Posts tagged ‘tabellenführer’

Naberns “Zweite” Meister der B-Klasse

Mer glaubt’s fascht et – TSG Esslingen sagt das letzte Spiel der Saison ab

EMail-Nachricht (zum Vergrößern klicken)

Bild des Orginal-E-mails (zum Vergrössern klicken)

Es ist eine Nachricht, so ungwöhnlich, dass ich mich sicherheitshalber auf dem Kalender vergewisserte, dass heute nicht der 1. April ist. Und sicherheitshalber habe ich das Bild des orginalen E-Mails in diesen Artikel eingefügt – damit mein Telefon später nicht abhebt, und damit ich heute abend ohne schützende Ritterrüstung zum Training gehen kann.

Der TSG Esslingen tritt laut E-Mail zum Spitzenspiel am kommenden Sonntag nicht an – gemäß §12 Abs.3 WTO muss dieses Spiel dann mit 8:0 Punkten für Nabern 2 gewertet werden. 2 Mannschaftspunkte und 8 Brettpunkte zum jetzigen Tabellenstand hinzuaddiert – das Ergebnis ist eindeutig – Nabern 2 kann den Meistertitel der B-Klasse schon feiern.

P.S.: Da es hier um einen Titelkampf in der letzten Spielrunde geht, und Mannschaftskämpfe der letzten Spielrunde laut §11 Abs. 6 WTO nicht verlegt werden dürfen, habe ich den Kreisspielleiter um eine Bestätigung dieser Absage ersucht. Der Kreisspielleiter hat die Absage per Email inzwischen ausdrücklich bestätigt. Damit ist jeder Zweifel ausgeräumt, die erste Absage war kein gefälschtes Email und auch kein verfrühter Aprilscherz, sie war echt. Der Mannschaftskampf SF Nabern 2 – TSG Esslingen 1 ist abgesagt, und infolge dessen – wie bereits oben ausgeführt – können die Schachfreunde Nabern den Meistertitel der B-Klasse und den Aufstieg der 2. Mannschaft schon mal feiern. (hw)

Runde 7; Spieltag: 26.02.2012 9:00 Uhr

SC Ostfildern 1952 e.V. 4 - SV Nürtingen 1920 4 2,5:4,5
SV Nürtingen 1920 5 - SV Dicker Turm Esslingen 4 1,5:6,5
SF Nabern 2 - SAbt TSG Esslingen 1 8:0

Abschlusstabelle B-Klasse Es/Nt:

Saison: 2011/2012

Pl. Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 Sp MP BP
1 SF Nabern 2 ** 4.0 8.0 6.0 5.5 5.0 7.5 6 11 36.0
2 SV Dicker Turm Esslingen 4 4.0 ** 4.0 5.5 4.0 6.5 8.0 6 9 32.0
3 SAbt TSG Esslingen 1 0.0 4.0 ** 4.0 5.5 5.5 6.5 6 8 25.5
4 SV Nürtingen 1920 4 2.0 2.5 4.0 ** 4.5 3.5 7.0 6 6 23.5
5 SC Ostfildern 1952 e.V. 4 2.5 4.0 2.5 2.5 ** 4.0 5.5 6 4 21.0
6 SV Nürtingen 1920 5 3.0 1.5 2.5 3.5 4.0 ** 5.5 6 4 20.0
7 SC Ostfildern 1952 e.V. 5 0.5 0.0 0.5 1.0 2.5 2.5 ** 6 0 7.0

Spitzenspiel gegen die Sabt. TSG Esslingen 1 wird Realität

Spannung bis zum Schluß in der B-Klasse – Spiel um die Meisterschaft am 26.02.2012 in Nabern

Manchmal lässt sich schon fast vorhersehen, wie sich die Dinge entwickeln werden – die heutigen Ergebnisse in der B-Klasse waren keine Überraschung mehr.

Wie vorhergesehen, hat heute der TSG Esslingen 1 gegen die Mannschaft des SV Nürtingen 5 mit 5,5:2,5 Brettpunkten gewonnen. Damit erobert sich der TSG Esslingen 1 den 2. Tabellenplatz hinter den Schachfreunden Nabern 2. 1 Mannschaftspunkt und 2.5 Brettpunkte haben die Schachfreunde Nabern Vorsprung  in der Tabelle. Das bedeutet, es wird zum Spitzenspiel um die Meisterschaft der B-Klasse zwischen den Schachfreunden Nabern 2 und der Sabt TSG Esslingen 1 im Bürgersaal des Naberner Rathauses kommen. Erreicht die “Zweite” der Schachfreunde Nabern mindestens ein Remis (4:4) , hat sie den Kampf um die Meisterschaft der B-Klasse gewonnen. Ebenso den Aufstieg in die A-Klasse.

Es geht um die Wurst. Die Naberner “Zweite” hat bereits bewiesen, dass sie mitzureden hat – sie hat sich sogar den Spitzenplatz der Tabelle erkämpft und ihn bis zum Endspiel gehalten. Jetzt werden die besseren Nerven entscheiden, wer das Siegertreppchen besteigen darf. Wie in vielen anderen Sportarten auch, ist auch beim Schach der Unterschied in der Mannschaftsleistung an der Tabellenspitze nur gering. Der 2. Mannschaft Naberns wünschen wir, daß sie in diesem Spiel am 26.02.2012 das Glück des Tüchtigen an ihrer Seite hat. Sie hat sich dieser Chance in der vergangenen Saison als würdig erwiesen. Wir drücken den Spielern die Daumen (hw).

B-Klasse Es/Nt

Platz	Name	                        MP	BP
1	SF Nabern 2             	9	28.0
2	SAbt TSG Esslingen 1    	8	25.5
3	SV Dicker Turm Esslingen 4 	7	25.5
4	SV Nürtingen 1920 4      	4	19.0
5	SC Ostfildern 1952 e.V. 4 	4	18.5
5	SV Nürtingen 1920 5     	4	18.5
7	SC Ostfildern 1952 e.V. 5 	0	7.0

SV Nürtingen1920 5 – SF Nabern 2 3:5

SV Nürtingen 1920 5 etwas schwächer als SF Nabern 2

Keiner der Naberner Spieler wollte sich sich an diesem Tag eine Blöße geben, nachdem die Saison schon (fast) durchgestanden ist. So verwundert es auch nicht, daß die Spieler sehr auf ihre Partien achteten, so daß ich von diesem Spiel nicht so viele Informationen habe als sonst üblicherweise.

Es wurde spannend, sehr spannend sogar. Zwar war es eine Jugendmannschaft, gegen die die Naberner Schachfreunde antreten mussten, aber es waren schon ältere Jugendliche, und ihre Kenntnisse des Schachs waren beeindruckend, sie boten den Naberner Gegnern die Stirn. An den ersten vier Brettern waren die Ergebnisse verblüffend gleich. Sven Rissler gegen Thomas Köhler, Alexander Späth gegen Erich Kneile, Simon Melchinger gegen Stephan Urban und Bodo Brand gegen Bernd Koch, alle Partien endeten Remis (=unentschieden).

An den unteren Brettern dominierten die Naberner Spieler. Alexander Schwarz musste sich Josef Fink geschlagen geben, Ole Deichmann wollte seine Sache besonders gut machen und deckte seine Königsstellung. Er übersah dabei in einem Anfall von Schachblindheit, daß er dabei seine Dame ungedeckt einstellte. Nico Mühleck nutzte seinen Vorteil, schlug die Dame genüßlich und konnte sich gleich darauf über einen ganzen Punkt freuen, da sein Gegner die Partie aufgab. Doch das war nicht der einzige Fall von Schachblindheit an diesem Tag. Nachdem Jakob Templin den Punkt der Partie an seinen Kontrahenten Michael Stiefelmeyer abgeben musste, erwies sich, dass Helmut Winter heute auch diesen Schwarzen Peter erwischt hatte. In einer kniffligen Stellung wollte er seinen Gegner mit einer Springergabel überraschen und stellte vorbereitend seinen Turm auf ein Feld, das bereits von einem Läufer seines Gegners Mattes Oertelt bedroht war. Mattes Oertelt ließ sich nicht lange bitten, und tauschte den Turm mit seinem Läufer ab. Danach konnte der Naberner die Partie totz aller Gegenwehr nicht mehr halten.

Trotz dieser teilweise doch überraschenden Ergebnisse kann die Naberner Mannschaft jetzt ihre Rundenpause abwarten. Das erkämpfte Punktepolster ist so hoch, daß die Naberner “Zweite” in der Rundenpause nicht überholt werden kann, sie wird an der Tabellenspitze bleiben.

Mit Spannung erwarten wir eine weitere Vorentscheidung: In dieser Rundenpause startet der letzte Gegner Naberns in dieser Saison gegen dieselbe Mannschaft des SV Nürtingen 5, gegen die die Naberner “Zweite” heute mit 3:5 gewonnen hat. Auf das Ergebnis dieser Partie sind wir alle schon gespannt. Es ist im Bereich des Möglichen, daß die Sabt TSG Esslingen 1, die auch über erfahrene, ältere Spieler verfügt, ebenfalls gegen Nürtingen 5 gewinnt.

Ist das der Fall, so muß dieser letzte Gegner Naberns in der laufenden Saison die Mannschaft Naberns schlagen, um sie in der Tabelle überholen zu können. Es kommt dann zu einem Spitzenspiel zwischen zwei der erfolgreichsten Mannschaften der B-Klasse im Bürgersaal des Naberner Rathauses am 26,02.2012. Da auch die Mannschaft des Dicken Turms Esslingen in der B-Klasse sehr erfolgreich ist, ist eine Prognose über die Tabelle am Saisonende Spekulation. Nur eins ist sicher: Sollte die Naberner “Zweite” auch im letzten Spiel siegen, dann ist ihr die Meisterurkunde der B-Klasse sicher. In letzter Hinsicht wird entscheidend sein, welche Mannschaft über mehr Spieler verfügt, die auch in einer ultraheißen Partie ganz cool sind. (hw)

SF Nabern 2 in Nürtingen zu Gast

Daten favorisieren die Naberner Mannschaft – Chance auf die Meisterschaftsurkunde der B-Klasse

In der ersten Begegnung des neuen Jahres ist die Naberner „Zweite“ in Nürtingen zu Gast. In der vorletzten Runde der Saison trifft sie auf ihren „Erzkonkurrenten“ Nürtingen. Da der SV Nürtingen 1920 5 in der laufenden Saison weitgehend gegen dieselben Gegner gespielt hat, wie die zweite Mannschaft der Schachfreunde Nabern, lassen sich aus den bisherigen Ergebnisse Rückschlüsse auf den Leistungsunterschied der Mannschaften ziehen. Die Naberner Mannschaft hat bisher stets 1,5 Brettpunkte mehr gewonnen. Daher scheint die Lage klar zu sein: Die Naberner Kämpfer gehen als Favoriten in dieses Match.

Dass die Spieler trotzdem mit der notwendigen Konzentration an den Brettern sitzen, dafür werden drei Fakten sorgen:

Zunächst einmal haben sämtliche direkten Verfolger Naberns ein Spiel weniger absolviert als die Naberner Mannschaft, so dass der Vorsprung Naberns in der Tabelle noch zwangsläufig zusammenschmelzen wird. Dessen sind sich die Naberner Spieler bewusst.

Zweitens wissen die Naberner aus langjähriger Erfahrung sehr genau, dass in Nürtingen selten einmal ein einzelner Anfänger am Brett zu sitzen kommt. Der Rest der Punkte musste in der Vergangenheit stets erkämpft werden.

Der dritte Punkt ist, dass nach der Rundenpause das letzte Spiel der Saison ansteht, das Spiel gegen die SAbt. TSG Esslingen. Den bisherigen Daten nach zu urteilen, ist diese Mannschaft der Naberner „zweiten“ nahezu ebenbürtig. Will die Naberner „Zweite“ am Ende der Saison die Meisterurkunde der B-Klasse in den Händen halten, so kann sie jeden halben Punkt brauchen, den sie in Nürtingen holen kann. Den Nürtinger Spielern ist dieser Sachverhalt auch klar. Deshalb werden sie – wie in der jüngeren Vergangenheit auch – die stärkstmögliche Mannschaft gegen Nabern aufbieten.

Es bleibt deshalb zu hoffen, dass die zweite Mannschaft nicht allzuviele ihrer Top-Spieler als Ersatz an die erste Mannschaft abtreten muss, die ja an diesem Tag auch ein Turnierspiel gegen die Sabt. TSV/RSK Esslingen 1 hat. Durch fehlende Spitzenleute geschwächt,  wäre ein Verlust dieser Begegnung möglich, zumindest keine große Überraschung mehr, da der Vorsprung von bisher 1,5 Punkten fast zwangsläufig schmelzen wird.

Die Aussichten für die Naberner “Zweiten”  in sind gut, besonders wenn sie in voller Stärke antreten kann. Sie hat sich die Tabellenführung, eine reelle Chance auf die Meisterschaftsurkunde ihrer Klasse und den demit verbundenen Aufstieg in die A-Klasse erkämpft und fast eine ganze Saison hindurch erhalten.  Und die Spieler werden weiterkämpfen, um diese Ziele zu erreichen. (hw)

SF Nabern 2 – SC Ostfildern 1952 4 5,5:2,5

Wiederholte Tabellenführung – Zweite Mannschaft der Schachfreunde Nabern schon fast vom Glück verfolgt.

Spieler der Bezirksliga B am Brett

Bezirksliga B 2 11.12.2011

Spieler an den Schachbrettern

Bezirksliga B 11.12.01

Wieder waren 2 Mannschaftsmitglieder vom Glück begünstigt, Bernd Koch und Josef Fink gewannen ihre Partien kampflos, da ihre Gegner nicht antraten. Zwischenstand 2:0.

Diesmal war es Nico Mühleck, der seine Partie als Erster beenden konnte. Sein Gegner Philip Maag übersah eine Zugmöglichkeit seines Gegners und wurde von Nico Mühleck nach 15 Zügen mattgesetzt. Danach endeten die Partien Schlag auf Schlag: Wenige Minuten später kam die Retourkutsche, als Michael Stiefelmeyer eine Möglichkeit von Sven Peters übersah und einen seiner Türme verlor. Danach war seine Partie nicht mehr zu halten und er gab auf. Helmut Winter gewann in der Eröffnung eine Figur und gab diesen Vorteil nicht mehr aus der Hand. Sein Gegner Tim Peters kämpfte noch eine Zeitlang weiter und gab die Partie schließlich ebenfalls auf. Zwischenstand 4:1 für Nabern.

Hans-Martin Berner beherrschte seinen Gegner Denis Makram bis zum Matt und sicherte so den Gewinn für Nabern. Erich Kneile erkämpfte sich gegen Hans-Dieter Frohme eine ausgeglichene Stellung. Die beiden Kontrahenten einigten sich folgerichtig auf Remis. Im längsten Spiel dieser Begegnung kämpfte Hans-Jürgen Kerl gegen Ekkehard Steinmacher. Er verlor nach langem Kampf eine Figur und musste die Partie letztendlich aufgeben. Endstand 5,5:2,5 für Nabern.

Damit hat sich die Naberner „Zweite“ einen Vorsprung von 3 Mannschafts- und 9 Brettpunkten erkämpft und kann mit diesem Polster im Rücken der nächsten Begegnung in Nürtingen mit cooler Gelassenheit entgegensehen. (hw)

Heimspiele der Schachfreunde Nabern

Der SV Dicker Turm Esslingen 2 (Bezirksliga B) und der SC Ostfildern 1952 e. V. 4. (B-Klasse) sind zu Gast in Nabern.


Zum zeitlichen Ablauf: Die Begegnungen starten am Sonntag, den 11.12.2011 um 9:00 Uhr im Bürgersaal des Naberner Rathauses. Vorentscheidungen in Form der ersten beendeten Spiele fallen oft um die Mittagszeit, die endgültigen Ergebnisse stehen um 15:00 Uhr fest.

Spannung ist angesagt, denn in beiden Begegnungen geht es für die Schachfreunde um den Erhalt des Spitzenplatzes in der Tabelle und den damit verbundenen Aufstiegsplatz. 1,5 Brettpunkte beträgt der Abstand der Naberner „Ersten“ auf die Verfolger der Ssg Fils-Lauter. Die erste Mannschaft der Schachfreunde Nabern ist zwar stärker aufgestellt als die Mannschaft des Dicken Turms, jedoch ist der Unterschied nicht so groß, dass die Naberner leicht gewonnene Partien erwarten könnten.In der zweiten Mannschaft ist der Abstand zum Verfolger in der Tabelle größer. Mit einem Mannschaftspunkt und 4,5 Brettpunkten Vorsprung führt die Naberner Mannschaft die Tabelle der B-Klasse vor den Nürtinger Verfolgern an. Und doch kann man diese Werte nicht als Leistungsmaßstab verwenden, denn die Ostfilderer haben aufgrund einer spielfreien Runde eine Begegnung weniger in der Tabelle als die Naberner Mannschaft. Ostfildern ist trotzdem im oberen Teil der Tabelle, während Nabern selbst die Tabelle anführt. Die Naberner sind leicht favorisiert. Trotzdem ist höchste Konzentration am Brett geboten.

Zuschauer sind jederzeit willkommen – schauen Sie einfach vorbei. (hw)

SC Ostfildern 1952 5 – SF Nabern 2 0,5:7,5

Erneute Tabellenführung – Jugendmannschaft war mit den Naberner Gegnern überfordert


Pünktlich waren alle Mannschaftsmitglieder der Schachfreunde Nabern am Treffpunkt am Rathaus zur Stelle, so dass wir nach Ostfildern-Nellingen fahren konnten. Mit lockeren Scherzen suchten wir jene Spannung zu überspielen, die jeder Sportler fühlt, wenn er als Mannschaftsmitglied des Tabellenführenden zu einem Turnierspiel mit dem Tabellenletzten fährt.
In Nellingen saßen unsere Gegner bereits bei unserem Eintreffen an den Brettern und die Spiele begannen dann sehr schnell. Es fing schon „super“ für die Naberner Mannschaft an, denn Erich Kneile und Bernd Koch gewannen ihre Partien kampflos, da ihre Gegner gar nicht erst antraten. Zwischenstand 0:2.
Jetzt zeigte es sich, dass diese Jugendmannschaft mit den erfahrenen Naberner Gegnern überfordert war. Josef Fink nutzte einen Fehler seines Gegners Olav Grube aus und setzte ihn im 14. Zug matt. Michael Stiefelmeyer kam mit einer guten Stellung aus der Eröffnung heraus, konnte im Mittelspiel die Dame seines Gegners Giulia Giacopelli gewinnen und setzte ihn wenige Züge später ebenfalls matt. Zwischenstand 0:4 für Nabern. Durch konzentriertes Spiel machte Helmut Winter den Sieg für Nabern perfekt. Der für seine jungen Jahre gut spielende Denis Makram konnte den langen Jahren Routine seines Gegners nicht standhalten. Nur 10 Minuten später gelang Stephan Urban gegen Karsten Malte ein Damenspieß, sein Sieg erhöhte die Bilanz auf 0:6.
Dieter Kessler gewann bereits in der Eröffnung einen Offizier und ließ sich den Sieg gegen Robert Ziegler nicht mehr nehmen. Zum Schluss spielte noch Thomas Köhler gegen Frank Reinhardt. In leicht besserer Stellung gab er sich mit einem Remis zufrieden. Endstand nach nur 2 Stunden Spielzeit 0,5:7,5 für Nabern.
Unser Respekt gilt insbesondere den jungen Spielern des SC Ostfildern 1952, die den Mut hatten, gegen eine überlegene Mannschaft anzutreten, und mit hervorragender Selbstbeherrschung ihre Partien durchzustehen wussten. (hw)

Bezirksliga B — Nabern verteidigt Tabellenführung

Die Schachfreunde Nabern gewannen auswärts beim TSG Salach. Verfolger Deizisau und Fils-Lauter blieben dicht auf den Fersen.

Die Gastgeber ließen Brett 6 frei, sodass um 9:30 Uhr die Naberner bereit mit 0:1 führten. Kurz verlief ebenfalls die Partie am Brett 7 von Dietmar Schulz. Der Jugendspieler Christopher Kecker konnte den Angriff in der Wiener Partie nicht standhalten. Eduard Kecker revanchierte sich für die Verlustpartie, Kombinationsspiel und Königsangriff zwang Thomas Köhler zur schnellen Aufgabe. Zwischenstand 1:2 für Nabern. Tran brach mit dem Springer in die Stellung von Ahmet Arifovic ein, nachdem auch die h-Linie in Besitz genommen wurde, bahnte sich ein Angriff an, der den Gegner zur Aufgabe zwang.

Die Entscheidung lag zur Mittagszeit in der Luft. Alle Spieler kamen in Zeitnot. Den ersten Schritt machte Günter Keller. Er drang auf der e-Linie mit verdoppelten Türmen die Stellung des Gegners und gewann die Dame. Sein Bruder Alfred dagegen opferte die Qualität für freie Bauern auf der e- und b-Linie. Der Gegner Frank Reutter ließ sich jedoch aus der Ruhe bringen, sodass am Ende Alfred den Kürzeren zog. Martin Vogel machte am Spitzenbrett alles klar, auch wenn es zwischenzeitlich nicht danach aussah. Die ausgeglichene Stellung wurde von Martin in Zeitnot zu seinen Gunsten umgebogen. Naberner standen bereits um halb zwei auf der Siegerstraße. Makulatur war die Verlustpartie von Karl Moll, es machte aber am Gesamtleistung der Mannschaft nichts aus. 3:5 gegen Landesliga-Absteiger kann sich auf jeden Fall sehen lassen.

Runde 3
SV Altbach e.V. 1            -  Ssg Fils-Lauter e. V. 2   3,5:4,5
SC Geislingen 1881 1         -  SF 1876 Göppingen 1       2,5:5,5
SF Plochingen 1              -  SF Deizisau 2             2,5:5,5
SAbt TSG Salach 1            -  SF Nabern 1                 3:5
SV Dicker Turm Esslingen 2   -  SAbt TSV/RSK Esslingen 1  5,5:2,5

Tabelle
                               MP BP
1 SF Nabern 1                   6 16.5
2 Ssg Fils-Lauter e. V.         6 14.0
3 SF Deizisau 2                 5 15.0
4 SF 1876 Göppingen 1           4 14.5
4 SV Dicker Turm Esslingen 2    4 14.5
6 SAbt TSV/RSK Esslingen 1      3 11.0
7 SF Plochingen 1               1 9.5
8 SV Altbach e.V. 1             1 9.0
9 SAbt TSG Salach 1             0 9.0
10 SC Geislingen 1881 1         0 6.0

SF Nabern 2 siegt überlegen gegen SV Nürtingen 1920 4

Mit 6:2 Punkten setzt sich die Naberner 2. Mannschaft an die Tabellenspitze der B-Klasse


Nach dem Spiel gegen den Dicken Turm Esslingen wollten es die Naberner Schachfreunde wissen: Die 4. Mannschaft des SV Nürtingen 1920 e. V. war zu Gast und es ging dieses Mal ohne Ersatzprobleme  zur Sache-an den Brettern.

SFN2-Nürtingen 4 Koch-Schweizer

Bernd Koch - Timo Schweizer

Doch es gab keine schnellen Siege, um jeden Punkt wurde am Brett gerungen. Als Erster konnte Erich Kneile seine Partie beenden. Um 10.30 Uhr einigte er sich mit seinem Kontrahenten Josef Wilz auf Remis (unentschieden). Pech hatte dieses Mal Stephan Urban, der sich eine halbe Stunde später geschlagen geben musste. Willi Riedl von den Nürtinger Schachfreunden sackte seinen ganzen Punkt ein und darf sich darüber freuen – es sollte der einzige ganze Punkt sein, der an diesem Tag nach Nürtingen ging.

Bernd Koch, Josef Fink und Michael Stiefelmeyer wurden als nächste fertig – um 11.30 Uhr. Auch sie konnten den Sieg ihrer Partien melden. Vor Freude strahlend trug Bernd Koch die Siege in die Spielberichtskarte ein. Wenig später war die sizilianische Partie von Dieter Kessler ebenfalls fertig – er konnte ein weiteres Remis zum Ergebnis für die Schachfreunde beisteuern. Noch fast eine Stunde länger musste Helmut Winter kämpfen, bevor er seinen Sieg gegen Frank Schenk bekannt geben  konnte – vom Material her seit dem 55. Zug  unterlegen, spielte Frank Schenk mit bewundernswerter Hartnäckigkeit bis zum Matt weiter, jede Schwäche in den Zügen seines Gegners ausnutzend. Vergeblich, am Schluss der Partie stand sein König allein gegen König, Dame, Turm, Läufer und Bauer und matt gesetzt musste er sich geschlagen geben.

Am Spitzenbrett (1.) wurde am härtesten und längsten gekämpft. Tim Bentsche spielte mit Bravour, übersah jedoch im Endspiel eine Springergabel, wodurch er einen Turm für einen Springer abgeben musste.  Dieser Vorteil in Verbindung mit dem der überlegenen Brettstellung und einer Bauernmehrheit nutzte Thomas Köhler zu einem Bauernsturm, den er aber nicht mehr beenden musste, da sein Gegner – mit den ungeschriebenen Gesetzen der Schachetikette besser vertraut – aufgab, als die Lage für ihn hoffnungslos wurde.

Dieser Sieg  ist genau die Medizin, die den Nabernern Schachspielern fehlte, um optimistisch in die Zukunft schauen zu können. Alle Möglichkeiten sind noch offen – selbst der Sieg der B-Klasse ist ohne weiteres “drin”. Es bleibt weiter mehr als spannend. (hw)