgleich sich Wernau an manch einem Brett schwer tat.

Foto - SKW vs SFN 1 KopieFoto - SKW vs SFN 2 Kopie

Martin Vogel an Brett 1 (linkes Bild) und Cuong Tran an Brett 2 (rechtes Bild)

Foto - SKW vs SFN 6 KopieFoto - SKW vs SFN 7 Kopie

Michael Stiefelmeyer an Brett 6 (linkes Bild) und Thomas Köhler an Brett 7 (rechtes Bild)

Ersatz- und Jugendspieler Abelardo Schott (Brett 8) musste sich als erster gegen C. Yildiz geschlagen geben. Günter Keller (3) entwickelt sich zum Remis-Meister, nachdem er sich früh gegen Wiesner auf ein Unentschieden einigte. Karl Moll (4) verteidigte sich gegen Stegmüller verbissen. In der Materialschlacht büßte er einen Bauern ein. In dem Endspiel mit je einer Figur und wenig Bauern gelang Stegmüller aber die Damenverwandlung. Mannschaftsführer Cuong Tran (2) hatte mit furiosem Angriff die Königsstellung von Haas beschädigen können. Obwohl er die Initiative hatte, musste er stets auf seine verwundbare Grundreihe achten. Denn die noch defensiven weißen Schwerfiguren lauerten nur auf die nächst passende Gelegenheit zum Ausfall. Ein Bauernzug im Niemandsland brauchte zu viel Bedenkzeit Trans auf. Thomas Köhler (7) konnte den Materialverlust gegen Boceck nicht mehr wettmachen und verlor. Auch Karl-Heinz Ilzhöfer (5) litt bald unter Materialverlust, kämpfte aber mit den wenigen Steinen um den weißen König äußerst zäh und verwegen weiter – letztlich erfolglos. Martin Vogel (1) gegen FIDE-Meister Gheng hatte nach ersten Schlagabtauschen im Mittelfeld eine solide Königsstellung. Weil die weißen Figuren aktiv standen, versuchte Schwarz durch die Bauern seiner Königsstellung Raum zu gewinnen. Zeitmangel aber führte bei Vogel zur Niederlage. Michael Stiefelmeyer (6) überraschte Mannschaftsführer S. Yildiz durch seine Fähigkeit, die aktiveren Felder rechtzeitig zu besetzen. Diese abermalige Leistungssteigerung führte zu einem seltenen Remis-Angebot von Yildiz.

Am 8.10.2017 empfängt Nabern 1 zuhause den SV Dicker Turm Esslingen 2.

Wernau, 24.09.2017, ck

SCK behauptet sich im Lokalkampf

Der 8. Spieltag der Bezirksliga B Neckar/Fils ergab einen seltenen Lokalkampf zwischen SC Kirchheim und die SF Nabern. Der SCK gewann daheim in freundschaftlicher Atmosphäre gegen die SFN etwas zu hoch mit 6:2 und verteidigte damit die Tabellenführung.

Nabern trat ersatzgeschwächt an und musste zudem noch die Bretter 2 (an Flogaus) und 8 (an Schäfer) kampflos abgeben. Nach über einer Stunde einigten sich Fronmüller und Günter Keller am Brett 4 auf ein Remis. Aus einer Réti-Eröffnung hatten sich beide um die Bauern c4-d5 verhakt und sahen dann auch keine Chance mehr auf taktische Vorteile.

Thomas Köhler (6) gab nach einer weiteren Stunde auf. Gegen Cernomorenco hatte er sizilianisch verteidigt und verlor früh den ins frei gewordene Zentrum unbedacht vorgerückten d-Bauern. Unter der Deckung der zwei nun zentral postierten Türme konnte Weiß langsam aber sicher die Läufer gegen den noch nicht rochierten schwarzen König aufmarschieren lassen. Auch Bernd Koch und Fridmann (7) spielten sizilianisch. Nach einem frühen Figurentausch hatte Schwarz einen Mehrbauern gegen Aktivität bei Weiß gewonnen. In Folge wurde das Zentrum jedoch stets konsequent geleert. Das Turmendspiel mit drei Mehrbauern entschied dann Fridmann für sich.

SCK führte nun mit 4,5:0,5. Die restlichen Bretter aber waren hart umkämpft und SCK-Mannschaftführer Flogaus meinte: „Wie gut, dass wir zwei kampflose Punkte haben.“

Als Dritter verteidigte sich Keuper gegen Karl-Heinz Ilzhöfer (5) sizilianisch. Beide tauschten früh die ins Zentrum ausgerückten Damen ab. Über die d-Linie ließ Weiß seine Angriffe laufen. Die verbissene schwarze Verteidigung führte in ein sehr offenes Turmendspiel und in ein Remis.

Schneiders Pirc-Verteidigung gegen Cuong Minh Tran (3) ließ ihn einen Bauern im Zentrum verlieren. Weiß manövrierte weiterhin geschickt seine Figuren, schwächte dadurch beträchtlich den Königsflügel und eroberte einen weiteren Bauern. Nach dem Damentausch stellte weiß den strategisch wichtigen Bauern e4 ein, wurde somit buchstäblich an die Wand gedrückt und musste noch Turm für Bauern geben.

Am Spitzenbrett sah sich Vogel gegen Ganter längst schon dem holländischen „Stonewall“ gegenüber. Er ließ sich nie auf einen angebotenen Figurenabtausch ein, was Schwarz einen Angriff auf den Königsflügel ermöglicht hätte. So blieb auch die Bauernmauer lange erhalten; Schwarz setzte immer offensichtlicher zum Angriff auf den Königsflügel an; während weiß mit drei Bauern auf dem Damenflügel schon zur 6. Reihe vorrückte. Nach dreistündiger Spielzeit gab der SCK-ler in gedrückter Stellung und knapper Bedenkzeit auf.

Am 2. April gastiert der SCK im Endspiel um die Meisterschaft bei Göppingen II. Während Nabern Plochingen empfängt, darf Fils-Lauter kein Wunder gegen Wernau gelingen.

19.03.2017, cu/hh/ck

Foto - SCK vs SFN alinks die SF Nabern – rechts der SC Kirchheim

Nabern 2 trifft auf Tabellenführer

Am 7. Spieltag der A-Klasse Es/Nt empfing Nabern 2 den Tabellenführer Wernau 2. Durch das Fehlen von Dieter Kessler und Bernd Koch, welche  in der 1. Mannschaft ausgerechnet gegen Wernau 1 aushalfen, verlor Nabern 2 leider wie befürchtet (1,5:5,5) und rutscht auf Platz 4 in der Tabelle ab.

Nach nahezu pünktlichem Beginn konnten bald zwei Gruppen ausgemacht werden: Die Bretter 3, 4, 5 und 6 gingen in offene oder offensive und die Bretter 1, 2, 7 und 8 in geschlossene oder defensive Spielweisen über. Die Jugendspieler Abelardo Schott (4) und Fiala begannen in einer Abwandlung der russischen Verteidigung. Nicht verwunderlich ergab sich ein wahrliches Abschlachten im Zentrum, bei welchem Abelardo ein paar Figuren mehr als Fiala verlor.  Ohne Deckung verlor er als Erster die Partie. Es folgten Schlag auf Schlag – fast im Fünf-Minuten-Takt – die drei anderen offenen Partie. Auf Erich Kneiles (5) gewohnte englische Eröffnung hatte Jugendspieler Berkay Yildiz symmetrisch geantwortet. Ein taktischer Fallstrick sorgte hier für die Niederlage. Nächster an der Reihe war Karl Schott (3). Gegen Jugenspieler Fahri Yildiz hatte er das Damengambit erst abgelehnt und dann einen Springer in das Zentrum vorpreschen lassen. Leider hatte er übersehen, dass die offene Flanke auf dem Damenflügel geradezu die weiße Dame einlud mit einem Gabelangriff auf König und ungedeckten Springer Letzteren zu erobern. Das Spiel war nicht zu halten. Als jüngster der Familie Schott und der 2. Mannschaft hielt Stefano (6)  unter den offenen Spielern gegen Trautmann am längsten durch. Schwarz hatte sich gegen ihn skandinavisch verteidigt und erntete nun mit der aktiven Dame den Sieg.

Bei einem Zwischenstand von 0:4 und über einer Stunde weiterer Spielzeit kam ganz vorsichtig Hoffnung auf Unentschieden auf: Hans-Peter Bastian (8) hatte geduldig gegen die Philidor-Verteidigung von Jugendspieler Gavagan seine Schwerfiguren in Stellung gebracht und schlug im passenden Moment mittels Flakenangriff den weit vorgerückten König Matt. Nach über einer weiteren Stunde musste Hans-Willi Schutte (7) gegen Haber die italienische Partie verloren geben. Die zwei Minusbauern fehlten ihm zum Schluss und an ein Taktieren mit Remis war bei dem Spielstand nicht zu denken. Als Nächster sorgte Josef Fink (2) gegen Jugendspieler Koch für Aufsehen. Kochs Uhr lief beim 64. Zug ab und es erschien keine Zusatzzeit. Josef hatte einen zwei Bauernrückstand sehr konzentriert und hartnäckig wieder ausgeglichen gehabt und sah sich dann aber nicht in der Lage den Kompromissvorschlag, die Zusatzzeit einzustellen und weiterzuspielen, anzunehmen. Christoph Kandlers (1) Partie gegen Pietrek lief als letzte um 13:30 Uhr in ein bekanntes Stellungsremis aus. Christoph hatte gemäß Grünfeld verteidigt, worauf sich ein wahrer Stellungskampf unter langsamem Verschleiß aller Leichtfiguren entwickelte, aus dem lange keiner in des Gegners Hälfte mobilisieren konnte. Aus einer hoch riskanten Öffnung mit König, Dame und Turm am schwarzen Königsflügel wurde sehr zügig das Brett geleert. Das Turmendspiel mit je drei Bauern forderte Christoph alles ab. Weiß sah sich mit einem Mehrbauern am Ziel und wurde dann aber in den Königskäfig vor dem Bauern eingesperrt.

Übrigens verlor die 1. Mannschaft in ihrer 7. Runde 3:5 gegen Wernau 1 und konnte nicht an die siegreiche Runde 6 wie gegen SSG Flis-Lauter 2 mit 5,5:2,5 anschließen.

19.02.2017, ck

Dritte knappe Niederlage für Nabern 1

Wieder war die erste Mannschaft der Schachfreunde Nabern in der Bezirksliga B Neckar/Fils knapp unterlegen. Die 3,5:4,5-Niederlage gegen die junge Mannschaft Göppingen 2 war bitter aber verdient.

Günter Keller (Brett 4) gegen Sommer konnte in der Caro-Kann-Abtauschvariante bereits um halb elf den ersten Sieg für Nabern vermelden. Eine scharfe Variante wurde in der Eröffnung gewählt. Günter konnte mit dem Springer am Damenflügel einbrechen und die Bauern und somit die Partie gewinnen. Christoph Schutte (6) hatte gegen Sawatzki mit flott gespieltem Damengambit die schlechteren Karten und musste mit Minusbauern ins Endspiel gehen, das er nicht halten konnte. Einer der Trillingsbrüder Björn Cöllen bot Thomas Köhler (7) einen Bauern im Morra-Gambit, das Thomas jedoch ablehnte. Beide spielten mit offenem Visier und Weiß mit König ohne Rochade. Leider blieb es ohne Konsequenzen für den jungen Spieler und gegen Ende musste Thomas die Segel streichen. Alfred Keller (3) spielte solide ein Damenbauernspiel ohne nennenswerten Vorteil und einigte sich mit Lukas Zeller früh auf ein Remis. Zwischenstand war ein 1,5 : 2,5 für die Gäste aus Göppingen.

Karl Moll (5) hatte eine komplizierte Stellung auf dem Brett gegen Eike Cöllen. Er konnte sich nie befreien und brach unter Druck des Gegners ein. Christoph Kandler (8) ging mit Evans-Gambit früh gegen Weber aufs Ganze und griff den nur von einer eingekeilten Dame gesicherten Königsflügel an. Leider konnte die schwarze Verteidigung durch verfrühten Damenabtausch nicht aufgebrochen werden. Unachtsamkeit ließ dann wechselseitig Qualität verlieren. Das Endspiel konnte Christoph dann mit zwei Bauern im Rückstand nur noch verlieren. Es stand mit 1,5 : 4,5 bereits die Niederlage der Naberner fest. Da half es nicht, dass die zwei Spitzenbretter mit zwei Punkte winkten.

Martin Vogel (1) gegen Dilthey spielte solide den Vorteil einer geschlossenen Stellung mit zwei Springer gegen zwei Läufer heraus. Gegen Ende des Mittelspiels bot sich ein Einbruch am Königsflügel mit Gewinnmöglichkeit für Martin, die er umsetzte. Minh Cuong Tran konnte im Sizilianer durch einen Vorstoß eines Zentrumsbauern früh einen Bauer gewinnen. Dieser Gewinn wurde solide im Endspiel in einen Sieg umgewandelt.

Der Abstiegskampf geht  in der nächsten Runde gleich weiter mit Fils-Lauter.

15.01.17, cu und ck

SF Nabern 1 wieder auf der Spur

Im Kellerduell konnte Nabern 1 gegen Ebersbach 2 einen Kantersieg landen.

Karl-Heinz Ilzhöfer (7) hatte gegen Jungspieler Wurmbauer lange Zeit eine ausgeglichene Stellung. Erst mit der Abwicklung ins Endspiel konnte Karl-Heinz sich durchsetzen und erspielte sich zwei Mehrbauern. Wir führten bereits um 11 Uhr mit 1:0. Beide Partien Karl Moll (6) gegen Höflinger und Günter Keller (5) gegen Leutz endeten unentschieden in ausgeglichenen Stellungen. Danach gab es nur noch Siege für uns.

Der Anfang machte Horst Falow (2) gegen Bucher. Lange hatte Horst einen leichten Stellungsvorteil, konnte aber diesen nicht umsetzen. Erst mit Ende des Mittelspiels brach Horst in die schwarze Stellung ein und machte eine Jagd auf den König. Thomas Köhler (8) zieht zum selben Zeitpunkt gegen Schulz nach. In einem Dameninder gab es lange einen leichten Stellungsvorteil für Gegner Schulz. Thomas drehte gekonnt den Spieß um und setzte sich mit offenem Visier durch. Cuong Tran (3) hatte über weite Strecken die Oberhand in der Partie gegen Häberle. Sein Gegner übersah im frühen Mittelspiel Figurengewinn und wurde aufgrund von Bauernschwächen im Zentrum und damit verbundene Vorposten für Springer in die Enge gedrückt. Die Folge war der Einbruch am Damenflügel mit Angriff auf der 1. und 2. Reihe. In einem geschlossenen Spanier hatte Martin Vogel am Brett 1 die schwarzen Steine gegen Karasic. Die Stellung blieb zu am Damenflügel; Martin griff daraufhin am Königsflügel an und öffnete zuerst die f- und anschließend die g- und h-Linie. Der Sieg ließ nicht lange auf sich warten. Alfred Keller (4) hatte gegen Zöller die längste Partie des Tages. Die geschlossene Caro-Kann-Variante ließ am Damenflügel keinen Vorteil zu. Alfred schwenkte auf den Königsflügel. Er gestaltete seinen Angriff anschließend über die h-Linie und wurde mit einem Sieg belohnt.

Die 1. Mannschaft gewann mit 7:1 nicht ganz unverdient und blickt mit Hoffnung auf Klassenerhalt in die Zukunft.

13.11.16 cu

SF Nabern 1 verpasst knapp den Ausgleich gegen SF Göppingen 1

Diesmal sogar durch vier Ersatzspieler geschwächt verpassen die Schachfreunde Nabern denkbar knapp mit 4,5:3,5 den Ausgleich gegen die Schachfreunde Göppingen. Für Nabern gingen in dieser Reihenfolge an die Bretter: Martin Vogel, Cuong Tran, Günter Keller, Karl-Heinz Ilzhöfer, Christoph Schutte, Thomas Köhler, Christoph Kandler, Michael Stiefelmeyer.

Am Brett 5 einigten sich Christoph Schutte und Jugendspieler Natterer in einer ausgeglichenen Stellung aus einem Damengambit heraus nach einer Stunde auf Remis. Thomas Köhler bekam von Rapp am Brett 6 die ungewöhnliche Eröffnung Orang-Utan geboten und fand lange keinen Zutritt am Damenflügel. Bauernverlust sowie anschließendes Turmendspiel war für den Naberner nicht zu halten. Am Spitzenbrett lieferten sich Martin Vogel und Kepp eine spannende Partie im königsindischen Aufbau. Mit ungleichen Rochaden ergaben sich für beide Seiten Angriffsmöglichkeiten. Mit einem pfiffigen Springeropfer am Königsflügel knackte Martin die Königsstellung und die Naberner glichen wieder aus. Damit bleibt Martin seit September 2013 in der 1. Mannschaft bzw. in der Bezirksliga ungeschlagen!

Jugendspieler Michael Stiefelmeyer gab sein Debüt für die Erste gegen den erfahrenen Genctürk und erwiderte unorthodox e4 mit Springer c6. Michael ließ sich von der DWZ-Differenz von 500 Punkten nicht beirren und ging gar als Schwarzer am Königsflügel auf Angriff. Er konnte gegen seinen stärkeren Gegner den Sack nicht zumachen und beide einigten sich zur Mittagszeit auf ein Remis. Im geschlossenen Sizilianer konnte Christoph Kandler gegen Dr. Sommer sich keinen Vorteil erspielen. In einem unübersichtlichen Mittelspiel verlor Christoph den Königsspringer aus den Augen und damit durch eine doppelte Gabel  Qualität. Gerade als nach zermürbend langem Dauerfeuer auf seine Königsfestung die Partie durch eine mühsam erarbeite Turmfesselung auszugleichen möglich war, ergab ein nun sorgloser Bauernraubzug sein Matt in vier Zügen. Die Naberner lagen damit im Endspurt mit einem Punkt hinten. Die drei noch laufenden Partien am Brett 2, 3 und 4 standen zur Mittagszeit zugunsten von Göppingen, wurden jedoch alle remisiert.

Günter Keller machte den Anfang. Sein Gegner Schmülling erspielte sich in der Zeitnot einen Vorteil. Günter konnte jedoch mit der Dame aus seiner ausgedehnten Figurenstellung heraus in die Königsstellung einbrechen und erzwang Remis mit Dauerschach. Cuong Tran hatte gegen Schadwinkel in englisch ähnlicher Eröffnung zeitweise deutliche Vorteile, verspielte diese aber und manövrierte sich in ein Damenendspiel mit Remis. Karl-Heinz Ilzhöfers Partie eines offenen Sizilianers sah lange kritisch aus. Sein Gegner Wonisch konnte aus Tempi-Verlust in der Eröffnung kein Kapital schlagen und nach einem hart umkämpften Mittelspiel einigten sich beide Spieler auf einem halben Punkt.

Trotz der knappen Niederlage stimmt aber die spielerische Leistung insgesamt und gibt Hoffnung im Kampf um den Abstieg.

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16.10.2016, cu und ck

 

Schlechter Auftakt in der Bezirksliga B Neckar- Fils

 

SC Geislingen überrumpelte uns gestern zum Saisonauftakt der Bezirksliga B daheim mit 2:6. Trotz zwei kampflos gewonnenen Partien für Martin Vogel und Cuong Tran um 09:30 Uhr konnte die 1. Mannschaft keinen einzigen Punkt holen.

Partien von Christoph Schutte gegen Ströhle sowie von Thomas Köhler gegen Neuwirth wurden früh für Geislingen entschieden, sodass der 2:0 Vorsprung bereits um 12:30 Uhr aufgeholt war.

In der folgenden Stunde errang Geislingen die Führung als Alfred Kellers Stellung im Mittelspiel gegen Heinrich einbrach. Die starken Läufer sowie der Einbruch der weißen Dame am Damenflügel zerriss die bis dahin ausgeglichene Stellung. Kurz darauf wurde Christoph Kandler von zwei schwarzen Zentrumsbauern gegen die Grundreihe gedrückt und mit Schwerfiguren leicht erledigt. Er hatte einen Sizilianer geschlossen beantwortet und im Mittelspiel einen Springerangriff auf dem Königsflügel vorbereitet.  Zögerlich nutzte er seine Chance nicht und zog stattdessen die in der Verteidigung dringend benötigte weiße Dame auf h5 zur Verstärkung. Dagegen befreite sich rechtzeitig  sein Gegner Köder mit einem Angriff im Mittelfeld verbunden mit einem guten Qualitätsopfer.

Günter Keller hatte ebenfalls im Sizilianer lange Raum- und Stellungsvorteil mit Weiß, der jedoch nicht siegreich umgemünzt werden konnte. Mit Beginn der Zeitnotphase gelang Kellers Gegnerin Fleischer die entscheidenden Bauernzüge f4 und f3, um die Stellung aufzuknacken. Dann war ein Matt nicht mehr weit.

Als Letzter der 1. hielt sich noch Karl-Heinz Ilzhöfer gegen Kohn in einem ausgeglichenen Läuferendspiel. Karl-Heinz hatte sein Temponachteil aus der Eröffnung aufgeholt  und elegant in dieses Endspiel abgewickelt. Kohn jedoch behandelte es sehr genau. In zähem Kampf ließ dann zunehmend die  Konzentration nach. Gegen 14 Uhr war es mit 2:6 aus.

Mannschaftsführer Cuong Tran stellt nun die Mannschaft bereits nach dem ersten Spieltag auf einen harten Abstiegskampf ein.

 

18.09.2016, cu und ck

Spielerversammlung am 27.07.2016

Kürzlich versammelten sich die Schachfreunde Nabern im Bürgersaal des Rathauses um die Mannschaftsaufstellung für die kommende Spielsaison festzulegen. Die Versammlung wurde genutzt, um vorab Jugendarbeit zu besprechen. Sie wird als wichtig gesehen. Über jedes Schach interessierte Kind freuen wir uns. So ist die Überlegung zusätzlich zu den jeweils Mittwoch laufenden Übungsabenden (außer in den Schulferien) an der Limburg-Grundschule Weilheim im Rahmen einer Ganztagesbetreuung im nächsten Schuljahr Schach zu vermitteln.

Die Vereinsmeisterschaft 2015/16 ist abgeschlossen. Wir gratulieren den Bestplatzierten und insbesondere Horst für seinen neunten Vereinsmeistertitel! Nun ist er in Reichweite Dietmar (10 Titel) und Karl (11 Titel) einzuholen.

 

Neben der Vereinsmeisterschaft 2016/17 ist wieder eine Stadtmeisterschaft geplant.

In den Sommerferien wird bei schönem Wetter an Sonntagen beginnend um 10 Uhr Freischach gespielt. Schachinteressierte sind herzlich eingeladen vorbeizuschauen und mitzuspielen.

Die Mannschaftsaufstellung gestaltet sich für die nächste Saison aufgrund Einschränkungen in der Einsatzfähigkeit zahlreicher Schachfreunde aus gesundheitlichen, beruflichen oder auch privaten Gründen schwierig. Dies führt zu einer Verdichtung von vier auf drei Mannschaften. Einerseits sind die Lücken der 1. Mannschaft zu schließen, damit sie sich in der  Bezirksliga weiterhin behaupten kann. Andererseits ist auch wichtig, die Jugendspieler weiterhin Spielerfahrung sammeln zu lassen.

Bei der Spielerauswahl für die 1. Mannschaft wurden die Leistung anhand DWZ sowie deren Steigerung herangezogen. Dazu ergab ein Blick auf die erfolgreichsten Spieler 2016/17:

  1. Mannschaft : Martin Vogel (5,5 Punkte aus 6 Spielen)
  2. Mannschaft: Christoph Kandler (6 Punkte aus 8 Spielen)
  3. Mannschaft: Nico Mühleck (8 Punkte aus 9 Spielen)
  4. Mannschaft: Hans-Peter Bastian (6,5 Punkte aus 9 Spielen)

Die Jugendspieler sind nun in der 3. Mannschaft zusammengefasst und mit Jochem Benk und Hans-Peter Bastian auch Fahrer und Betreuer vorhanden. Die verbleibenden Jugendspieler sind die Söhne von Karl Schott, mit welchem sie künftig die Spiele in der 2. Mannschaft bestreiten werden.

31.07.2016, ck

 

Abschluss der Spielsaison 2015/2016

Die Schachfreunde Nabern e. V. traten beim Schachverband Württemberg e.V. in der Saison 2015/16 mit vier Mannschaften  gegen die Vereine im Bezirk Neckar/Fils bzw. im Kreis Esslingen/ Nürtingen an und bleiben in ihrer Bezirksliga bzw. A-/B-Klasse. Die Erfahrungen der Mannschaften im Einzelnen:

 

Die 1. Mannschaft blickt auf eine durchwachsene Saison in der Bezirksliga B Neckar/Fils zurück. Die 1. Spielrunde schockte mit einer überraschend hohen Niederlage (2:6) gegen den SK Wernau 1. Wie in der gesamten Saison dann spielten die Schachfreunde mit Ausnahme von Martin Vogel (Brett 4) und Karl-Heinz Ilzhöfer  (Brett 6) hinter den Erwartungen. In den weiteren zwei  Spielrunden holten sie mit Siegen auf. Runde vier bis sechs verloren sie knapp aber verdient. Es lief holprig, was auch an der eingeschränkten Einsatzbereitschaft der Stammspieler lag. Mit erhöhtem Organisationsaufwand konnte Mannschaftsführer Minh Cuong Tran die immer wieder vakanten Bretter gerade noch mit Ersatzspieler besetzen. Zur Runde sieben drohte dann auch noch der Abstieg im Spiel gegen den SC Geislingen 1, obwohl man gemäß DWZ-Schnitt die drittstärkste Mannschaft in der Bezirksliga war.  Unter Mobilisierung fast aller Stammspieler konnte der rettende Ausgleich (4:4) geschafft werden. In Runde acht, letzter Spieltag für SF Nabern 1, gelang die Rückkehr zur alten Spielstärke. Ausgerechnet der mittlerweile für den Aufstieg favorisierte TSV/RSK Esslingen 1 musste sich dabei den SF Nabern 1 (3,5:4,5) geschlagen geben. Das kuriose Finale ergab ein Patzen der sicher geglaubten SF Plochingen 1 gegen den SK Wernau 1, womit der TSV/RSK Esslingen 1 noch doch 1. der Saison 2015/16 wurde.

Bezirksliga B Neckar-Fils 2015/2016:

Pl. Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Sp MP BP
1 TSV/RSK Esslingen 1 ** 7,5 5,0 5,0 6,5 3,5 3,5 6,5 6,0 8 12 43,5
2 SF Plochingen 1 0,5 ** 3,0 5,0 5,0 5,5 5,0 5,0 7,0 8 12 36,0
3 SK Wernau 1 3,0 5,0 ** 3,0 2,0 8,0 6,0 5,0 6,0 8 10 38,0
4 SF Göppingen 1 3,0 3,0 5,0 ** 6,5 3,0 4,5 5,5 4,5 8 10 35,0
5 SC Geislingen 1 1,5 3,0 6,0 1,5 ** 5,5 4,0 4,5 6,5 8 9 32,5
6 Ssg Fils-Lauter 2 4,5 2,5 0,0 5,0 2,5 ** 1,5 7,0 5,5 8 8 28,5
7 SF Nabern 1 4,5 3,0 2,0 3,5 4,0 6,5 ** 3,5 5,0 8 7 32,0
8 SV Ebersbach 2 1,5 3,0 3,0 2,5 3,5 1,0 4,5 ** 5,0 8 4 24,0
9 SV Altbach 1 2,0 1,0 2,0 3,5 1,5 2,5 3,0 3,0 ** 8 0 18,5

 

Die 2. Mannschaft schaffte diese Saison nicht die Rückkehr in die Kreisklasse Esslingen/Nürtingen und spielt in der nächsten Saison wieder in der A-Klasse Esslingen/Nürtingen. Matthias Eisenhut auf Brett 4 wurde zum Saisonwechsel durch Neuling Christoph Kandler auf Brett 7 ersetzt. Gleichzeitig übernahm Thomas Köhler Brett 1. So umstrukturiert errang die Mannschaft bis zur Spielrunde sechs einen Sieg nach dem anderen und sah den Aufstieg zum Greifen nah. Hierbei zeigten sich Thomas Köhler (Brett 1), Dieter Kessler (Brett 3), Christoph Kandler (Brett 7) und Josef Fink (Brett 8) als die Zugpferde.  Dann kamen die spielstarken Mannschaften und in Runde sieben das Spiel gegen den SV Nürtingen 5.  Dieser Kampf wogte lange unentschieden hin und her. Am Ende verloren die Schachfreunde knapp mit 3,5:4,5. Auf die bittere 2:6-Niederlage gegen den SC Ostfildern 3 folgte in der letzten Spielrunde gegen den TSV/RSK Esslingen 2 eine verheerende 1:7-Niederlage.

A-Klasse Es/Nt 2015/2016: Tabelle

Pl. Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Sp MP BP
1 TSV/RSK Esslingen 2 ** 8,0 7,0 6,0 3,5 6,5 7,0 6,0 6,0 8 14 50,0
2 SV Nürtingen 5 0,0 ** 4,5 5,5 5,0 5,0 3,0 6,0 5,5 8 12 34,5
3 SF Nabern 2 1,0 3,5 ** 2,0 6,0 5,5 5,5 6,0 4,5 8 10 34,0
4 SC Ostfildern 3 2,0 2,5 6,0 ** 4,0 4,0 7,0 5,0 4,0 8 9 34,5
5 TSV/RSK Esslingen 3 4,5 3,0 2,0 4,0 ** 4,0 4,5 3,5 6,5 8 8 32,0
6 SV Dicker Turm Esslingen 4 1,5 3,0 2,5 4,0 4,0 ** 2,5 5,0 6,0 8 6 28,5
7 TSV Grafenberg 2 1,0 5,0 2,5 1,0 3,5 5,5 ** 3,5 4,5 8 6 26,5
8 SC Ostfildern 4 2,0 2,0 2,0 3,0 4,5 3,0 4,5 ** 4,0 8 5 25,0
9 SV Wendlingen 3 2,0 2,5 3,5 4,0 1,5 2,0 3,5 4,0 ** 8 2 23,0

 

Die 3. Mannschaft konnte nicht die Leistung der vergangenen Saison 2014/15 in der B-Klasse Esslingen/Nürtingen steigern. Das war der veränderten Spieleraufstellung geschuldet, in dem Zuge Hans-Peter Bastian die 4. Mannschaft verstärkte. Somit die 3. wie schon die 4. Mannschaft (beide spielen erst in der zweiten Saison) mehrheitlich mit Jugendspielern besetzt ist. Auch wirkte sich der schicksalshafte Tod Helmut Winters noch am Anfang der Saison 2015/16 aus. Bei drei gewonnenen Spielrunden konnten die Jugendspieler Janne Sigel , Elia Wolpert und Raphael Fiedler (Bretter 3, 4 und 6) neben neuen Erfahrungen auch den einen und anderen Siegpunkt sammeln. Letztlich ist der 3. Mannschaft noch ein Riesenerfolg  gelungen: mit Nico Mühleck auf Brett 1 stellt sie mit acht von neun gewonnenen Spielen den erfolgreichsten Spieler der B-Klasse Esslingen/Nürtingen.

B-Klasse Es/Nt 2015/2016: Tabelle

Pl. Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Sp MP BP
1 TSG Esslingen 1 ** 3,0 4,5 3,5 4,0 5,0 4,5 3,0 5,0 3,5 9 17 36,0
2 SV Altbach 2 3,0 ** 2,0 5,0 4,5 4,0 5,0 4,5 5,5 6,0 9 15 39,5
3 SK Wernau 2 1,5 4,0 ** 3,0 5,0 5,0 4,5 4,5 4,0 6,0 9 15 37,5
4 TSV Denkendorf 1 2,5 1,0 3,0 ** 3,5 3,5 4,5 6,0 4,0 3,0 9 12 31,0
5 SV Nürtingen 6 2,0 1,5 1,0 2,5 ** 4,0 1,0 6,0 3,5 5,0 9 8 26,5
6 SF Nabern 3 1,0 2,0 1,0 2,5 1,0 ** 2,5 3,5 6,0 5,0 9 6 24,5
7 SF Nabern 4 1,5 1,0 1,5 1,5 4,0 3,5 ** 2,0 1,5 3,5 9 6 20,0
8 SF Deizisau 4 2,0 1,5 1,5 0,0 0,0 1,5 3,0 ** 4,0 6,0 9 6 19,5
9 TSV/RSK Esslingen 4 1,0 0,5 2,0 2,0 2,5 0,0 4,5 2,0 ** 4,0 9 4 18,5
10 SV Wendlingen 4 0,5 0,0 0,0 3,0 1,0 1,0 2,5 0,0 2,0 ** 9 1 10,0

 

Die 4. Mannschaft spielte sich vom Tabellenletzten der B-Klasse Esslingen/Nürtingen 2014/15 in die Mitte in dieser Saison. Damit spürt sie deutlich die schon erwähnte Umstrukturierung. Hans-Peter Bastian (Brett 2) übernahm zudem die Mannschaftsführung. Die Maßnahme ist damit als Erfolg zu werten. Zudem regelmäßige Schachübung und ein Jahr Erfahrung in der Mannschaft den Jugendspielern Lukas Bastian, Abelardo und Stefano Schott sowie Jonas Boas Gläser (Bretter 3 bis 6) einen gewaltigen Zuwachs an Spielstärke erbracht haben. Nun zeigen sich die Früchte des ausdauernden Lernens. Ein schönes Geschenk an Schüler und Lehrer.

 

08.05.2016, CK